Börsen zwischen Frühlingsgefühlen und Kriegsangst
18.02.22 11:15
Merck Finck
München (www.aktiencheck.de) - Rauf oder runter? - "Selten trafen so gegensätzliche Stimmungstrends an den Börsen aufeinander", sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck.
Der Experte sehe "die Börsen angesichts des Abebbens der Omikron-Welle zugleich in Aufbruchstimmung und hinsichtlich der Kriegsangst in Sachen Russland/Ukraine-Konflikt in ängstlicher Stimmung." Greil: "Die nächste Woche anstehende Serie von Sentimentdaten sowohl auf Unternehmens- als auch auf Verbraucherseite dürfte insgesamt von zunehmendem Optimismus geprägt sein. Gleichzeitig könnten die Eskalationssorgen in Sachen Russland/Ukraine nach dem Ende der Olympischen Spiele und der Münchner Sicherheitskonferenz - letztere wohl ohne russische Beteiligung - noch zunehmen, wobei das für nächste Woche anvisierte Treffen der Außenminister der USA und Russlands die Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufrecht erhält." Greil rechnet auf dieser Basis und angesichts der anstehenden Notenbanksitzungen Mitte März mit weiterhin signifikanter Volatilität an den Finanzmärkten.
Während nach den Februar-Einkaufsmanagerindices am Montag für Europa und Japan bereits wichtige Stimmungsbarometer für die Unternehmen anstünden, würden am Dienstag und Mittwoch mit dem ifo-Geschäftsklima und dem GfK-Verbrauchervertrauen die wichtigsten Sentimentdaten für die deutsche Wirtschaft sowie in den USA am Dienstag das Verbrauchervertrauen und ebenfalls die jüngsten Einkaufsmanager-Befragungsergebnisse folgen. Am Freitag würden dann noch das Wirtschaftsvertrauen für den gesamten Euroraum sowie das GfK-Verbrauchervertrauen für Großbritannien folgen.
Weitere bedeutende Marko-Veröffentlichungen würden für Deutschland die Produzentenpreise (Montag) sowie das finale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2021 (Freitag), für die Eurozone die finalen Januar-Inflationsdaten (Mittwoch) sowie für die USA ebenfalls Bruttoinlandsprodukt-Zahlen für das vorangegangene Quartal am Donnerstag und Einkommens-, Konsum-, Auftrags- und Kerninflationszahlen am Freitag umfassen.
ZITATE:
"Selten trafen so gegensätzliche Stimmungstrends an den Börsen aufeinander."
"Ich sehe die Börsen angesichts des Abebbens der Omikron-Welle zugleich in Aufbruchstimmung und hinsichtlich der Kriegsangst in Sachen Russland/Ukraine-Konflikt in ängstlicher Stimmung."
"Die nächste Woche anstehende Serie von Sentimentdaten sowohl auf Unternehmens- als auch auf Verbraucherseite dürfte insgesamt von zunehmendem Optimismus geprägt sein. Gleichzeitig könnten die Eskalationssorgen in Sachen Russland/Ukraine nach dem Ende der Olympischen Spiele und der Münchner Sicherheitskonferenz - letztere wohl ohne russische Beteiligung - noch zunehmen, wobei das für nächste Woche anvisierte Treffen der Außenminister der USA und Russlands die Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufrecht erhält."
"Wir rechnen auf dieser Basis und angesichts der anstehenden Notenbanksitzungen Mitte März mit weiterhin signifikanter Volatilität an den Finanzmärkten." (18.02.2022/ac/a/m)
Der Experte sehe "die Börsen angesichts des Abebbens der Omikron-Welle zugleich in Aufbruchstimmung und hinsichtlich der Kriegsangst in Sachen Russland/Ukraine-Konflikt in ängstlicher Stimmung." Greil: "Die nächste Woche anstehende Serie von Sentimentdaten sowohl auf Unternehmens- als auch auf Verbraucherseite dürfte insgesamt von zunehmendem Optimismus geprägt sein. Gleichzeitig könnten die Eskalationssorgen in Sachen Russland/Ukraine nach dem Ende der Olympischen Spiele und der Münchner Sicherheitskonferenz - letztere wohl ohne russische Beteiligung - noch zunehmen, wobei das für nächste Woche anvisierte Treffen der Außenminister der USA und Russlands die Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufrecht erhält." Greil rechnet auf dieser Basis und angesichts der anstehenden Notenbanksitzungen Mitte März mit weiterhin signifikanter Volatilität an den Finanzmärkten.
Während nach den Februar-Einkaufsmanagerindices am Montag für Europa und Japan bereits wichtige Stimmungsbarometer für die Unternehmen anstünden, würden am Dienstag und Mittwoch mit dem ifo-Geschäftsklima und dem GfK-Verbrauchervertrauen die wichtigsten Sentimentdaten für die deutsche Wirtschaft sowie in den USA am Dienstag das Verbrauchervertrauen und ebenfalls die jüngsten Einkaufsmanager-Befragungsergebnisse folgen. Am Freitag würden dann noch das Wirtschaftsvertrauen für den gesamten Euroraum sowie das GfK-Verbrauchervertrauen für Großbritannien folgen.
Weitere bedeutende Marko-Veröffentlichungen würden für Deutschland die Produzentenpreise (Montag) sowie das finale Bruttoinlandsprodukt im Schlussquartal 2021 (Freitag), für die Eurozone die finalen Januar-Inflationsdaten (Mittwoch) sowie für die USA ebenfalls Bruttoinlandsprodukt-Zahlen für das vorangegangene Quartal am Donnerstag und Einkommens-, Konsum-, Auftrags- und Kerninflationszahlen am Freitag umfassen.
"Selten trafen so gegensätzliche Stimmungstrends an den Börsen aufeinander."
"Ich sehe die Börsen angesichts des Abebbens der Omikron-Welle zugleich in Aufbruchstimmung und hinsichtlich der Kriegsangst in Sachen Russland/Ukraine-Konflikt in ängstlicher Stimmung."
"Die nächste Woche anstehende Serie von Sentimentdaten sowohl auf Unternehmens- als auch auf Verbraucherseite dürfte insgesamt von zunehmendem Optimismus geprägt sein. Gleichzeitig könnten die Eskalationssorgen in Sachen Russland/Ukraine nach dem Ende der Olympischen Spiele und der Münchner Sicherheitskonferenz - letztere wohl ohne russische Beteiligung - noch zunehmen, wobei das für nächste Woche anvisierte Treffen der Außenminister der USA und Russlands die Hoffnung auf eine friedliche Lösung aufrecht erhält."
"Wir rechnen auf dieser Basis und angesichts der anstehenden Notenbanksitzungen Mitte März mit weiterhin signifikanter Volatilität an den Finanzmärkten." (18.02.2022/ac/a/m)
