US-Inflationsrisiken weiter im Mittelpunkt
11.09.06 09:09
Tradinglab
Mailand (aktiencheck.de AG) - In den USA sind kontrastreiche Signale auf der makroökonomischen Seite eingetroffen, berichten die Experten von "Tradinglab".
Einerseits gehe aus dem "Beige Book" der FED hervor, dass die US-Wirtschaft sich gegenüber der Vergangenheit in geringerem homogenem Ausmaß habe steigern können (schwächere Umsätze bei Automobil- und Bekleidungssektor) und andererseits seien die zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten über den Erwartungen der Analysten ausgefallen.
Die Daten hätten hervorgebracht, dass die Inflationsrisiken nach wie vor bestünden und die Befürchtungen wieder gestiegen seien, dass die FED die Politik der Leitzinsanhebungen fortsetzen könnte. In Europa habe die EZB im gewohnten Monatsbericht verlautbart, dass "besondere Aufmerksamkeit" ausgeübt werde, um die Inflationsrisiken zu berücksichtigen und es sei dem Bericht hinzugefügt worden, dass im Augenblick die Leitzinsen niedrig seien und die monetäre Politik anpassungswillig sei. Diese Äußerungen würden die Hinweise nähren, dass die Märkte eine Leitzinsanhebung von 25 BP bei der nächsten EZB-Sitzung im Oktober erwarten würden.
Auf dem Devisenmarkt habe der US-Dollar gegenüber dem Euro zu Wochenschluss eine Stärkung verzeichnet, indem die amerikanische Währung das Niveau von 1,27 angepeilt habe. Der Japanische Yen habe sich ebenfalls erholen können und sei gegenüber dem Euro unter 148 gesunken, nachdem die Maximalwerte in der Vorwoche über 150 gelegen hätten.
Bei den Rohstoffen hingegen hätten die Erdölnotierungen bei den Mindestwerten der letzten 5 Monate im Bereich von US-Dollar 67 pro Barrel gelegen, die von dem bestehenden Waffenstillstand in Libanon und dem Anstieg wöchentlicher Lagerbestände von Destillaten und Benzin in den USA profitiert hätten. Die Gold- und Silbernotierungen seien in den letzten Handelstagen auf US-Dollar 611,70 (Gold) und auf US-Dollar 12,25 (Silber) ebenfalls leicht gefallen. (11.09.2006/ac/a/m)
Einerseits gehe aus dem "Beige Book" der FED hervor, dass die US-Wirtschaft sich gegenüber der Vergangenheit in geringerem homogenem Ausmaß habe steigern können (schwächere Umsätze bei Automobil- und Bekleidungssektor) und andererseits seien die zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten über den Erwartungen der Analysten ausgefallen.
Auf dem Devisenmarkt habe der US-Dollar gegenüber dem Euro zu Wochenschluss eine Stärkung verzeichnet, indem die amerikanische Währung das Niveau von 1,27 angepeilt habe. Der Japanische Yen habe sich ebenfalls erholen können und sei gegenüber dem Euro unter 148 gesunken, nachdem die Maximalwerte in der Vorwoche über 150 gelegen hätten.
Bei den Rohstoffen hingegen hätten die Erdölnotierungen bei den Mindestwerten der letzten 5 Monate im Bereich von US-Dollar 67 pro Barrel gelegen, die von dem bestehenden Waffenstillstand in Libanon und dem Anstieg wöchentlicher Lagerbestände von Destillaten und Benzin in den USA profitiert hätten. Die Gold- und Silbernotierungen seien in den letzten Handelstagen auf US-Dollar 611,70 (Gold) und auf US-Dollar 12,25 (Silber) ebenfalls leicht gefallen. (11.09.2006/ac/a/m)
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