Vodafone "outperform"
11.12.02 09:16
BHF-BANK
Der Analyst Jens Schott von der BHF Bank stuft die Aktie von Vodafone (WKN 875999) weiterhin mit "outperform" ein.
Vodafone habe am 12. November Zahlen zum ersten Halbjahr gemeldet, die besser als erwartet ausgefallen seien. Der Umsatz sei bei proportionaler Konsolidierung der Beteiligungen um 15,3% auf 16,517 Mrd. GBP (Konsens bei 16,2 Mrd. GBP) gestiegen und das EBITDA sei um 29,9% auf 6,203 Mrd. GBP verbessert (erw 5,59 Mrd. GBP) worden. Die EBITDA-Marge sei von 35,4% im Vorjahr auf jetzt 39% verbessert worden. Das EPS habe sich bei 3,28 Pence eingestellt, so dass die aktuelle Konsensschätzung von 5,61 Pence für das Gesamtjahr noch zu niedrig angesetzt sein und auf den Bereich über sechs Pence steigen dürften.
Nach unten geschraubt sei von Vodafone die Planung für die Investitionsausgaben (Capex) worden. Vodafone habe die Planung für das laufende Geschäftsjahr um 8% auf über 5,5 Mrd. GBP von vorher 6 Mrd. GBP gesenkt. Die gute operative Entwicklung und die Kontrolle der Capex hätten im ersten Halbjahr für eine sehr gute Entwicklung beim freien Cash Flow gesorgt. Mit 2,878 Mrd. GBP sei der freie Cash Flow im ersten Halbjahr bereits über der vorher abgegebenen Guidance für das Gesamtjahr gewesen. Vodafone habe die Zwischendividende deshalb nicht wie sonst üblich um 5% zum Vorjahr erhöht, sondern habe sie um 10% gesteigert. Auch die Kundenentwicklung sei sehr positiv ausgefallen. Vodafone habe im zweiten Quartal 3,676 Mio. auf 107,54 Mio. Kunden (erw. rd. 2,9 Mio.) gewonnen. Für das Gesamtjahr plane Vodafone nun mit einem Kundenzuwachs von über 10% (vorher knapp 10%). Erfreulicherweise solle auch im Jahr 2004 das Kundenwachstum mehr als 10% betragen, so dass die Sorgen über eine Wachstumsabschwächung derzeit unbegründet erscheinen. Beim Umsatz plane Vodafone nun für 2004 mit einem zweistelligen Wachstum (Konsens war +6,2%) und beim EBITDA mit einem Wachstum von mehr als 15% (Konsens war +8,1%).
Wichtig für die Aktie dürfte in naher Zukunft sein wie der Start von UMTS verlaufe, der in Japan für Dezember angekündigt sei und in den anderen wichtigsten Märkten von Vodafone in den kommenden 12 Monaten vollzogen werden sollte. Ebenfalls von Bedeutung sei der Ausgang des Bieterkampfes um Cegetel. Vivendi habe von seinem Vorkaufsrecht für den 26-prozentigen BT-Anteil Gebrauch gemacht, so dass Vodafone nur den SBC-Anteil von 15% erwerben werde.
Aufgrund der besser als erwartet ausgefallenen Gewinnentwicklung sei die Vodafone-Aktie günstig bewertet. Große Sprünge würde man vor den angesprochenen Weichenstellungen kurzfristig aber nicht erwarten.
Vodafone bleibt als Marktführer das Kerninvestment im Telekom-Sektor und erhält von den Analysten der BHF-Bank weiter das Rating "outperformer-hohes Risiko (A3)".
Vodafone habe am 12. November Zahlen zum ersten Halbjahr gemeldet, die besser als erwartet ausgefallen seien. Der Umsatz sei bei proportionaler Konsolidierung der Beteiligungen um 15,3% auf 16,517 Mrd. GBP (Konsens bei 16,2 Mrd. GBP) gestiegen und das EBITDA sei um 29,9% auf 6,203 Mrd. GBP verbessert (erw 5,59 Mrd. GBP) worden. Die EBITDA-Marge sei von 35,4% im Vorjahr auf jetzt 39% verbessert worden. Das EPS habe sich bei 3,28 Pence eingestellt, so dass die aktuelle Konsensschätzung von 5,61 Pence für das Gesamtjahr noch zu niedrig angesetzt sein und auf den Bereich über sechs Pence steigen dürften.
Wichtig für die Aktie dürfte in naher Zukunft sein wie der Start von UMTS verlaufe, der in Japan für Dezember angekündigt sei und in den anderen wichtigsten Märkten von Vodafone in den kommenden 12 Monaten vollzogen werden sollte. Ebenfalls von Bedeutung sei der Ausgang des Bieterkampfes um Cegetel. Vivendi habe von seinem Vorkaufsrecht für den 26-prozentigen BT-Anteil Gebrauch gemacht, so dass Vodafone nur den SBC-Anteil von 15% erwerben werde.
Aufgrund der besser als erwartet ausgefallenen Gewinnentwicklung sei die Vodafone-Aktie günstig bewertet. Große Sprünge würde man vor den angesprochenen Weichenstellungen kurzfristig aber nicht erwarten.
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