Wall Street gut behauptet
15.08.02 09:18
Sachsen LB
Die Wall Street hat gestern ihre Verstimmung über eine ausgebliebene Leitzinssenkung der US-Notenbank vom Vortag überwunden, berichten die Analysten der Sachsen LB.
Belastung für den amerik. Markt drohe heute von Seiten des Medienkonzerns AOL Time Warner - der Medienriese habe in der Nacht Unregelmäßigkeiten in der Bilanz seiner Internet-Tochter AOL eingeräumt . Der Internetdienst habe in einer Erklärung die Zusammenarbeit mit den Ermittlern angekündigt. Auch in der Luftfahrtindustrie reiße die Serie von Hiobsbotschaften nicht ab. Der US-Konzern UAL Corp., dessen wichtigste Beteiligung die Fluglinie United Airlines sei, werde möglicherweise nach Chapter 11 Gläubigerschutz beantragen.
Fällig seien gestern 740 eidesstattliche Erklärungen von Firmen gewesen, bei denen sich das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr decke. Die anderen hätten mit der Einreichung Zeit, bis ihre regulären Geschäftsberichte bei der SEC fällig seien. Die Hauptakteure der jüngsten Skandale - Adelphia Communications Corp., Dynegy Inc., Enron, Qwest Communications International Inc. und WorldCom Inc. - hätten dagegen angekündigt, den Termin auf Grund laufender Buchprüfungen nicht einhalten zu können. Es würden aber schon Zweifel an der abschreckenden Wirkung laut. Unternehmenszahlen erwarten die Analysten der Sachsen LB heute von Dell (Q2) und Liberty Media (Q2).
Belastung für den amerik. Markt drohe heute von Seiten des Medienkonzerns AOL Time Warner - der Medienriese habe in der Nacht Unregelmäßigkeiten in der Bilanz seiner Internet-Tochter AOL eingeräumt . Der Internetdienst habe in einer Erklärung die Zusammenarbeit mit den Ermittlern angekündigt. Auch in der Luftfahrtindustrie reiße die Serie von Hiobsbotschaften nicht ab. Der US-Konzern UAL Corp., dessen wichtigste Beteiligung die Fluglinie United Airlines sei, werde möglicherweise nach Chapter 11 Gläubigerschutz beantragen.
Fällig seien gestern 740 eidesstattliche Erklärungen von Firmen gewesen, bei denen sich das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr decke. Die anderen hätten mit der Einreichung Zeit, bis ihre regulären Geschäftsberichte bei der SEC fällig seien. Die Hauptakteure der jüngsten Skandale - Adelphia Communications Corp., Dynegy Inc., Enron, Qwest Communications International Inc. und WorldCom Inc. - hätten dagegen angekündigt, den Termin auf Grund laufender Buchprüfungen nicht einhalten zu können. Es würden aber schon Zweifel an der abschreckenden Wirkung laut. Unternehmenszahlen erwarten die Analysten der Sachsen LB heute von Dell (Q2) und Liberty Media (Q2).
