Börse 2026: Gewinne steigen - Risiken nehmen zu
05.01.26 10:42
Nord LB
Hannover (www.aktiencheck.de) - Für 2026 bleiben die Aussichten positiv, wenngleich die Herausforderungen zunehmen, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Global werde ein solides Wachstum erwartet, im Euroraum eine leichte Beschleunigung. Unternehmensgewinne sollten in den USA und Europa um 10% bis 15% steigen, wobei in Europa Risiken durch Gewinnrevisionen, höhere Zölle und einen stärkeren Euro bestünden. Hohe Bewertungen würden die Märkte anfälliger für Enttäuschungen machen. Wachstumstreiber würden KI und Infrastruktur bleiben, ergänzt durch Energie, Industrieautomation und ausgewählte asiatische Märkte wie Japan. In Europa könnten ab Mitte 2026 fiskalische Impulse und Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung neue Chancen eröffnen. Nebenwerte, wie im MDAX, würden bei konjunktureller Erholung zusätzliches Potenzial bieten. Risiken bestünden in geopolitischen Konflikten, Handelsbarrieren, Problemen im US-Immobiliensektor, hoher Staatsverschuldung und der Konzentration auf wenige Tech-Giganten. Bei KI rücke die Monetarisierung stärker in den Fokus. Für das Jahresende würden die Analysten der NORD/LB 26.500 Punkte im DAX und 7.300 Zähler im S&P 500 und 55.000 Punkte im Nikkei prognostizieren. (05.01.2026/ac/a/m)
Global werde ein solides Wachstum erwartet, im Euroraum eine leichte Beschleunigung. Unternehmensgewinne sollten in den USA und Europa um 10% bis 15% steigen, wobei in Europa Risiken durch Gewinnrevisionen, höhere Zölle und einen stärkeren Euro bestünden. Hohe Bewertungen würden die Märkte anfälliger für Enttäuschungen machen. Wachstumstreiber würden KI und Infrastruktur bleiben, ergänzt durch Energie, Industrieautomation und ausgewählte asiatische Märkte wie Japan. In Europa könnten ab Mitte 2026 fiskalische Impulse und Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung neue Chancen eröffnen. Nebenwerte, wie im MDAX, würden bei konjunktureller Erholung zusätzliches Potenzial bieten. Risiken bestünden in geopolitischen Konflikten, Handelsbarrieren, Problemen im US-Immobiliensektor, hoher Staatsverschuldung und der Konzentration auf wenige Tech-Giganten. Bei KI rücke die Monetarisierung stärker in den Fokus. Für das Jahresende würden die Analysten der NORD/LB 26.500 Punkte im DAX und 7.300 Zähler im S&P 500 und 55.000 Punkte im Nikkei prognostizieren. (05.01.2026/ac/a/m)
