Usinor akkumulieren
09.03.01 00:00
Commerzbank
Die Analysten der Commerzbank stufen die Aktien der Usinor S.A. (WKN 896027) weiterhin auf „Akkumulieren“ ein und sehen ein Kursziel von 17,50 Euro.
Die Performance des Unternehmens schwäche sich im vierten Quartal 2000 mehr als erwartet ab. Der operative Gewinn belaufe sich in diesem Zeitraum auf EUR 77 Mio., im Vergleich zu EUR 239 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die operative Marge belaufe sich im vierten Quartal auf 1,9% und liege somit weit unter den 8,1% des dritten Quartals. Im Jahr 2000 belaufe sich der operative Gewinn insgesamt auf EUR 1,09 Mrd., im Vergleich zu EUR 267 Mio. im Jahre 1999, während sich der Reingewinn auf EUR 759 Mio. belaufe, im Vergleich zu –EUR 178 Mio..
Usinors größter Geschäftsbereich, Flat Carbon Steel, weise im vierten Quartal eine solide Performance auf und erziele einen operativen Gewinn von EUR 197 Mio. bei einem Umsatz von EUR 2,36 Mrd. und einer Marge von 8,3%. Im Gesamtjahr 2000 sei unter den europäischen Flachwalzunternehmen eine der besten operativen Margen von 10,2% erzielt worden. Die Bereiche Processing & Distribution und Stainless Steel würden im vierten Quartal eindeutig die Schwachstellen bilden. Der Bereich Processing & Distribution weise einen operativen Gewinn von EUR 2 Mio. aus, ein erheblicher Rückgang gegenüber den EUR 39 Mio. der Vorjahresperiode. Nach Ansicht der Analysten spiegele dies größtenteils eine Preis-Kosten-Schere im Verarbeitungsbereich sowie die Preisschwäche in der Distribution wider.
Der Bereich Stainless Steel weise im vierten Quartal einen operativen Verlust von EUR 46 Mio. gegenüber einem Gewinn von EUR 423 Mio. im Vorjahreszeitraum aus. Die Marge in Höhe von 2,9 % für das Gesamtjahr 2000 liege weit unter den Margen von AvestaPolarit und Acerinox. Generell habe der Bereich Stainless Steel im vierten Quartal unter einer zunehmenden Preisschwäche und in einigen Bereichen gelitten, nämlich Specialty Plates, unter einem niedrigen Auslastungsgrad.
Das Unternehmen vertrete die weitverbreitete Ansicht, dass die Stahlpreise in Europa bis Mitte des Jahres ihren tiefsten Stand erreichen würden. Dies treffe sicherlich zu, obgleich die Höhe des Preisanstiegs Ende 2001 und 2002 angezweifelt werden müsse. Die Preise würden im Jahre 2001 im Durchschnitt sicherlich erheblich unter dem Niveau von 2000 liegen.
Usinors Kommentar, dass das Vertragsgeschäft die Margen schütze, erscheine äußerst zweifelhaft. Dies spiegele drei Faktoren wider. Zunächst einmal erwirtschaftete Usinor höchstens 50 % seines Umsatzes im Bereich Flat Carbon Steel mit 6- bzw. 12-Monatsverträgen. Beim restlichen Geschäft handele es sich überwiegend um Kassageschäfte mit einer kurzen Frist. Weiterhin sei Usinor, wie in unserem Bericht vom 2. März bereits erwähnt, wahrscheinlich im Jahre 2001 erheblichen Rohstoffpreissteigerungen ausgesetzt.
Drittens seien Usinors Margen zwischen dem dritten und vierten Quartal 2000 bereits zurückgegangen. Usinor hätte besser behaupten sollen, dass die Margen aufgrund des hohen Anteils der Vertragsgeschäfte 2001 besser als der Durchschnitt abschneiden dürften.
Die Performance des Unternehmens schwäche sich im vierten Quartal 2000 mehr als erwartet ab. Der operative Gewinn belaufe sich in diesem Zeitraum auf EUR 77 Mio., im Vergleich zu EUR 239 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die operative Marge belaufe sich im vierten Quartal auf 1,9% und liege somit weit unter den 8,1% des dritten Quartals. Im Jahr 2000 belaufe sich der operative Gewinn insgesamt auf EUR 1,09 Mrd., im Vergleich zu EUR 267 Mio. im Jahre 1999, während sich der Reingewinn auf EUR 759 Mio. belaufe, im Vergleich zu –EUR 178 Mio..
Usinors größter Geschäftsbereich, Flat Carbon Steel, weise im vierten Quartal eine solide Performance auf und erziele einen operativen Gewinn von EUR 197 Mio. bei einem Umsatz von EUR 2,36 Mrd. und einer Marge von 8,3%. Im Gesamtjahr 2000 sei unter den europäischen Flachwalzunternehmen eine der besten operativen Margen von 10,2% erzielt worden. Die Bereiche Processing & Distribution und Stainless Steel würden im vierten Quartal eindeutig die Schwachstellen bilden. Der Bereich Processing & Distribution weise einen operativen Gewinn von EUR 2 Mio. aus, ein erheblicher Rückgang gegenüber den EUR 39 Mio. der Vorjahresperiode. Nach Ansicht der Analysten spiegele dies größtenteils eine Preis-Kosten-Schere im Verarbeitungsbereich sowie die Preisschwäche in der Distribution wider.
Das Unternehmen vertrete die weitverbreitete Ansicht, dass die Stahlpreise in Europa bis Mitte des Jahres ihren tiefsten Stand erreichen würden. Dies treffe sicherlich zu, obgleich die Höhe des Preisanstiegs Ende 2001 und 2002 angezweifelt werden müsse. Die Preise würden im Jahre 2001 im Durchschnitt sicherlich erheblich unter dem Niveau von 2000 liegen.
Usinors Kommentar, dass das Vertragsgeschäft die Margen schütze, erscheine äußerst zweifelhaft. Dies spiegele drei Faktoren wider. Zunächst einmal erwirtschaftete Usinor höchstens 50 % seines Umsatzes im Bereich Flat Carbon Steel mit 6- bzw. 12-Monatsverträgen. Beim restlichen Geschäft handele es sich überwiegend um Kassageschäfte mit einer kurzen Frist. Weiterhin sei Usinor, wie in unserem Bericht vom 2. März bereits erwähnt, wahrscheinlich im Jahre 2001 erheblichen Rohstoffpreissteigerungen ausgesetzt.
Drittens seien Usinors Margen zwischen dem dritten und vierten Quartal 2000 bereits zurückgegangen. Usinor hätte besser behaupten sollen, dass die Margen aufgrund des hohen Anteils der Vertragsgeschäfte 2001 besser als der Durchschnitt abschneiden dürften.
13.02.02
, Delbrück Asset Management
Usinor übergewichtenDie Analysten von Delbrück Asset Management empfehlen, die Aktie von Usinor (WKN 896027) überzugewichten. Der Kursanstieg ...
31.01.02
, Aktien & Co.
Usinor kaufenDie Aktienkenner von Aktien & Co. empfehlen den Anlegern die Aktie von Usinor (WKN 896027) zu kaufen. Der Stahlproduzent ...
05.10.01
, AktienResearch
Usinor haltenDie Experten des Anlegermagazins "AktienResearch" empfehlen die Aktien von Usinor (WKN 896027) zu halten. Derzeit ...
