freenet.de reduzieren
06.03.03 17:14
Falkenbrief
Die Analysten vom "Falkenbrief" stufen die Aktie von freenet.de (WKN 579200) mit "reduzieren" ein.
Die freenet.de AG, der zweitgrößte Online-Dienst Deutschlands, und die MobilCom AG hätten einen Vorvertrag zur Übernahme des MobilCom-Festnetzgeschäfts durch freenet.de unterzeichnet. freenet.de habe sich damit gegen Konkurrenten wie 3U Telekom durchgesetzt. Der Kaufpreis betrage 35 Mio. Euro, und die Bezahlung erfolge in vier Raten, zahlbar in den Jahren 2003 und 2004. Nach Umsetzung der Investitionen erwarte die freenet.de AG für das erste volle Wirtschaftsjahr nach Übernahme, dem Jahr 2004, einen Umsatz von über 600 Millionen Euro. Das erwartete EBITDA solle dann bei über 75 Millionen und das Vorsteuerergebnis (EBT) bei ca. 40 Millionen Euro liegen. Die Experten vom "Falkenbrief" halten diese Erwartungen aber für sehr ambitioniert und nicht gerade leicht erreichbar, gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Wirtschaftslage.
Der Kursanstieg vom Tief von 4,50 Euro auf aktuell 11 Euro, davon allein in den letzten Wochen mehr als eine Verdoppelung des Kurses, sei nach Ansicht der Experten mehr Wunschdenken denn Realität und gezielt von einigen Adressen lanciert worden. freenet.de werde aktuell mit ca. dem Dreifachen der Cashreserven bewertet, die Marktkapitalisierung liege aktuell um mehr als das Vierfache über dem Umsatz des Jahres 2002. Der Umsatz 2002 habe dabei gegenüber 2001 um gut 51% zugelegt und habe bei 42,22 Mio. Euro gelegen. Dabei habe die Rohertragsmarge bei 88%, das EBITDA bei 8,81 Mio. Euro und das Konzernergebnis bei 1,29 Mio. Euro gelegen. Der Cash-Flow sei mit 10,2 Mio. Euro ebenfalls positiv gewesen, wodurch sich die liquiden Mittel auf 64,5 Mio. erhöht hätten. Im vierten Quartal habe der Umsatz mit 13,39 Mio. Euro zum fünften Mal in Folge einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorquartal entspreche dies einer Steigerung um 32 Prozent, gegenüber dem Vorjahr einer von 53 Prozent.
Das EBITDA im vierten Quartal habe 4,13 Mio. Euro betragen, das Vorsteuerergebnis 2,86 Mio. Euro und das Konzernergebnis 1,55 Mio. Euro. Allerdings müsse die Zukunft erst noch zeigen, ob die weiteren hochfliegenden Planzahlen erreichbar seien. Mit T-Online, AOL Europe und MSN Europe stünden Mitbewerber im Raum, die den Markt dominieren und hinsichtlich Volumen, finanzieller Ausstattung und dem Markennamen ganz andere Kaliber darstellen würden. Die hohen Zuwachsraten der Vergangenheit würden sich mittelfristig auf ein normales Niveau einpendeln. Die hohe Bewertung müsse somit durch einen deutlichen Gewinnsprung in 2003 und 2004 gerechtfertigt werden.
Die aktuelle Kursrallye sei nach Erachten der Experten übertrieben und der Anleger sollte Gewinne mitnehmen. Daher vergeben die Experten vom "Falkenbrief" aktuell das Rating "reduzieren" für freenet.de.
Die freenet.de AG, der zweitgrößte Online-Dienst Deutschlands, und die MobilCom AG hätten einen Vorvertrag zur Übernahme des MobilCom-Festnetzgeschäfts durch freenet.de unterzeichnet. freenet.de habe sich damit gegen Konkurrenten wie 3U Telekom durchgesetzt. Der Kaufpreis betrage 35 Mio. Euro, und die Bezahlung erfolge in vier Raten, zahlbar in den Jahren 2003 und 2004. Nach Umsetzung der Investitionen erwarte die freenet.de AG für das erste volle Wirtschaftsjahr nach Übernahme, dem Jahr 2004, einen Umsatz von über 600 Millionen Euro. Das erwartete EBITDA solle dann bei über 75 Millionen und das Vorsteuerergebnis (EBT) bei ca. 40 Millionen Euro liegen. Die Experten vom "Falkenbrief" halten diese Erwartungen aber für sehr ambitioniert und nicht gerade leicht erreichbar, gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Wirtschaftslage.
Das EBITDA im vierten Quartal habe 4,13 Mio. Euro betragen, das Vorsteuerergebnis 2,86 Mio. Euro und das Konzernergebnis 1,55 Mio. Euro. Allerdings müsse die Zukunft erst noch zeigen, ob die weiteren hochfliegenden Planzahlen erreichbar seien. Mit T-Online, AOL Europe und MSN Europe stünden Mitbewerber im Raum, die den Markt dominieren und hinsichtlich Volumen, finanzieller Ausstattung und dem Markennamen ganz andere Kaliber darstellen würden. Die hohen Zuwachsraten der Vergangenheit würden sich mittelfristig auf ein normales Niveau einpendeln. Die hohe Bewertung müsse somit durch einen deutlichen Gewinnsprung in 2003 und 2004 gerechtfertigt werden.
Die aktuelle Kursrallye sei nach Erachten der Experten übertrieben und der Anleger sollte Gewinne mitnehmen. Daher vergeben die Experten vom "Falkenbrief" aktuell das Rating "reduzieren" für freenet.de.
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