ZEW-Indikator stark verbessert
18.07.03 17:36
Frankfurter Sparkasse
Der ZEW-Index für Deutschland überraschte mit einer Verdoppelung seines Wertes gegenüber dem Vormonatsstand auf 41,9 Punkte, so die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Die Prognose habe bei 25,0 Zählern gelegen. Ein schwächerer Euro, die Steuerreform und das Scheitern der IG Metall in Ostdeutschland seien wahrscheinlich die Hauptursachen für den überraschend starken Anstieg, den siebten in Folge. Das Pendant für die Euro-Zone habe von 38,0 auf 50,5 Punkte zugelegt.
Fed-Chef Alan Greenspan habe in seinem Bericht vor dem US-Kongress einerseits die Bereitschaft der amerikanischen Zentralbank, die Zinsen für lange Zeit auf niedrigem Niveau zu halten und notfalls nochmals zu senken, bekräftigt, andererseits aber auch ein betont optimistisches Bild der konjunkturellen Aussichten gezeichnet. Der letzte Aspekt habe mehr Einfluss auf das Marktgeschehen und die Anleihekurse dies- und jenseits des Atlantiks belastet, zumal Greenspan angemerkt habe, dass zur Deflationsbekämpfung unkonventionelle Methoden wie der Kauf von Treasuries durch die Fed wahrscheinlich nicht mehr nötig seien.
Vor dem Hintergrund, dass die Fed versuchen werde, die Leitzinsen möglichst lange niedrig zu halten, seien für Investoren wegen der daraus resultierenden Steilheit der Zinskurve Papiere mit 2- bis 4jähriger Laufzeit interessant.
Die Prognose habe bei 25,0 Zählern gelegen. Ein schwächerer Euro, die Steuerreform und das Scheitern der IG Metall in Ostdeutschland seien wahrscheinlich die Hauptursachen für den überraschend starken Anstieg, den siebten in Folge. Das Pendant für die Euro-Zone habe von 38,0 auf 50,5 Punkte zugelegt.
Fed-Chef Alan Greenspan habe in seinem Bericht vor dem US-Kongress einerseits die Bereitschaft der amerikanischen Zentralbank, die Zinsen für lange Zeit auf niedrigem Niveau zu halten und notfalls nochmals zu senken, bekräftigt, andererseits aber auch ein betont optimistisches Bild der konjunkturellen Aussichten gezeichnet. Der letzte Aspekt habe mehr Einfluss auf das Marktgeschehen und die Anleihekurse dies- und jenseits des Atlantiks belastet, zumal Greenspan angemerkt habe, dass zur Deflationsbekämpfung unkonventionelle Methoden wie der Kauf von Treasuries durch die Fed wahrscheinlich nicht mehr nötig seien.
Vor dem Hintergrund, dass die Fed versuchen werde, die Leitzinsen möglichst lange niedrig zu halten, seien für Investoren wegen der daraus resultierenden Steilheit der Zinskurve Papiere mit 2- bis 4jähriger Laufzeit interessant.
