UPM Kymmene günstig bewertet
26.11.04 16:42
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sind der Meinung, dass die Aktie von UPM Kymmene günstig bewertet ist.
Mit einem Umsatz von knapp 10 Mrd. EUR sei die in Finnland beheimatete UPM Kymmene der zweitgrößte Papierproduzent Europas und gleichzeitig die Nummer drei der Welt. Der global tätige Konzern sei in einer ganzen Reihe von Produktbereichen tätig: Als erstes zu nennen sei Papier für Zeitschriften (UPM sei hier weltweit der Marktführer), das in den ersten neun Monaten dieses Jahres 33% vom Umsatz ausgemacht habe. Danach folge das Segment Fein- und Spezialpapier mit 23%, gefolgt von Holzprodukten (16%) sowie Zeitungsdruckpapier (13%) und weiteren Produktgruppen.
Mit der Publikation der Ergebnisse für das dritte Quartal habe UPM die Umkehrung des seit 2000 vorherrschenden Trends fallender Quartals-Bruttogewinne erreicht - und zwar als erstes europäisches Papierunternehmen. Im Vergleich zum Vorquartal sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um54% und gegenüber der Vorjahresperiode um 15% in die Höhe gesprungen. Dabei habe die Kapazitätsauslastung in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 94% gesteigert werden können, was oberhalb des europäischen Durchschnitts liege.
In einer so kapitalintensiven Branche, wie die Papierindustrie eine darstelle - man denke an die damit verbundenen hohen Fixkosten - sei die Kapazitätsauslastung für die Profitabilität von enormer Bedeutung. Dazu gelte als Faustregel, dass Auslastungsgrade über 92% zu Preiserhöhungen führen würden. Hinsichtlich der erwarteten steigenden Papiernachfrage lasse dies die Gewinnerwartungen ansehnlich und vor allem stetig ansteigen.
In Anbetracht eines geschätzten Gewinnwachstums von 47% für nächstes Jahr sei die Bewertung auf Grund des KGV (05) von 15,1 günstig. Darüber hinaus sei hervorzuheben, dass UPM einen eindrucksvollen operativen Cashflow generiere - die Schätzungen für das Jahr 2004 würden sich auf ca. 1,2 Mrd. EUR belaufen - wiederum mit steigender Tendenz. In Bezug auf eine Marktkapitalisierung von ca. 9 Mrd. EUR sei dies eine beachtliche Größe, welche gemäß Aussagen des Managements bei steigender Profitabilität für Aktienrückkaufprogramme verwendet werden solle. Weiter sei die Dividendenrendite von deutlich über 4% zu nennen, die als grundsolide zu bezeichnen sei.
Die Papierindustrie steht erst am Beginn eines Aufwärtszyklus, in anderen Worten: ausgezeichnete Aussichten UPM Kymmene, so die Analysten der Bank Hofmann.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit einem Umsatz von knapp 10 Mrd. EUR sei die in Finnland beheimatete UPM Kymmene der zweitgrößte Papierproduzent Europas und gleichzeitig die Nummer drei der Welt. Der global tätige Konzern sei in einer ganzen Reihe von Produktbereichen tätig: Als erstes zu nennen sei Papier für Zeitschriften (UPM sei hier weltweit der Marktführer), das in den ersten neun Monaten dieses Jahres 33% vom Umsatz ausgemacht habe. Danach folge das Segment Fein- und Spezialpapier mit 23%, gefolgt von Holzprodukten (16%) sowie Zeitungsdruckpapier (13%) und weiteren Produktgruppen.
Mit der Publikation der Ergebnisse für das dritte Quartal habe UPM die Umkehrung des seit 2000 vorherrschenden Trends fallender Quartals-Bruttogewinne erreicht - und zwar als erstes europäisches Papierunternehmen. Im Vergleich zum Vorquartal sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um54% und gegenüber der Vorjahresperiode um 15% in die Höhe gesprungen. Dabei habe die Kapazitätsauslastung in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 94% gesteigert werden können, was oberhalb des europäischen Durchschnitts liege.
In Anbetracht eines geschätzten Gewinnwachstums von 47% für nächstes Jahr sei die Bewertung auf Grund des KGV (05) von 15,1 günstig. Darüber hinaus sei hervorzuheben, dass UPM einen eindrucksvollen operativen Cashflow generiere - die Schätzungen für das Jahr 2004 würden sich auf ca. 1,2 Mrd. EUR belaufen - wiederum mit steigender Tendenz. In Bezug auf eine Marktkapitalisierung von ca. 9 Mrd. EUR sei dies eine beachtliche Größe, welche gemäß Aussagen des Managements bei steigender Profitabilität für Aktienrückkaufprogramme verwendet werden solle. Weiter sei die Dividendenrendite von deutlich über 4% zu nennen, die als grundsolide zu bezeichnen sei.
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