Yahoo!-Aktie: Turnaround-Chance
26.11.12 17:30
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" springen bei der Aktie von Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103) auf.
In den 90er Jahren sei Yahoo! noch Weltmarktführer unter den Suchmaschinen gewesen. Seit das Unternehmen jedoch von Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) abgelöst worden sei, sei dem Konzern nicht mehr viel gelungen. Erst seit Marissa Meyer das Ruder übernommen habe, bestehe die Chance zu einem neuen Aufblühen.
Das Unternehmen stelle sich wieder den Herausforderungen und löse sich aus der Erstarrung. Die Chancen stünden gut, dass die Werbung auf mobilen Geräten der Wachstumstreiber werden könnte. Kein ganz neues Thema. Vor allem seit bei Facebook (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX) die Defizite in diesem Bereich offenbar geworden seien. Um ein Unternehmen neu zu erfinden und erfolgreich aufzustellen, brauche es nicht unbedingt Innovationen. Apples Geräte hätten auch keine Technik, die es woanders nicht bereits - für weniger Geld - gegeben hätte. Man habe es nur geschickt kombiniert, designt und vermarktet.
Der neue Plan von Marissa Mayer höre sich für das größte US-Web-Portal viel versprechend an. Sie sei bereits der fünfte CEO in vier Jahren, jedoch trotzdem die beste Wahl. Das Unternehmen möchte in Zukunft noch größere Anstrengungen in mobile Technologie und personalisierten Service stecken. Die neue Chefin habe ferner die Führungsriege ausgetauscht und verjüngt.
Obwohl man in den vergangenen Quartalen schon so schnell gewachsen sei wie die Wettbewerber, werde das Papier noch immer mit einem Bewertungsabschlag gehandelt. Der Umsatz sei in Q3 um 1% auf 1,2 Mrd. USD zurückgegangen. Analysten hätten mit einer schwächeren Entwicklung gerechnet. Der Nettogewinn von 3,1 Mrd. USD sei im Wesentlichen dem Anteilsverkauf von Alibaba.com (ISIN KYG017171003 / WKN A0M5W0) geschuldet gewesen. Ohne diesen Effekt habe der Gewinn mit 35 Cent pro Aktie jedoch immer noch 10 Cent über der Erwartung des Konsenses gelegen. Ein großer Teil des Erlöses aus der Veräußerung der chinesischen Beteiligung solle den Aktieninhabern in Form von Aktienrückkäufen zukommen.
Yahoo! erfinde sich jetzt neu. Der Blick auf die Kursentwicklung zeige, dass die Kapitalmarktteilnehmer zu einem Vertrauensvorschuss bereit und gewillt seien. Tatsächlich habe Mayer es geschafft, die Morbidität aus dem Unternehmen zu kehren und mit neuen Ideen eine Aufbruchstimmung zu erzeugen.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" springen bei der Yahoo!-Aktie auf. Das Kursziel werde bei 28,00 USD gesehen. Das Stopp-Loss-Limit sollte bei 17,15 USD platziert werden. (Ausgabe 47 vom 24.11.2012) (26.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
In den 90er Jahren sei Yahoo! noch Weltmarktführer unter den Suchmaschinen gewesen. Seit das Unternehmen jedoch von Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) abgelöst worden sei, sei dem Konzern nicht mehr viel gelungen. Erst seit Marissa Meyer das Ruder übernommen habe, bestehe die Chance zu einem neuen Aufblühen.
Das Unternehmen stelle sich wieder den Herausforderungen und löse sich aus der Erstarrung. Die Chancen stünden gut, dass die Werbung auf mobilen Geräten der Wachstumstreiber werden könnte. Kein ganz neues Thema. Vor allem seit bei Facebook (ISIN US30303M1027 / WKN A1JWVX) die Defizite in diesem Bereich offenbar geworden seien. Um ein Unternehmen neu zu erfinden und erfolgreich aufzustellen, brauche es nicht unbedingt Innovationen. Apples Geräte hätten auch keine Technik, die es woanders nicht bereits - für weniger Geld - gegeben hätte. Man habe es nur geschickt kombiniert, designt und vermarktet.
Obwohl man in den vergangenen Quartalen schon so schnell gewachsen sei wie die Wettbewerber, werde das Papier noch immer mit einem Bewertungsabschlag gehandelt. Der Umsatz sei in Q3 um 1% auf 1,2 Mrd. USD zurückgegangen. Analysten hätten mit einer schwächeren Entwicklung gerechnet. Der Nettogewinn von 3,1 Mrd. USD sei im Wesentlichen dem Anteilsverkauf von Alibaba.com (ISIN KYG017171003 / WKN A0M5W0) geschuldet gewesen. Ohne diesen Effekt habe der Gewinn mit 35 Cent pro Aktie jedoch immer noch 10 Cent über der Erwartung des Konsenses gelegen. Ein großer Teil des Erlöses aus der Veräußerung der chinesischen Beteiligung solle den Aktieninhabern in Form von Aktienrückkäufen zukommen.
Yahoo! erfinde sich jetzt neu. Der Blick auf die Kursentwicklung zeige, dass die Kapitalmarktteilnehmer zu einem Vertrauensvorschuss bereit und gewillt seien. Tatsächlich habe Mayer es geschafft, die Morbidität aus dem Unternehmen zu kehren und mit neuen Ideen eine Aufbruchstimmung zu erzeugen.
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