Nach platzen der Aktienmarktblase
09.01.03 14:35
Sparkasse Essen
Die geplatzte Blase am Aktienmarkt und die daraus resultierenden Anpassungsmechanismen bestimmen die gegenwärtige Lage der Weltwirtschaft, berichten die Analysten der Sparkasse Essen.
Während der Blase seien Über- und Fehlinvestitionen zu beobachten gewesen, so dass die Investitionstätigkeit nun deutlich geringer ausfalle. Negative Vermögenseffekte durch den geringen Wert von Beteiligungen und Aktien würden den Konsum und auch die Bilanzen von Unernehmen und Banken mit negativen Folgen für die Kreditvergabe belasten.
Positive Impulse seien dagegen von der expansiven Geld - und Finanzpolitik der USA ausgegangen. Der US- Leitzins sei mit 1,25% rekordniedrig. Zusätzlich stimuliere die US- Regierung mit einem neuen Konjunkturpaket im Volumen von 674 Mrd. Dollar, das auch eine Freistellung der Dividendenbesteuerung beinhalte. Optimisten hätten bereits von Bushenomics in Anlehnung an die Reaganomics der 80er Jahre gesprochen. In Anlehnung an Ex- Superminister Schiller würden die Analysten der Sparkasse Essen die aktuelle Lage wie folgt schildern: "Die Tränke sei voll - nur die Pferde saufen noch nicht." Die Gründe und gegenwärtigen Belastungsfaktoren dafür seien vielschichtig: Drohender Irak - Krieg, mangelndes Vertrauen und bereits historisch hohe Verschuldung der Konsumenten, das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA... Insofern würden sie die schwierigen Märkte noch eine Weile begleiten - bis die "Pferde endlich anfangen, zu saufen". Das überaus kräftige Konjunkturpaket sowie die außerordentlich niedrigen Leitzinsen hätten letztlich auf lange Sicht makroökonomisch expansiv gewirkt.
Bis dahin müssten sich die Anleger jedoch nach Einschätzung der Analysten von der Sparkasse Essen auf einen Seitwärtstrend unter hoher Volatilität einstellen. Dieses sei in der Vergangenheit durchaus nichts übliches gewesen. So habe der Markt von 1969 bis1983 sogar 14 lange Jahre seitwärts tendiert, um anschließend in eine fast 20 jährige Aufschwungsphase einzumünden. Um es aber gleich klarzustellen: 14 oder 20 Jahresprognosen trauen sich die Analysten der Sparkasse Essen an diese Stelle nicht zu! Nur eines sollte auch klar sein: Die Aktie sei und bleibe eine Langfristanlage mit allen Chancen und Risiken. Dieses sei in den Boomjahren etwas in Vergessenheit geraten. Dafür gebe es im historischen Vergleich auch höhere Renditen als am Renten- oder Immobilienmarkt zu verdienen.
Während der Blase seien Über- und Fehlinvestitionen zu beobachten gewesen, so dass die Investitionstätigkeit nun deutlich geringer ausfalle. Negative Vermögenseffekte durch den geringen Wert von Beteiligungen und Aktien würden den Konsum und auch die Bilanzen von Unernehmen und Banken mit negativen Folgen für die Kreditvergabe belasten.
Positive Impulse seien dagegen von der expansiven Geld - und Finanzpolitik der USA ausgegangen. Der US- Leitzins sei mit 1,25% rekordniedrig. Zusätzlich stimuliere die US- Regierung mit einem neuen Konjunkturpaket im Volumen von 674 Mrd. Dollar, das auch eine Freistellung der Dividendenbesteuerung beinhalte. Optimisten hätten bereits von Bushenomics in Anlehnung an die Reaganomics der 80er Jahre gesprochen. In Anlehnung an Ex- Superminister Schiller würden die Analysten der Sparkasse Essen die aktuelle Lage wie folgt schildern: "Die Tränke sei voll - nur die Pferde saufen noch nicht." Die Gründe und gegenwärtigen Belastungsfaktoren dafür seien vielschichtig: Drohender Irak - Krieg, mangelndes Vertrauen und bereits historisch hohe Verschuldung der Konsumenten, das hohe Leistungsbilanzdefizit der USA... Insofern würden sie die schwierigen Märkte noch eine Weile begleiten - bis die "Pferde endlich anfangen, zu saufen". Das überaus kräftige Konjunkturpaket sowie die außerordentlich niedrigen Leitzinsen hätten letztlich auf lange Sicht makroökonomisch expansiv gewirkt.
Bis dahin müssten sich die Anleger jedoch nach Einschätzung der Analysten von der Sparkasse Essen auf einen Seitwärtstrend unter hoher Volatilität einstellen. Dieses sei in der Vergangenheit durchaus nichts übliches gewesen. So habe der Markt von 1969 bis1983 sogar 14 lange Jahre seitwärts tendiert, um anschließend in eine fast 20 jährige Aufschwungsphase einzumünden. Um es aber gleich klarzustellen: 14 oder 20 Jahresprognosen trauen sich die Analysten der Sparkasse Essen an diese Stelle nicht zu! Nur eines sollte auch klar sein: Die Aktie sei und bleibe eine Langfristanlage mit allen Chancen und Risiken. Dieses sei in den Boomjahren etwas in Vergessenheit geraten. Dafür gebe es im historischen Vergleich auch höhere Renditen als am Renten- oder Immobilienmarkt zu verdienen.
