Vivendi "sell"
26.09.03 19:06
HSBC Investmentbank
Die Wertpapierexperten der HSBC Investmentbank stufen die Aktie von Vivendi mit "sell" ein.
Der französische Medienkonzern habe im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 827 Millionen Euro erzielt. EBITA für das erste Halbjahr belaufe sich damit auf 1,671 Milliarden Euro, etwas mehr als von den Finanzmärkten erwartet. Der Nettoverlust für das erste Halbjahr 2003 betrage damit -632 Millionen Euro. Hauptgrund für den Verlust seien die hohen Abschreibungen auf Firmenwerten; würden die Abschreibungen nicht berücksichtigt, hätte der Nettoverlust bei -14 Millionen Euro gelegen.
Die Aktie von Vivendi sei in jüngster Zeit von verschiedenen Gerüchten positiv beeinflußt worden. So gebe es Spekulationen, wonach Vodafone die gesamte Gruppe übernehmen und anschließend zerschlagen wolle. Eine derartige Übernahme bedeute, dass Vodafone in der Lage sei, die Mediensparten (u.a. Musik, Fernsehsender) verkaufen zu können - eine komplexe Situation für einen Telekom-Konzern. Dies reduziere die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme.
Insgesamt bekräftigen die Analysten der HSBC Investmentbank ihr "sell"-Rating für Vivendi.
Der französische Medienkonzern habe im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 827 Millionen Euro erzielt. EBITA für das erste Halbjahr belaufe sich damit auf 1,671 Milliarden Euro, etwas mehr als von den Finanzmärkten erwartet. Der Nettoverlust für das erste Halbjahr 2003 betrage damit -632 Millionen Euro. Hauptgrund für den Verlust seien die hohen Abschreibungen auf Firmenwerten; würden die Abschreibungen nicht berücksichtigt, hätte der Nettoverlust bei -14 Millionen Euro gelegen.
Die Aktie von Vivendi sei in jüngster Zeit von verschiedenen Gerüchten positiv beeinflußt worden. So gebe es Spekulationen, wonach Vodafone die gesamte Gruppe übernehmen und anschließend zerschlagen wolle. Eine derartige Übernahme bedeute, dass Vodafone in der Lage sei, die Mediensparten (u.a. Musik, Fernsehsender) verkaufen zu können - eine komplexe Situation für einen Telekom-Konzern. Dies reduziere die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme.
Insgesamt bekräftigen die Analysten der HSBC Investmentbank ihr "sell"-Rating für Vivendi.
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