US-Arbeitsmarkt Verbesserung
08.09.05 11:31
Bank Austria
Der US-Arbeitsmarkt verbesserte sich auch im August moderat (169.000 neu geschaffenen Arbeitsplätze, seit Anfang 2004 im Schnitt monatlich 187.000), berichten die Analysten der Bank Austria.
Die durchschnittlichen monatlichen und wöchentlichen Verdienste seien im August deutlich gemäßigter als im Vormonat angestiegen (jeweils um 0,1% p.m. nach 0,4%). Im Jahresabstand stünden sie somit bei moderaten 2,7%. Jedoch sei die Arbeitslosenrate zum ersten Mal seit vier Jahren unter 5% auf 4,9% gefallen. Eine Fortführung der guten Arbeitsmarktentwicklung berge somit das Risiko eines erhöhten Lohndrucks.
Der Rückgang des ISM (Fertigung) im August (53,6 nach 56,6) untermauere die Argumente der Wirtschaftsskeptiker. Andererseits sei der ISM im Nicht-Fertigungs-Bereich angestiegen (auf 65 nach 60,5). Auf der Konsumentenseite hätten sich zwei Indikatoren (University of Michigan, ABC) abgeschwächt. Angesichts des rekordhohen Ölpreises und der Auswirkungen des Hurrikan Katrina sei in den kommenden Monaten eine Abschwächung der Indikatoren wahrscheinlich.
Trotz des zu erwartenden temporär wirtschaftsdämpfenden Effekts von Hurrikan Katrina nähere sich die US-Volkswirtschaft der Vollauslastung. Daher sei damit zu rechnen, dass die FED den Zinsanhebungszyklus weiter führen werde (auf 4,00% bis zum Ende des Jahres). Aus der Sicht der Analysten der Bank Austria habe eine Pause im September eine Wahrscheinlichkeit von unter 50%. Denn dies würde zu Renditerückgängen führen und den Risikoappetit der Finanzmärkte weiter anheizen.
Die durchschnittlichen monatlichen und wöchentlichen Verdienste seien im August deutlich gemäßigter als im Vormonat angestiegen (jeweils um 0,1% p.m. nach 0,4%). Im Jahresabstand stünden sie somit bei moderaten 2,7%. Jedoch sei die Arbeitslosenrate zum ersten Mal seit vier Jahren unter 5% auf 4,9% gefallen. Eine Fortführung der guten Arbeitsmarktentwicklung berge somit das Risiko eines erhöhten Lohndrucks.
Der Rückgang des ISM (Fertigung) im August (53,6 nach 56,6) untermauere die Argumente der Wirtschaftsskeptiker. Andererseits sei der ISM im Nicht-Fertigungs-Bereich angestiegen (auf 65 nach 60,5). Auf der Konsumentenseite hätten sich zwei Indikatoren (University of Michigan, ABC) abgeschwächt. Angesichts des rekordhohen Ölpreises und der Auswirkungen des Hurrikan Katrina sei in den kommenden Monaten eine Abschwächung der Indikatoren wahrscheinlich.
Trotz des zu erwartenden temporär wirtschaftsdämpfenden Effekts von Hurrikan Katrina nähere sich die US-Volkswirtschaft der Vollauslastung. Daher sei damit zu rechnen, dass die FED den Zinsanhebungszyklus weiter führen werde (auf 4,00% bis zum Ende des Jahres). Aus der Sicht der Analysten der Bank Austria habe eine Pause im September eine Wahrscheinlichkeit von unter 50%. Denn dies würde zu Renditerückgängen führen und den Risikoappetit der Finanzmärkte weiter anheizen.
