US-Arbeitsmarkt unterstützt Renten
09.03.04 10:29
WGZ-Bank
Aufgrund des schwachen US-Arbeitsmarktberichtes vom Freitag wurden die Zinserhöhungserwartungen weiter nach hinten geschoben, was gestern noch zu weiteren Kursgewinnen beitrug, so die Analysten der WGZ-Bank.
Der Renditerückgang sei dabei im kurzen Laufzeitenbereich etwas geringer ausgefallen als bei mittleren und langen Fristigkeiten. Das bondfreundliche Klima sei durch einige Nachrichten unterstützt worden. Lange Laufzeiten hätten von einer Meldung profitieren können, wonach die Finanzagentur des Bundes plane, die durchschnittliche Laufzeit der Verschuldung zu verringern. Dies würde mit einer geringeren Zinslast für den Fiskus einhergehen und das Angebot langlaufender Anleihen verringern. Gleichzeitig würde sich aber die Anfälligkeit der Staatsverschuldung gegenüber Zinsänderungen erhöhen. Zudem sei berichtet worden, dass die EZB in ihrer aktualisierten Projektion, die üblicherweise nicht veröffentlicht werde, ihre Inflationsprojektion leicht gesenkt habe und bis einschließlich 2006 eine Inflationsrate im Euroraum von unter 2% erwarte.
Nach einem regulären Treffen der G10 Notenbankchefs sei EZB-Präsident Trichet auf die Rohstoffpreisentwicklung eingegangen. Er habe den kräftigen Anstieg der Rohstoffpreise als ein Zeichen für ein kräftiges Wachstum der Weltwirtschaft und nicht als ein Alarmsignal für eine inflationäre Bedrohung bezeichnet. Insgesamt sehe Trichet die Weltwirtschaft auf dem Pfad der wirtschaftlichen Belebung. Die wichtigste Veröffentlichung heute sei die deutsche Industrieproduktion im Januar. Zwar würden sowohl der ifo-Index als auch der Einkaufsmanagerindex auf eine weitere Expansion hinweisen, allerdings bestehe bei der Monatsveränderung eine hohe Korrelation mit den Auftragseingängen, die im Januar schwächer tendiert hätten, so dass die Produktion stagniert haben dürfte. In den USA würden heute keine Daten veröffentlicht.
Der Bund-Future habe heute nahezu unverändert eröffnet. Angesichts der üblichen hohen Unsicherheit bei der Prognose der Industrieproduktion könnte diese Größe bei einer deutlichen Überraschung heute für Impulse an den Bondmärkten sorgen. Ansonsten dürften die Bondmärkte nach den kräftigen Bewegungen der Vortage wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zurückfinden. Eine leichte Gegenreaktion zu den Kursgewinnen der vergangenen Tage erscheine dabei wahrscheinlich.
Der Renditerückgang sei dabei im kurzen Laufzeitenbereich etwas geringer ausgefallen als bei mittleren und langen Fristigkeiten. Das bondfreundliche Klima sei durch einige Nachrichten unterstützt worden. Lange Laufzeiten hätten von einer Meldung profitieren können, wonach die Finanzagentur des Bundes plane, die durchschnittliche Laufzeit der Verschuldung zu verringern. Dies würde mit einer geringeren Zinslast für den Fiskus einhergehen und das Angebot langlaufender Anleihen verringern. Gleichzeitig würde sich aber die Anfälligkeit der Staatsverschuldung gegenüber Zinsänderungen erhöhen. Zudem sei berichtet worden, dass die EZB in ihrer aktualisierten Projektion, die üblicherweise nicht veröffentlicht werde, ihre Inflationsprojektion leicht gesenkt habe und bis einschließlich 2006 eine Inflationsrate im Euroraum von unter 2% erwarte.
Nach einem regulären Treffen der G10 Notenbankchefs sei EZB-Präsident Trichet auf die Rohstoffpreisentwicklung eingegangen. Er habe den kräftigen Anstieg der Rohstoffpreise als ein Zeichen für ein kräftiges Wachstum der Weltwirtschaft und nicht als ein Alarmsignal für eine inflationäre Bedrohung bezeichnet. Insgesamt sehe Trichet die Weltwirtschaft auf dem Pfad der wirtschaftlichen Belebung. Die wichtigste Veröffentlichung heute sei die deutsche Industrieproduktion im Januar. Zwar würden sowohl der ifo-Index als auch der Einkaufsmanagerindex auf eine weitere Expansion hinweisen, allerdings bestehe bei der Monatsveränderung eine hohe Korrelation mit den Auftragseingängen, die im Januar schwächer tendiert hätten, so dass die Produktion stagniert haben dürfte. In den USA würden heute keine Daten veröffentlicht.
Der Bund-Future habe heute nahezu unverändert eröffnet. Angesichts der üblichen hohen Unsicherheit bei der Prognose der Industrieproduktion könnte diese Größe bei einer deutlichen Überraschung heute für Impulse an den Bondmärkten sorgen. Ansonsten dürften die Bondmärkte nach den kräftigen Bewegungen der Vortage wieder in ein ruhigeres Fahrwasser zurückfinden. Eine leichte Gegenreaktion zu den Kursgewinnen der vergangenen Tage erscheine dabei wahrscheinlich.
