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So, 19. April 2026, 1:55 Uhr

Unterstützung bei 3.000 noch intakt


17.01.03 12:09
Frankfurter Sparkasse

Die Aktienmärkte waren in den letzten Tagen einmal mehr von starken Intraday-Schwankungen geprägt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.

Häufig wechselnde positive und negative Meldungen zur Konjunktur und aus dem Unternehmensbereich hätten zu einem Wechselbad der Gefühle bei den Investoren geführt und keine klare Börsentendenz aufkommen lassen. Auffällig sei aber, dass wichtige charttechnische Unterstützungsmarken, wie im DAX um die 3.000 Punkte, bisher immer wieder hätten verteidigt werden können. Ebenso zeige sich, dass der mögliche Weg nach oben weiterhin von diversen Widerständen gebremst werde.

Auch die laufende Quartalsberichtssaison deute kein einheitliches Bild an. Vielmehr zeige sich ähnlich wie bei Intel, oftmals zwar ein Überbieten der ursprünglichen Prognosen, doch zusätzlich auch ein nur eingetrübter Unternehmensausblick an. Es bleibe abzuwarten, ob die in der nächsten Zeit noch folgenden Quartalsberichte anderer Schwergewichte an Wall Street diesen Eindruck revidieren könnten. Ernüchtert habe auch das von der US-Notenbank vorgelegte beige book, das von Mitte November bis Anfang Januar nur eine verhaltene amerikanische Konjunkturentwicklung signalisiert habe. Ebenso habe die um 0,3% rückläufige Kernrate der Erzeugerpreise wenig Preisüberwälzungsspielraum angedeutet. Entsprechend blieben genügend Fragezeichen über die zukünftige konjunkturelle Entwicklung.

Auch die sonstigen Rahmendaten würden weitere Risiken zeigen. So habe die anhaltende Eskalation im wichtigen Öl-Förderland Venezuela sowie die Ungewissheit vor der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 27. Januar zu erneut höheren Rohölpreisen geführt. Kurzfristige Unsicherheit schüre zudem noch der kleine EUREX-Verfallstermin am Freitag. In diesem Umfeld bleibe abzuwarten, ob es dem DAX gelinge, seine wichtige Unterstützungszone bei rund 3.000 Punkten im DAX zu verteidigen. Sollte dies nicht der Fall sein, seien weitere Rückschläge nicht ausgeschlossen.



 
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