US-Rentenmarkt im Fokus
03.07.06 08:55
Conrad Hinrich Donner Bank
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Vor dem Hintergrund der Inflationsrisiken hat die amerikanische Notenbank FED die Leitzinsen erwartungsgemäß weiter angehoben, so die Analysten der Conrad Hinrich Donner Bank.
Nach der am 10. Mai beschlossenen sechzehnten Erhöhung der FED-Fund-Rate um 0,25% in Folge liege das Leitzinsniveau derzeit bei 5,0%. Viele Marktteilnehmer würden nun von einer Pause der Leitzinserhöhungen ausgehen, vor allem weil sich die Auswirkungen von Zinsanhebungen generell erst mit einem zeitlichen Verzug bemerkbar machen würden und daher aufgrund der vielen Zinsschritte in der jüngsten Vergangenheit noch mit einem Dämpfer für die Wirtschaft zu rechnen sei. Allerdings habe der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke angedeutet, den Straffungskurs aussetzen zu wollen, auf der anderen Seite aber auch angekündigt, dass weitere Zinsschritte in Abhängigkeit von den künftigen Wirtschaftsdaten denkbar seien.
Aus Analystensicht sollte sich das Renditeniveau am amerikanischen Rentenmarkt nicht mehr wesentlich erhöhen. Hierfür sprächen das sich abzeichnende Ende der Zinserhöhungen und vor allem die sich abschwächende amerikanische Konjunktur. Aufgrund des allgemeinen eher niedrigen Zinsniveaus im historischen Vergleich würden die Analysten auch nicht mit einem deutlichen Absinken der Renditen rechnen. Deren Prognose für das Jahresende liege bei 5,0% im 10-Jahres-Bereich.
Vor dem Hintergrund weiterer Zinserhöhungen in Europa und dem tendenziell zu Ende gehenden Zinserhöhungszyklus in den USA (die Analysten würden mit noch maximal einer Zinserhöhung um 0,25% auf 5,25% rechnen) und dem weiterhin hohen Zwillingsdefizit in der amerikanischen Haushalts- und Leistungsbilanz würden die Analysten mittel- bis langfristig von einem schwächeren US-Dollar ausgehen. Ein Engagement in US-Rentenpapieren halte man daher aus Rendite/Risikogesichtspunkten nach wie vor für uninteressant. (3.7.2006/ac/a/m)
Nach der am 10. Mai beschlossenen sechzehnten Erhöhung der FED-Fund-Rate um 0,25% in Folge liege das Leitzinsniveau derzeit bei 5,0%. Viele Marktteilnehmer würden nun von einer Pause der Leitzinserhöhungen ausgehen, vor allem weil sich die Auswirkungen von Zinsanhebungen generell erst mit einem zeitlichen Verzug bemerkbar machen würden und daher aufgrund der vielen Zinsschritte in der jüngsten Vergangenheit noch mit einem Dämpfer für die Wirtschaft zu rechnen sei. Allerdings habe der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke angedeutet, den Straffungskurs aussetzen zu wollen, auf der anderen Seite aber auch angekündigt, dass weitere Zinsschritte in Abhängigkeit von den künftigen Wirtschaftsdaten denkbar seien.
Aus Analystensicht sollte sich das Renditeniveau am amerikanischen Rentenmarkt nicht mehr wesentlich erhöhen. Hierfür sprächen das sich abzeichnende Ende der Zinserhöhungen und vor allem die sich abschwächende amerikanische Konjunktur. Aufgrund des allgemeinen eher niedrigen Zinsniveaus im historischen Vergleich würden die Analysten auch nicht mit einem deutlichen Absinken der Renditen rechnen. Deren Prognose für das Jahresende liege bei 5,0% im 10-Jahres-Bereich.
Vor dem Hintergrund weiterer Zinserhöhungen in Europa und dem tendenziell zu Ende gehenden Zinserhöhungszyklus in den USA (die Analysten würden mit noch maximal einer Zinserhöhung um 0,25% auf 5,25% rechnen) und dem weiterhin hohen Zwillingsdefizit in der amerikanischen Haushalts- und Leistungsbilanz würden die Analysten mittel- bis langfristig von einem schwächeren US-Dollar ausgehen. Ein Engagement in US-Rentenpapieren halte man daher aus Rendite/Risikogesichtspunkten nach wie vor für uninteressant. (3.7.2006/ac/a/m)
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