ZEW-Index besser als erwartet
24.02.03 14:37
Frankfurter Sparkasse
Der Blix-Bericht vor dem UN-Sicherheitsrat am vergangenen Freitag hat die Wahrscheinlichkeit eines Krieges im Irak etwas sinken lassen, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Zumindest habe sich der Zeitrahmen für die Beilegung des Konfliktes um vermutlich zwei Wochen erweitert. Die Aktienmärkte hätten daraufhin - hauptsächlich durch short-Eindeckungen - angezogen, und die Anleihekurse hätten im Gegenzug nachgegeben.
Der besser als erwartet ausgefallene ZEW-Index habe diese Tendenz in Deutschland unterstützt. Nichtsdestotrotz sei dieser Bewegung nur eine kurze Dauer beschieden gewesen. Der Krieg gelte im Wesentlichen nur als verschoben, und das ZEW-Umfrageergebnis werde mittlerweile mit einer gewissen Skepsis betrachtet. Zumal die Erwartungshaltung sinkender Kurzfristzinsen, die von zwei Dritteln der Befragten geteilt werde, in einem gewissen Widerspruch dazu stünden.
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute würden mittlerweile nicht mehr ausschließen, dass die Wirtschaft in Deutschland bereits in einer leichten Rezession stecke. Für das laufende Quartal würden die Erwartungen bei einem BIP-Wachstum von -0,1 Prozent liegen. Vor diesem Hintergrund würden Zinstitel weiterhin attraktiv bleiben. Das bereits erreichte Kursniveau beinhalte allerdings eine Unsicherheitsprämie für die geopolitischen Imponderabilien. Sobald diese Unwägbarkeiten sich reduzieren würden, hätten Rentenpapiere einen entsprechenden Korrekturbedarf.
Zumindest habe sich der Zeitrahmen für die Beilegung des Konfliktes um vermutlich zwei Wochen erweitert. Die Aktienmärkte hätten daraufhin - hauptsächlich durch short-Eindeckungen - angezogen, und die Anleihekurse hätten im Gegenzug nachgegeben.
Der besser als erwartet ausgefallene ZEW-Index habe diese Tendenz in Deutschland unterstützt. Nichtsdestotrotz sei dieser Bewegung nur eine kurze Dauer beschieden gewesen. Der Krieg gelte im Wesentlichen nur als verschoben, und das ZEW-Umfrageergebnis werde mittlerweile mit einer gewissen Skepsis betrachtet. Zumal die Erwartungshaltung sinkender Kurzfristzinsen, die von zwei Dritteln der Befragten geteilt werde, in einem gewissen Widerspruch dazu stünden.
Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute würden mittlerweile nicht mehr ausschließen, dass die Wirtschaft in Deutschland bereits in einer leichten Rezession stecke. Für das laufende Quartal würden die Erwartungen bei einem BIP-Wachstum von -0,1 Prozent liegen. Vor diesem Hintergrund würden Zinstitel weiterhin attraktiv bleiben. Das bereits erreichte Kursniveau beinhalte allerdings eine Unsicherheitsprämie für die geopolitischen Imponderabilien. Sobald diese Unwägbarkeiten sich reduzieren würden, hätten Rentenpapiere einen entsprechenden Korrekturbedarf.
