US-Dollar weiter angeschlagen
15.10.04 10:05
Bank Austria
Das gestern veröffentlichte US-Handelsdefizit von 54,0 Mrd. US-Dollar überschritt zwar deutlich die Konsensprognose (51,4 Mrd.) und verhalf der Parität (Euro/US-Dollar) zu weiteren Kursgewinnen, dennoch reagierten die Märkte vergleichsweise gnädig, so die Analysten der Bank Austria.
Ausschlaggebend gewesen seien die im Tagesverlauf hochgekochten Gerüchte, der Fehlbetrag läge sogar im Bereich der 60 Mrd. US-Dollar. Entsprechende Vorpositionierungen seien gefolgt.
Ohne Frage bleibe die US-Währung angesichts der nun allmählich obligatorisch anmutenden Defizitsumme jenseits der 50 Mrd. US-Dollar und des ebenfalls konstant jenseits 50 US-Dollar liegenden Ölpreises schwer angeschlagen. Ob der endgültige "Knock Out" jedoch schon heute folge, sei indes mehr als fraglich. Das riesige Bündel an US-Datenbekanntgaben berge zwar per se eine Menge Unsicherheiten, aber aller Voraussicht nach dürfte lediglich das Uni Michigan-Sentiment die gegenwärtige Dollarabkehr untermauern.
Dagegen sollten relativ starke Einzelhandelsumsätze, gestiegene Produzentenpreise und zufriedenstellende Produktionsdaten die Märkte nach zuletzt einigen Phasen des Zweifelns von der graduellen Fortsetzung des FED-Straffungszyklus überzeugen und dem Dollar zumindest vorübergehend wieder etwas Luft verschaffen. Bezüglich Euro/US-Dollar ergäbe sich aus dieser Konstellation eine Tagesrange von 1,2330 bis 1,2440.
Ausschlaggebend gewesen seien die im Tagesverlauf hochgekochten Gerüchte, der Fehlbetrag läge sogar im Bereich der 60 Mrd. US-Dollar. Entsprechende Vorpositionierungen seien gefolgt.
Ohne Frage bleibe die US-Währung angesichts der nun allmählich obligatorisch anmutenden Defizitsumme jenseits der 50 Mrd. US-Dollar und des ebenfalls konstant jenseits 50 US-Dollar liegenden Ölpreises schwer angeschlagen. Ob der endgültige "Knock Out" jedoch schon heute folge, sei indes mehr als fraglich. Das riesige Bündel an US-Datenbekanntgaben berge zwar per se eine Menge Unsicherheiten, aber aller Voraussicht nach dürfte lediglich das Uni Michigan-Sentiment die gegenwärtige Dollarabkehr untermauern.
Dagegen sollten relativ starke Einzelhandelsumsätze, gestiegene Produzentenpreise und zufriedenstellende Produktionsdaten die Märkte nach zuletzt einigen Phasen des Zweifelns von der graduellen Fortsetzung des FED-Straffungszyklus überzeugen und dem Dollar zumindest vorübergehend wieder etwas Luft verschaffen. Bezüglich Euro/US-Dollar ergäbe sich aus dieser Konstellation eine Tagesrange von 1,2330 bis 1,2440.
