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Fr, 17. April 2026, 17:20 Uhr

IN-motion

WKN: 622380 / ISIN: DE0006223803

IN-motion spekulativ kaufen


08.12.00 00:00
fnet.de Research

Die Medienbranche am Neuen Markt geriet in den letzten Wochen voll unter die Räder. Die Aktien von EM.TV, Intertainment, Kinowelt und Co. wurden stark nach unten geprügelt. Als große Ausnahme steht IN-motion (WKN 622380) wie ein Fels in der Brandung, so die Einschätzung der Analysten von fnet.de Research.

Das seit dem 20. Juni am Neuen Markt notierte international agierende Medienunternehmen habe einen überzeugenden Start auf das Börsenparkett hingelegt. Nach einem Ausgabepreis von 26 Euro sei das Papier gegen den allgemeinen Trend kontinuierlich nach Norden geklettert.

Die Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft sei die Produktion und der Vertrieb von internationalen Kinofilmen und Fernsehserien. In den vergangenen Monaten habe der Börsenneuling immer wieder mit positiven Schlagzeilen überraschen können. Die Mediengruppe habe die angekündigte Akquisitionsstrategie konsequent umsetzten können. Der englische Filmvertrieb J&M Entertainment sei vollständig übernommen worden. Die Beteiligung an der amerikanischen Film- und Fernsehvertriebsgesellschaft, Myriad Pictures, sei von 76 auf 100 Prozent erhöht worden. Außerdem habe IN-motion mit 51 Prozent die Mehrheitsbeteiligung an dem US-Label Trauma Records erworben. Die Gesellschaft sei somit für die wichtigen Märkten in Europa und Nordamerika gut gerüstet.

Das Medienunternehmen habe für das abgelaufene Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) überzeugende Zahlen vorgelegt. Sowohl Umsatz als auch Gewinn hätten die Erwartungen klar übertroffen. Die Umsätze seien im Vergleich zum Vorjahr von 5,1 auf 57,7 Mio. Euro sozusagen explodiert. Ursprünglich habe die Firma mit einem Umsatz von 42,9 Mio. Euro gerechnet. Dieser sei Ende August aufgrund hervorragender Neunmonatszahlen auf 53,7 Mio. Euro hochgeschraubt worden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei von 1,4 auf 17,3 Mio. Euro geklettert. Die Prognose habe lediglich bei 14,5 Mio. Euro gelegen. Auch der Jahresüberschuss sei von 0,7 auf 7,9 Mio. Euro nach oben geschnellt und habe die Erwartungen um rund 20 Prozent übertroffen. Damit errechne sich ein Gewinn von 0,74 Euro je Aktie.

Die veröffentlichten Geschäftszahlen würden die Akquisitionen des abgelaufenen Jahres nicht beinhalten, weil diese erst im Geschäftsjahr 2000/2001 ergebniswirksam bilanziert werden können. Für diese Periode prognostiziere der Vorstand einen Jahresumsatz von knapp über 150 Mio. Euro, was als konservativ beurteilt werde. Denn der Akquisitionshunger von IN-motion sei noch nicht gestillt. In Kürze dürften weitere Deals bevorstehen. Die Gerüchteküche brodele. Das Unternehmen soll angeblich Interesse an Artisan Entertainment haben. Mit der Übernahme der US-amerikanischen Medienfirma würde IN-motion in neue Dimensionen vorstoßen. Der Grund sei klar: Artisan generiere einen Umsatz im dreistelligen Millionenbereich. Die IN-motion-Aktie würde vor einer Neubewertung stehen.

Das Papier notiere auf der Favoritenliste der Medienunternehmen am Neuen Markt ganz weit oben. Angesichts der guten Zukunftsaussichten dürfte die Aktie noch Kurspotential besitzen. Bei einem 2001er Kurs-Gewinn-Verhältnis von 30 könne noch von keiner Überbewertung gesprochen werden. Spekulative Anleger sollten bei Kursen um 35 Euro zugreifen.





 
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