USA BIP-Wachstum revidiert
06.12.05 16:28
Tradinglab
In den USA wurde das BIP-Wachstum im 3. Quartal (zweite von drei Prognosen) auf 4,3% y/y von 3,8% y/y der zweiten Schätzung revidiert, berichten die Experten von "Tradinglab".
Diese Entwicklung habe den Wachstumstrend der amerikanischen Wirtschaft bestätigt, die offensichtlich die Folgen der Hurrikane, die die USA heimgesucht hätten, habe überwinden können. In Europa habe die EZB (Europäische Zentralbank) die Leitzinsen gemäß den Erwartungen um 25 Basispunkte auf 2,25% erhöht. In der üblichen Pressekonferenz nach der Sitzung habe EZB-Präsident Jean-Claude Trichet allerdings zu verstehen gegeben, dass dieses Anziehen der Zinsschraube nicht als Beginn einer Phase restriktiver Geldpolitik gelten solle, und dass eine Entscheidung bezüglich eventueller späterer Eingriffe auf Basis der zukünftigen Makrodaten getroffen werde.
Auf dem Devisenmarkt hätten die positiven US-Makrodaten und die Beruhigung der Märkte durch die Aussagen von EZB-Präsident Trichet hinsichtlich einer "einmaligen" Erhöhung der europäischen Leitzinsen (zusammen mit dem Zinsdifferential zugunsten der USA) in den letzten Börsentagen zur Stärkung des US-Dollars beigetragen, der wieder im Bereich 1,17 gegenüber dem Euro notiert habe. Bei den Rohstoffen seien die Ölpreise infolge der Besorgnis um sinkende Temperaturen wieder über die 58-US-Dollar-Marke gestiegen, nachdem sie nach Bekanntgabe der von der EIA herausgegebenen wöchentlichen US-Erdöllagerbestände zurückgegangen seien. Letztere hätten ihrerseits einen Anstieg bei Heizöl aufgezeigt (in der Wintersaison richte sich die Aufmerksamkeit der Märkte üblicherweise ganz besonders auf die Heizöllagerbestände).
Die positive Tendenz für die wichtigsten internationalen Börsenplätze halte an, was zeige, dass sich die Geldpolitik derzeit nicht allzu sehr auf die Liquidität auszuwirken scheine. Das sei wieder eine positive Woche insbesondere für den Nikkei 225, der auf über 15.000 Punkte klettern und dadurch einen neuen Rekord seit November 2000 habe erreichen können.
In den USA hätten die Autozulassungen einen Rückgang von ca. 7% verzeichnet (GM sei um über 11% zurückgegangen, noch deutlicher Ford mit -15%; Toyota habe hingegen 10% zugelegt). Die europäischen Hersteller hätten besser abschneiden können: BMW (+11%) und Volkswagen (+4,8%). In Italien hingegen seien die Autozulassungen im November um ca. 3% gestiegen; dabei sei der Marktanteil von Fiat in Italien zum ersten Mal seit Januar 2004 auf über 30% geklettert (30,05% von 28,05% im Oktober und 27,48% im November 2004), unter anderem dank der Verkaufszahlen des Nuova Punto.
Es bestehe neuer Aufschwung für Fastweb nach den erneuten Gerüchten über mögliche Käufer (mehrere Private-Equity-Fonds, Deutsche Telekom, BT, Sky Italia und Swisscom) für den Anteil, zu dessen Verkauf sich Präsident Silvio Scaglia bereit erklärt habe. Telecom Italia habe die Eröffnung des neuen Internet-Fernsehservices verkündet; im Rahmen dieses Projektes wolle das italienische Unternehmen ca. 350 Millionen Euro in 3 Jahren investieren und ziele auf 200.000 bis 300.000 Nutzer im Jahre 2006.
Diese Entwicklung habe den Wachstumstrend der amerikanischen Wirtschaft bestätigt, die offensichtlich die Folgen der Hurrikane, die die USA heimgesucht hätten, habe überwinden können. In Europa habe die EZB (Europäische Zentralbank) die Leitzinsen gemäß den Erwartungen um 25 Basispunkte auf 2,25% erhöht. In der üblichen Pressekonferenz nach der Sitzung habe EZB-Präsident Jean-Claude Trichet allerdings zu verstehen gegeben, dass dieses Anziehen der Zinsschraube nicht als Beginn einer Phase restriktiver Geldpolitik gelten solle, und dass eine Entscheidung bezüglich eventueller späterer Eingriffe auf Basis der zukünftigen Makrodaten getroffen werde.
Die positive Tendenz für die wichtigsten internationalen Börsenplätze halte an, was zeige, dass sich die Geldpolitik derzeit nicht allzu sehr auf die Liquidität auszuwirken scheine. Das sei wieder eine positive Woche insbesondere für den Nikkei 225, der auf über 15.000 Punkte klettern und dadurch einen neuen Rekord seit November 2000 habe erreichen können.
In den USA hätten die Autozulassungen einen Rückgang von ca. 7% verzeichnet (GM sei um über 11% zurückgegangen, noch deutlicher Ford mit -15%; Toyota habe hingegen 10% zugelegt). Die europäischen Hersteller hätten besser abschneiden können: BMW (+11%) und Volkswagen (+4,8%). In Italien hingegen seien die Autozulassungen im November um ca. 3% gestiegen; dabei sei der Marktanteil von Fiat in Italien zum ersten Mal seit Januar 2004 auf über 30% geklettert (30,05% von 28,05% im Oktober und 27,48% im November 2004), unter anderem dank der Verkaufszahlen des Nuova Punto.
Es bestehe neuer Aufschwung für Fastweb nach den erneuten Gerüchten über mögliche Käufer (mehrere Private-Equity-Fonds, Deutsche Telekom, BT, Sky Italia und Swisscom) für den Anteil, zu dessen Verkauf sich Präsident Silvio Scaglia bereit erklärt habe. Telecom Italia habe die Eröffnung des neuen Internet-Fernsehservices verkündet; im Rahmen dieses Projektes wolle das italienische Unternehmen ca. 350 Millionen Euro in 3 Jahren investieren und ziele auf 200.000 bis 300.000 Nutzer im Jahre 2006.
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