US-Bondmärkte im Minus
20.02.04 10:57
WGZ-Bank
Nach der schwächeren Eröffnung tendierten die Bondmärkte gestern zunächst seitwärts, so die Analysten der WGZ-Bank.
Mit der Eröffnung der US-Märkte und den positiven US-Arbeitsmarktdaten hätten die Anleihen dann weiter nachgegeben. Gegen Ende des Handels habe der Index der Philadelphia FED für eine Erholung gesorgt, die jedoch nicht ausgereicht habe die Märkte ins Plus zu drehen. Beim Euro-US-Dollar-Kurs, dem in den letzten Tagen bestimmenden Faktor für die Bondmärkte, sei es gestern nur zu geringen Bewegungen gekommen. Auch von den zahlreichen Neuemissionen bzw. Aufstockungen von Anleihen staatlicher Emittenten aus dem Euroraum seien keine eindeutigen Impulse ausgegangen.
Der Index der Frühindikatoren in den USA sei im Januar wie erwartet um 0,5% gestiegen und signalisiere damit weiterhin eine deutliche konjunkturelle Belebung. Der Geschäftsklimaindex der Philadelphia FED sei im Februar dagegen deutlicher als vermutet zurückgegangen. Nach dem Januar sei dies aber noch der zweithöchste Wert seit 10 Jahren. Nach mehreren Wochen mit leicht enttäuschenden Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, habe die Zahl gestern positiv überraschen können.
Die Verbraucherpreisentwicklung sei derzeit entscheidend für die Beurteilung der künftigen Geldpolitik in den USA. Die zuletzt wieder gestiegenen Benzinpreise dürften für einen leicht beschleunigten Preisanstieg gesorgt haben. Die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel sollte dagegen langsamer gestiegen sein, so dass die Jahresrate unverändert bleiben dürfte und damit kein Handlungsbedarf für die Geldpolitik signalisiert werde.
Am Rosenmontag werde zwar mit Sicherheit nicht der Preisindex für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht, aber möglicherweise würden aus Nicht-Karnevalshochburgen erste deutsche Verbraucherpreiszahlen für den Februar kommen.
In den letzten Tagen habe der US-Dollar gegenüber dem Yen deutlich zulegen können. An den Märkten werde vermutet, dass die dadurch nicht mehr notwendigen Interventionen der Bank of Japan zu geringeren Käufen von US-Staatsanleihen führen würden und damit US-Treasuries und indirekt auch europäische Papiere belasten könnten. Heute habe der Bund-Future nur geringfügig leichter eröffnet. Im weiteren Tagesverlauf seien zunächst aufgrund fehlender wichtiger Daten aus dem Euroraum keine größeren Bewegungen zu erwarten. Positive Inflationsdaten aus den USA könnten am Nachmittag die Bondmärkte unterstützen.
Mit der Eröffnung der US-Märkte und den positiven US-Arbeitsmarktdaten hätten die Anleihen dann weiter nachgegeben. Gegen Ende des Handels habe der Index der Philadelphia FED für eine Erholung gesorgt, die jedoch nicht ausgereicht habe die Märkte ins Plus zu drehen. Beim Euro-US-Dollar-Kurs, dem in den letzten Tagen bestimmenden Faktor für die Bondmärkte, sei es gestern nur zu geringen Bewegungen gekommen. Auch von den zahlreichen Neuemissionen bzw. Aufstockungen von Anleihen staatlicher Emittenten aus dem Euroraum seien keine eindeutigen Impulse ausgegangen.
Die Verbraucherpreisentwicklung sei derzeit entscheidend für die Beurteilung der künftigen Geldpolitik in den USA. Die zuletzt wieder gestiegenen Benzinpreise dürften für einen leicht beschleunigten Preisanstieg gesorgt haben. Die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel sollte dagegen langsamer gestiegen sein, so dass die Jahresrate unverändert bleiben dürfte und damit kein Handlungsbedarf für die Geldpolitik signalisiert werde.
Am Rosenmontag werde zwar mit Sicherheit nicht der Preisindex für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht, aber möglicherweise würden aus Nicht-Karnevalshochburgen erste deutsche Verbraucherpreiszahlen für den Februar kommen.
In den letzten Tagen habe der US-Dollar gegenüber dem Yen deutlich zulegen können. An den Märkten werde vermutet, dass die dadurch nicht mehr notwendigen Interventionen der Bank of Japan zu geringeren Käufen von US-Staatsanleihen führen würden und damit US-Treasuries und indirekt auch europäische Papiere belasten könnten. Heute habe der Bund-Future nur geringfügig leichter eröffnet. Im weiteren Tagesverlauf seien zunächst aufgrund fehlender wichtiger Daten aus dem Euroraum keine größeren Bewegungen zu erwarten. Positive Inflationsdaten aus den USA könnten am Nachmittag die Bondmärkte unterstützen.
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