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So, 26. April 2026, 14:05 Uhr

WINTER AG (alt)

WKN: 555560 / ISIN: DE0005555601

Winter chancenreich


05.10.01 10:55
Hanseatischer Börsendienst

Die Wertpapierexperten von "Hanseatischer Börsendienst" halten die Aktie der Winter AG (WKN 555560) für einen sehr chancenreichen Titel.

Das traditionelle Geschäft liege im Bereich des Wert- und –Sicherheitsdrucks. Dieser Geschäftsbereich sei durch die Herstellung und weltweite Vermarktung von Plastik- bzw. Chipkarten ergänzt worden. Winter sei heute in Europa ein führender Hersteller von Mikroprozessor- und Chipkarten.

Das Unternehmen sei trotz des schwierigen Branchenumfeldes auch im ersten Halbjahr 2001 in der Gewinnzone geblieben. Ungeachtet des massiven Einbruchs im weltweiten Telekommunikationsmarkt mit seinen Auswirkungen habe auch auf Handy-Karten das beste Halbjahresergebnis der langjährigen Winter-Historie generiert werden können. Das Ergebnis pro Aktie habe sich um 51% auf 0,31 DM in den ersten beiden Quartalen 2001 verbessert. Der Umsatz sei um 4% auf 40,4 Mio. DM zurückgegangen. Im Branchenvergleich habe sich der Konzern dabei noch sehr gut gehalten.

Zwar sei die Umsatzprognose jüngst von 135 auf 105 Mio. DM zurückgenommen worden, an den Gewinnschätzungen werde jedoch festgehalten. Demnach solle im Gesamtjahr 2001 unverändert ein Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 8,5 Mio. DM für 2001 erzielt werden. Vergleichsweise sei das EBIT im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9% auf 2,9 Mio. DM gestiegen. Somit plane der Konzern die Margen wieder deutlich zu steigern.

Die Expansion werde aktuell durch internes Wachstum vorangetrieben. Aber es seien auch Zukäufe geplant. So verhandele die Firma schon seit geraumer Zeit mit mehreren Unternehmen aus Mittel- und Südamerika sowie Südostasien.

Die Unternehmensleitung mache keinen Hehl daraus, dass sie den Titel aktuell für klar unterbewertet halte. So habe Vorstand Osterrieder jüngst 15 Euro als fairen Wert für die Winter-Aktie genannt. Zwar sähen die Wertpapierexperten solche Einschätzungen immer sehr skeptisch, könnten hier jedoch nicht widersprechen.

Die Bilanz zeige ein solides Bild. So liege die Eigenkapitalquote bei 60%. Die liquiden Mittel pro Aktie würden knapp 3 Euro betragen und somit die gesamten Verbindlichkeiten übersteigen. Da das Unternehmen im ersten Halbjahr trotz schwierigem Umfeld habe Gewinne erwirtschaft können, erscheine jedoch noch wichtiger und zeige, dass der Konzern gut aufgestellt sei.

Zwar sind die Aktienexperten von "Hanseatischer Börsendienst" zu einem positiven Urteil gekommen, dennoch gebe es einige Warnsignale. Demnach habe der Aufsichtsratschef am 10. September 1.000 Aktien der Winter AG verkauft. Solche Insiderverkäufe würden natürlich kein positives Licht auf die Firma werfen. Auch beim Blick auf die insgesamt positive Charttechnik, würden vereinzelte Verkäufe mit hohem Volumen ins Auge stechen, was man ebenfalls als gewisses Warnzeichen sehe.

Aber zuletzt sei für den Titel durchaus wieder verstärktes Kaufinteresse zu beobachten. Man gehe von einer Fortsetzung dieser positiven Tendenz aus. Die Bewertung erscheine noch immer sehr günstig. Die verbuchten Ergebnisse in der Krise würden überzeugen und bei Normalisierung der Konjunktur sollte der Kartenmarkt mit 30 bis 40% p. a. wachsen. Hiervon sollte Winter aufgrund der guten Marktstellung stark profitieren.

Daher sehen die Wertpapierexperten von "Hanseatischer Börsendienst" für die Winter-Aktie gute Chancen.





 
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