Übernimmt Allianz die Dresdner Bank?
02.04.01 00:00
LB Schleswig-Holstein
Seit Mittwoch abend kursiert an der Börse das Gerücht, dass die Allianz Versicherung die Dresdner Bank übernehmen wird, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.
Am kommenden Wochenende sollten nach diesen Informationen die Gremien beider Häuser die notwendigen Beschlüsse fassen, damit die Transaktion in der nächsten Woche bekannt gegeben werden könne. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es sicherlich zu früh, von einer abgeschlossenen Angelegenheit zu sprechen. Man wolle dennoch kurz aufzeigen, welche Vor- und Nachteile eine solche Konstruktion hätte, und wie sich dieser Schritt auf den übrigen Finanzsektor auswirken dürfte.
Nachdem die Dresdner Bank in den letzten Monaten zunächst die Fusion mit der Deutschen Bank, dann die Fusion mit der Commerzbank angestrengt, beide jedoch kurzfristig wieder abgesagt habe, sei allen Beteiligten klar gewesen, dass sowohl Handlungsbedarf bezüglich einer Konsolidierung im Finanzsektor bestehe, als auch dass eine solche Konsolidierung nicht übers Knie gebrochen werden könne.
Unzweifelhaft sei Deutschland im internationalen Vergleich "overbanked" und die Margen im traditionellen Geschäft würden sinken. Eine Zukunft für deutsche Banken könne daher zum einen im forcierten Ausbau des lukrativen Investment Bankings liegen oder aber im Vertrieb margenstarker Altersvorsorge-Anlageprodukte. Während die Investmentbankinglösung enorme Investitionen und einen globalen Ansatz erfordere und deshalb momentan nur von der Deutschen Bank ernsthaft verfolgt werde, biete die Kooperation zwischen Banken und Versicherungen beim Vertrieb von Anlage- und Vorsorgeprodukten eine kostengünstigere Variante zur Ertragssteigerung.
Am kommenden Wochenende sollten nach diesen Informationen die Gremien beider Häuser die notwendigen Beschlüsse fassen, damit die Transaktion in der nächsten Woche bekannt gegeben werden könne. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es sicherlich zu früh, von einer abgeschlossenen Angelegenheit zu sprechen. Man wolle dennoch kurz aufzeigen, welche Vor- und Nachteile eine solche Konstruktion hätte, und wie sich dieser Schritt auf den übrigen Finanzsektor auswirken dürfte.
Nachdem die Dresdner Bank in den letzten Monaten zunächst die Fusion mit der Deutschen Bank, dann die Fusion mit der Commerzbank angestrengt, beide jedoch kurzfristig wieder abgesagt habe, sei allen Beteiligten klar gewesen, dass sowohl Handlungsbedarf bezüglich einer Konsolidierung im Finanzsektor bestehe, als auch dass eine solche Konsolidierung nicht übers Knie gebrochen werden könne.
Unzweifelhaft sei Deutschland im internationalen Vergleich "overbanked" und die Margen im traditionellen Geschäft würden sinken. Eine Zukunft für deutsche Banken könne daher zum einen im forcierten Ausbau des lukrativen Investment Bankings liegen oder aber im Vertrieb margenstarker Altersvorsorge-Anlageprodukte. Während die Investmentbankinglösung enorme Investitionen und einen globalen Ansatz erfordere und deshalb momentan nur von der Deutschen Bank ernsthaft verfolgt werde, biete die Kooperation zwischen Banken und Versicherungen beim Vertrieb von Anlage- und Vorsorgeprodukten eine kostengünstigere Variante zur Ertragssteigerung.
