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Fr, 24. April 2026, 18:32 Uhr

US-Börsen gering im Plus


13.06.03 13:23
BBBank

Die amerikanischen Leitindizes schlossen gestern Abend einheitlich nur noch mit leichten Kursgewinnen, so die Analysten der BBBank.

Der Dow Jones Industrial sei um 0,15% auf 9.196,55 Zähler geklettert, während der Nasdaq Composite um 0,46% auf 1.653,62 Punkte fester tendiert habe. Nach den starken Kursaufschlägen während der vorangegangenen Handelstage hätten die Marktteilnehmer eine Pause eingelegt. So hätten auch überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten die Anleger nicht zu weiteren Käufen motivieren können. Im Mai seien die US-Einzelhandelsumsätze um 0,1% gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien im Wochenvergleich zwar leicht gesunken, würden aber immer noch über der kritischen Marke von 400.000 verharren.

Auf der Gewinnerseite habe mit einem Kurssprung von 5,02% auf 21,53 US-Dollar der Titel der Telefongesellschaft AT&T gestanden. Die Aktie solle sich vor allem wegen Fusionsspekulationen und der Absicht der Konzernleitung, die Verschuldung zügig abbauen zu wollen, verbessert haben. Nach Bekanntgabe enttäuschender Quartalszahlen habe der Wert des Nahrungsmittelkonzerns H.J. Heinz um 1,69% auf 33,82 US-Dollar verloren, wogegen die Aktie des Konkurrenten Kraft Foods um 0,57% auf 33,74 US-Dollar angestiegen sei.

Unter den Hochtechnologiewerten habe diesmal die Übernahmeschlacht zwischen den Softwarekonzernen Oracle und PeopleSoft im Mittelpunkt des Marktgeschehens gestanden. PeopleSoft habe sich nach wie vor geweigert, der feindlichen Übernahme zuzustimmen und seine Haltung mit den kartellrechtlichen Schwierigkeiten in den USA und Europa begründet, die aus einer Fusion resultieren würden. Zudem solle die Höhe des Oracle-Angebots deutlich unter dem Wert von PeopleSoft stehen. Dessen Aktie habe sich um 1,42% auf 17,37 US-Dollar verbilligt, während Oracle-Papiere um 0,45% auf 13,33 US-Dollar zugelegt hätten.



 
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