WorldCom Downgrade
26.06.02 10:14
Robertson Stephens
Die Analysten der Investmentbank Robertson Stephens stufen die Aktie von WorldCom (WKN 881477) von "strong buy" auf "market underperform" zurück.
WorldCom hätte bekannt gegeben, dass die Geschäftsausweise für 2001 und für das erste Quartal 2002 revidiert werden müssen. Eine interne Bilanzprüfung habe zum Ergebnis geführt, dass in dem Unternehmen Umbuchungen vorgenommen worden seien, die nicht den US-GAAP-Regel entsprochen hätten. Diese Umbuchungen hätten sich in 2001 auf 3,06 Milliarden US-Dollar und im ersten Quartal 2002 auf 797 Millionen US-Dollar belaufen. Ohne diese Transfers hätte das EBITDA im vergangenen Jahr lediglich 6,34 Milliarden US-Dollar betragen und im ersten Quartal nur 1,37 Milliarden US-Dollar. Insofern wäre jeweils ein Nettoverlust angefallen.
Die positive Einschätzung, die man von dem Unternehmen zuvor gehabt habe, hätte auf der Annahme basiert, dass WorldCom aufgrund deutlichen Kostensenkungen und zusätzlichen Finanzierungen in keine Liquiditätskrise kommen werde. Wie sich aber nun herausstelle, hätten diese Annahme auf falsch berichteten Zahlen beruht. Eine Insolvenz sei in den kommenden zwölf Monaten nun höchstwahrscheinlich.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Robertson Stephens die Aktie von WorldCom nunmehr mit dem Rating "market underperform".
WorldCom hätte bekannt gegeben, dass die Geschäftsausweise für 2001 und für das erste Quartal 2002 revidiert werden müssen. Eine interne Bilanzprüfung habe zum Ergebnis geführt, dass in dem Unternehmen Umbuchungen vorgenommen worden seien, die nicht den US-GAAP-Regel entsprochen hätten. Diese Umbuchungen hätten sich in 2001 auf 3,06 Milliarden US-Dollar und im ersten Quartal 2002 auf 797 Millionen US-Dollar belaufen. Ohne diese Transfers hätte das EBITDA im vergangenen Jahr lediglich 6,34 Milliarden US-Dollar betragen und im ersten Quartal nur 1,37 Milliarden US-Dollar. Insofern wäre jeweils ein Nettoverlust angefallen.
Die positive Einschätzung, die man von dem Unternehmen zuvor gehabt habe, hätte auf der Annahme basiert, dass WorldCom aufgrund deutlichen Kostensenkungen und zusätzlichen Finanzierungen in keine Liquiditätskrise kommen werde. Wie sich aber nun herausstelle, hätten diese Annahme auf falsch berichteten Zahlen beruht. Eine Insolvenz sei in den kommenden zwölf Monaten nun höchstwahrscheinlich.
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