Baumot Group: Umfangreiche PKW-Nachrüstung in Aussicht mit Fördergeldern von VW und Daimler - Aktienanalyse
26.10.20 11:23
GBC AG
Augsburg (www.aktiencheck.de) - Baumot Group-Aktienanalyse von der GBC AG:
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, senken in einer aktuellen Aktienanalyse ihr Kursziel für die Aktie des Hardware-Spezialisten Baumot Group AG (ISIN: DE000A2G8Y89, WKN: A2G8Y8, Ticker-Symbol: TINA).
Der Baumot Group AG scheine strategisch der erfolgreiche Turnaround gelungen zu sein. Die Umsatzerlöse hätten im Geschäftsjahr 2019 um 144,3% auf 15,12 Mio. Euro (VJ: 6,19 Mio. Euro) gesteigert werden können. Damit habe der Umsatz dennoch leicht unter der Analysten-Prognose von 17,12 Mio. Euro gelegen. Hintergrund dieser Entwicklung sei ein sehr gutes Geschäft in der EU (außerhalb Deutschlands) und in Israel gewesen. Trotz der sehr guten Entwicklung seien die ausländischen Umsätze leicht unter den Erwartungen geblieben.
Die dynamische Umsatzentwicklung im Jahr 2019 habe sich auch im Ergebnis widergespiegelt. Das EBITDA sei mit 0,15 Mio. Euro (VJ: -6,14 Mio. Euro) ins Positive gedreht. So hätten die Kosten weiter optimiert werden können und die Materialaufwandsquote habe sich auf 53,6% (VJ: 67,9%) reduziert. Die Personalkosten seien nahezu konstant verblieben und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hätten leicht reduziert werden können.
Ein sehr positiver Einmaleffekt sei in den sonstigen betrieblichen Erträgen verbucht worden. So hätten sich die sonstigen betrieblichen Erträge auf 1,97 Mio. Euro (VJ: 0,54 Mio. Euro) belaufen, bedingt durch einen Debt-to-Equity-Swap (0,67 Mio. Euro) und durch Zuschüsse zu Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Ein weiterer Einmaleffekt habe sich im Bereich der Ertragssteuern mit 1,17 Mio. Euro (VJ: -0,31 Mio. Euro) durch die Auflösung passivierter latenter Steuern gezeigt. Somit sei im Geschäftsjahr 2019 in Summe ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,13 Mio. Euro (VJ: -9,20 Mio. Euro) erzielt worden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2020 habe das Unternehmen 6,40 Mio. Euro Umsatz in Aussicht gestellt. Die Analysten würden auch Corona-Auswirkungen im Jahr 2021 erwarten und hätten ein konservatives Szenario prognostiziert. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 würden sie Umsatzerlöse in Höhe von 6,40 Mio. Euro und für das Geschäftsjahr 2021 12,00 Mio. Euro, bzw. 25,60 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2022 erwarten. Hintergrund der Umsatzsteigerung sollten steigende Absatzzahlen in Italien, Israel und insbesondere in Großbritannien sein. Zudem würden die Analysten davon ausgehen, dass die PKW-Nachrüstung ab dem Jahr 2022 erfolgreich in Deutschland anlaufen werde.
Ergebnisseitig würden die Analysten im laufenden Geschäftsjahr 2020 einen starken Rückgang erwarten, da im Geschäftsjahr 2019 positive Einmaleffekte, wie z.B. Fördergelder und eine Auflösung latenter Steuern, zu deutlichen Ergebnisverbesserungen geführt hätten. Sie würden davon ausgehen, dass im laufenden Geschäftsjahr 2020 ein EBITDA in Höhe von -6,03 Mio. Euro erzielt werde und -2,61 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2021, bzw. 3,52 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2022. Mit den steigenden Umsätzen würden sie auch Skaleneffekte im Materialaufwand und sukzessive Margenverbesserungen erwarten.
Das laufende Geschäftsjahr 2020 und nach Erachten der Analysten zum Teil auch das Geschäftsjahr 2021 sollten noch von der Corona-Krise geprägt sein. Sie würden deutliche Verbesserungen im Geschäftsjahr 2022 erwarten.
Auf Basis des DCF-Modells haben Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, ein Kursziel in Höhe von 1,00 Euro (bisher: 3,13 Euro) ermittelt und vergeben das Rating "halten" für die Baumot Group-Aktie. (Analyse vom 26.10.2020)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze Baumot Group-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Baumot Group-Aktie:
0,851 EUR -3,19% (16.10.2020, 11:21)
Xetra-Aktienkurs Baumot Group-Aktie:
0,885 EUR -1,67% (26.10.2020, 11:10)
ISIN Baumot Group-Aktie:
DE000A2G8Y89
WKN Baumot Group-Aktie:
A2G8Y8
Ticker-Symbol Baumot Group-Aktie:
TINA
Kurzprofil Baumot Group:
Die Baumot Group AG (ISIN: DE000A2G8Y89, WKN: A2G8Y8, Ticker-Symbol: TINA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung. Diese Produkte und Dienstleistungen setzt Baumot branchenübergreifend in den Geschäftsfeldern OEM (Erstausrüstung), Retrofit (Nachrüstung) und Aftermarket (Ersatzteile) ein. Zu den Branchen zählen insbesondere On-Road (z.B. Pkw, Lkw sowie Busse) und Off-Road (z.B. Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder stationäre Anlagen). Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Unternehmenswebseite unter folgendem Link: www. baumot.de. Die Aktie der Baumot Group AG notiert im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse. (26.10.2020/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, senken in einer aktuellen Aktienanalyse ihr Kursziel für die Aktie des Hardware-Spezialisten Baumot Group AG (ISIN: DE000A2G8Y89, WKN: A2G8Y8, Ticker-Symbol: TINA).
Der Baumot Group AG scheine strategisch der erfolgreiche Turnaround gelungen zu sein. Die Umsatzerlöse hätten im Geschäftsjahr 2019 um 144,3% auf 15,12 Mio. Euro (VJ: 6,19 Mio. Euro) gesteigert werden können. Damit habe der Umsatz dennoch leicht unter der Analysten-Prognose von 17,12 Mio. Euro gelegen. Hintergrund dieser Entwicklung sei ein sehr gutes Geschäft in der EU (außerhalb Deutschlands) und in Israel gewesen. Trotz der sehr guten Entwicklung seien die ausländischen Umsätze leicht unter den Erwartungen geblieben.
Die dynamische Umsatzentwicklung im Jahr 2019 habe sich auch im Ergebnis widergespiegelt. Das EBITDA sei mit 0,15 Mio. Euro (VJ: -6,14 Mio. Euro) ins Positive gedreht. So hätten die Kosten weiter optimiert werden können und die Materialaufwandsquote habe sich auf 53,6% (VJ: 67,9%) reduziert. Die Personalkosten seien nahezu konstant verblieben und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hätten leicht reduziert werden können.
Ein sehr positiver Einmaleffekt sei in den sonstigen betrieblichen Erträgen verbucht worden. So hätten sich die sonstigen betrieblichen Erträge auf 1,97 Mio. Euro (VJ: 0,54 Mio. Euro) belaufen, bedingt durch einen Debt-to-Equity-Swap (0,67 Mio. Euro) und durch Zuschüsse zu Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Ein weiterer Einmaleffekt habe sich im Bereich der Ertragssteuern mit 1,17 Mio. Euro (VJ: -0,31 Mio. Euro) durch die Auflösung passivierter latenter Steuern gezeigt. Somit sei im Geschäftsjahr 2019 in Summe ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,13 Mio. Euro (VJ: -9,20 Mio. Euro) erzielt worden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2020 habe das Unternehmen 6,40 Mio. Euro Umsatz in Aussicht gestellt. Die Analysten würden auch Corona-Auswirkungen im Jahr 2021 erwarten und hätten ein konservatives Szenario prognostiziert. Für das laufende Geschäftsjahr 2020 würden sie Umsatzerlöse in Höhe von 6,40 Mio. Euro und für das Geschäftsjahr 2021 12,00 Mio. Euro, bzw. 25,60 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2022 erwarten. Hintergrund der Umsatzsteigerung sollten steigende Absatzzahlen in Italien, Israel und insbesondere in Großbritannien sein. Zudem würden die Analysten davon ausgehen, dass die PKW-Nachrüstung ab dem Jahr 2022 erfolgreich in Deutschland anlaufen werde.
Ergebnisseitig würden die Analysten im laufenden Geschäftsjahr 2020 einen starken Rückgang erwarten, da im Geschäftsjahr 2019 positive Einmaleffekte, wie z.B. Fördergelder und eine Auflösung latenter Steuern, zu deutlichen Ergebnisverbesserungen geführt hätten. Sie würden davon ausgehen, dass im laufenden Geschäftsjahr 2020 ein EBITDA in Höhe von -6,03 Mio. Euro erzielt werde und -2,61 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2021, bzw. 3,52 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2022. Mit den steigenden Umsätzen würden sie auch Skaleneffekte im Materialaufwand und sukzessive Margenverbesserungen erwarten.
Das laufende Geschäftsjahr 2020 und nach Erachten der Analysten zum Teil auch das Geschäftsjahr 2021 sollten noch von der Corona-Krise geprägt sein. Sie würden deutliche Verbesserungen im Geschäftsjahr 2022 erwarten.
Auf Basis des DCF-Modells haben Matthias Greiffenberger und Cosmin Filker, Aktienanalysten der GBC AG, ein Kursziel in Höhe von 1,00 Euro (bisher: 3,13 Euro) ermittelt und vergeben das Rating "halten" für die Baumot Group-Aktie. (Analyse vom 26.10.2020)
Börsenplätze Baumot Group-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Baumot Group-Aktie:
0,851 EUR -3,19% (16.10.2020, 11:21)
Xetra-Aktienkurs Baumot Group-Aktie:
0,885 EUR -1,67% (26.10.2020, 11:10)
ISIN Baumot Group-Aktie:
DE000A2G8Y89
WKN Baumot Group-Aktie:
A2G8Y8
Ticker-Symbol Baumot Group-Aktie:
TINA
Kurzprofil Baumot Group:
Die Baumot Group AG (ISIN: DE000A2G8Y89, WKN: A2G8Y8, Ticker-Symbol: TINA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung. Diese Produkte und Dienstleistungen setzt Baumot branchenübergreifend in den Geschäftsfeldern OEM (Erstausrüstung), Retrofit (Nachrüstung) und Aftermarket (Ersatzteile) ein. Zu den Branchen zählen insbesondere On-Road (z.B. Pkw, Lkw sowie Busse) und Off-Road (z.B. Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder stationäre Anlagen). Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Unternehmenswebseite unter folgendem Link: www. baumot.de. Die Aktie der Baumot Group AG notiert im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse. (26.10.2020/ac/a/nw)
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