Aktien bleiben gefragt
01.04.22 10:55
Merck Finck
München (www.aktiencheck.de) - Trotz des Kriegs in der Ukraine und Covid-19 blieben die globalen Aktienmärkte mit einer Performance des MSCI World von +2,5% (DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) -0,3%) im März und -5,5% (DAX -9,3%) im ersten Quartal 2022 gemessen am Umfeld insgesamt relativ stabil, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank im aktuellen "Wochenausblick".
"Nachdem die entschlossenere Haltung vor allem der Fed im Januar die globalen Aktienmärkte deutlich belastet hatte, haben sie sich nach Februar auch im März erholt", sage Robert Greil.
Der Chefstratege von Merck Finck sehe "trotz mittlerweile überwiegender und zunehmender Senkungen der Gewinnerwartungen durch die Analysten weiterhin solide Perspektiven für Aktien, gerade in den USA und in Schwellenländern." Greil: "Einerseits profitieren Aktien von Kapitalflüssen aus dem Rentenbereich angesichts dort negativer Realrenditen, zudem hält die hohe Inflation die Nachfrage nach Sachwerten wie Aktien hoch. Andererseits investieren nicht nur US-Haushalte vor diesem Hintergrund zunehmend in Aktien, wobei Aktienrückkäufe der Unternehmen an der Wall Street auch 2022 die größte Nachfragequelle bleiben sollten."
In Sachen Makrodaten sei die Agenda die kommende Woche relativ überschaubar. In Deutschland seien vor allem die Handelsbilanz für Februar am Montag, die Auftragseingänge am Mittwoch und tags darauf die Industrieproduktion für denselben Monat wichtig. Für den gesamten Euroraum würden am Mittwoch die Produzentenpreise und am Donnerstag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für Februar publiziert. Politisch würden sich die Blicke in Europa auf Sonntag in einer Woche richten, wenn die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen voraussichtlich wieder auf Emanuel Macron hinauslaufen dürfte.
In den USA starte die Datenwoche am Montag mit den Auftragseingängen der Industrie, bevor am Dienstag der ISM-Einkaufsmanagerbericht für den Dienstleistungsbereich zusammen mit der Handelsbilanz folge. Schließlich dürfte am Mittwochabend das Protokoll zur jüngsten FED-Sitzung weiteren Aufschluss über den geplanten Leitzinspfad der Dollar-Wächter geben. In Asien stünden Sentimentumfragen an: am Mittwoch in China (Einkaufsmanager) sowie am Freitag in Japan ("Eco Watchers"). (01.04.2022/ac/a/m)
"Nachdem die entschlossenere Haltung vor allem der Fed im Januar die globalen Aktienmärkte deutlich belastet hatte, haben sie sich nach Februar auch im März erholt", sage Robert Greil.
In Sachen Makrodaten sei die Agenda die kommende Woche relativ überschaubar. In Deutschland seien vor allem die Handelsbilanz für Februar am Montag, die Auftragseingänge am Mittwoch und tags darauf die Industrieproduktion für denselben Monat wichtig. Für den gesamten Euroraum würden am Mittwoch die Produzentenpreise und am Donnerstag die Einzelhandelsumsätze ebenfalls für Februar publiziert. Politisch würden sich die Blicke in Europa auf Sonntag in einer Woche richten, wenn die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen voraussichtlich wieder auf Emanuel Macron hinauslaufen dürfte.
In den USA starte die Datenwoche am Montag mit den Auftragseingängen der Industrie, bevor am Dienstag der ISM-Einkaufsmanagerbericht für den Dienstleistungsbereich zusammen mit der Handelsbilanz folge. Schließlich dürfte am Mittwochabend das Protokoll zur jüngsten FED-Sitzung weiteren Aufschluss über den geplanten Leitzinspfad der Dollar-Wächter geben. In Asien stünden Sentimentumfragen an: am Mittwoch in China (Einkaufsmanager) sowie am Freitag in Japan ("Eco Watchers"). (01.04.2022/ac/a/m)
