US-Arbeitsmarktdaten positiv
10.10.03 12:52
Frankfurter Sparkasse
Die Daten zum US-Arbeitsmarkt fielen überraschend gut aus, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Im September seien 57.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, und das Ergebnis für den August sei von -93.000 auf -41.000 revidiert worden. Viele Marktteilnehmer hätten darin bereits die vielfach herbeigesehnte Wende am US-Arbeitsmarkt mit entsprechenden Konsequenzen für die US-Konjunktur gesehen und von Renten- in Aktienwerte umgeschichtet. Volkswirte seien allerdings überwiegend der Meinung, dass für längerfristige Schlüsse die Zahlen eines Monats eine zu geringe Basis darstellen würden.
Der Euro nähere sich gegenüber dem US-Dollar seinem früheren Höchststand bei 1,1930. Mit dem Erstarken des Euro steige - wenn auch zaghaft - die Zinssenkungsphantasie für Euroland wieder an: Durch verbilligte Importe sinke die Inflationsgefahr. Zinssenkungsmaßnahmen dürften aber erst akut werden, wenn der Euro/US-Dollar-Wechselkurs deutlich über das Niveau von 1,20 steige. Anleihen mit kurzer Laufzeit würden in diesem Fall an Kurswert hinzugewinnen. Die deutsche Industrieproduktion sei im August überraschend stark um 2,5 Prozent zurückgegangen. Die Stärke des Rückgangs sei durch die ungewöhnliche Häufung von Ferien im August, die die Saisonbereinigung nicht erfasse, erklärt worden.
Das BIP-Wachstum des dritten Quartals bleibe aber belastet. Die gute Stimmung, wie sie sich im Ifo ausdrücke, werde aber nach wie vor wenig durch harte Fakten unterstützt. Die besser als erwartet ausgefallenen deutschen Arbeitslosenzahlen seien nur auf den ersten Blick erfreulich: Die Besserung gehe zum einen auf Einmaleffekte aus der Hartz-Reform zurück und zum anderen auf Bemühungen der Bundesanstalt, "unechte" Arbeitslose aus der Statistik herauszudrängen. Vor diesem Hintergrund seien angesichts der Steilheit der Zinskurve erstklassige Papiere mit 2 bis 4 Jahren Restlaufzeit interessant.
Im September seien 57.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, und das Ergebnis für den August sei von -93.000 auf -41.000 revidiert worden. Viele Marktteilnehmer hätten darin bereits die vielfach herbeigesehnte Wende am US-Arbeitsmarkt mit entsprechenden Konsequenzen für die US-Konjunktur gesehen und von Renten- in Aktienwerte umgeschichtet. Volkswirte seien allerdings überwiegend der Meinung, dass für längerfristige Schlüsse die Zahlen eines Monats eine zu geringe Basis darstellen würden.
Der Euro nähere sich gegenüber dem US-Dollar seinem früheren Höchststand bei 1,1930. Mit dem Erstarken des Euro steige - wenn auch zaghaft - die Zinssenkungsphantasie für Euroland wieder an: Durch verbilligte Importe sinke die Inflationsgefahr. Zinssenkungsmaßnahmen dürften aber erst akut werden, wenn der Euro/US-Dollar-Wechselkurs deutlich über das Niveau von 1,20 steige. Anleihen mit kurzer Laufzeit würden in diesem Fall an Kurswert hinzugewinnen. Die deutsche Industrieproduktion sei im August überraschend stark um 2,5 Prozent zurückgegangen. Die Stärke des Rückgangs sei durch die ungewöhnliche Häufung von Ferien im August, die die Saisonbereinigung nicht erfasse, erklärt worden.
Das BIP-Wachstum des dritten Quartals bleibe aber belastet. Die gute Stimmung, wie sie sich im Ifo ausdrücke, werde aber nach wie vor wenig durch harte Fakten unterstützt. Die besser als erwartet ausgefallenen deutschen Arbeitslosenzahlen seien nur auf den ersten Blick erfreulich: Die Besserung gehe zum einen auf Einmaleffekte aus der Hartz-Reform zurück und zum anderen auf Bemühungen der Bundesanstalt, "unechte" Arbeitslose aus der Statistik herauszudrängen. Vor diesem Hintergrund seien angesichts der Steilheit der Zinskurve erstklassige Papiere mit 2 bis 4 Jahren Restlaufzeit interessant.
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