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Fr, 17. April 2026, 16:06 Uhr

US-BIP-Wachstum geringer als erw.


30.04.04 17:04
Frankfurter Sparkasse

Das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal fiel mit geschätzten 4,2 Prozent niedriger aus als prognostiziert, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.

Die Inflationskomponente habe dagegen mit 2,5 Prozent über den Erwartungen gelegen; insbesondere für den privaten Verbraucher habe sich der Konsum deutlich um 3,2 Prozent verteuert. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes scheine positiv zu verlaufen. Die Anzahl der neu geschaffenen Jobs, die nächste Woche Donnerstag veröffentlicht werde, sei weiterhin von großem Interesse. Die FED werde diese Zahl ebenfalls abwarten wollen und auf der nächsten Offenmarktausschusssitzung am 4. Mai keine signifikante Änderung in ihrer Erklärung vornehmen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Wirtschaft dieses Jahr deutlich oberhalb des Potenzialwachstums zunehmen werde, sei diesen Kennzahlen zufolge nach wie vor sehr hoch. Und die ersten Anzeichen einer anziehenden Inflation seien ebenfalls zu registrieren gewesen. Die Ausrichtung des Rentenportfolios sollte daher defensiv erfolgen. Als Neuengagements wären Papiere mit Restlaufzeiten von 1 bis 2 Jahren geeignet