UBS neutral
12.02.09 12:43
Minerva Investments
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Minerva Investments stufen die UBS-Aktie mit "neutral" ein.
Die UBS-Zahlen seien wie erwartet schlecht gewesen, der Aktie schade das auf den ersten Blick aber nicht mehr. Im Conference Call des Managements seien ein paar Erläuterungen gemacht worden, die ziemlich interessant seien.
Das Client Deleveraging habe dem Unternehmen 58 Mrd. USD Assets gekostet - mehr als die Hälfte des Neugeldabgangs resultiere also auf der Rückzahlung von Lombardkrediten und sei daher klar ein Einmaleffekt. Vor allem in Asien sei Leverage zurückgefahren worden.
Im Januar seien Neugeldeingänge verzeichnet worden, das Management sehe also bereits eine Trendwende in den Abwanderungstendenzen der Kunden.
Die reclassification of assets zum 1. Oktober habe Abschreibungen von weiteren 4,2 Mrd, USD verhindert - würden die Assets im Bankbuch also zu Marktpreisen bewertet, wären weitere 4,2 Mrd. USD weg.
Die Experten sähen keine Goodwill-Abschreibungen im Q4 - die Bank verfüge über Goodwill in der Höhe von 13 Mrd. CHF. Alleine der Goodwill Investmentbank betrage 4,3 Mrd. CHF.
Die Aussage des Managements, das Unternehmen werde in Zukunft nach den drei Prinzipien manageable, fundable and profitable geführt werden, verwirre zumindest.
Die Investmentbank habe das Chaos verursacht, selbst das Management rechne damit, dass es drei bis fünf Jahre dauern werde, bis die Investmentbank wieder Beiträge liefere, die über den Cost of Equity lägen. Die Experten sähen den Goodwill in der Höhe von 4,3 Mrd. CHF daher nicht als gerechtfertigt an. Das Eigenkapital abzüglich Goodwill und abzüglich der 4,2 Mrd. USD aus der reclassification betrage noch 22 Mrd. CHF (im Vergleich zu rund 30 Mrd. CHF Market Cap).
Die Experten von Minerva Investments gehen in Summe davon aus, dass es etliche Bankaktien gibt, die sich eher als Investment anbieten und bewerten die UBS-Aktie mit "neutral". (Analyse vom 12.02.2009) (12.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die UBS-Zahlen seien wie erwartet schlecht gewesen, der Aktie schade das auf den ersten Blick aber nicht mehr. Im Conference Call des Managements seien ein paar Erläuterungen gemacht worden, die ziemlich interessant seien.
Das Client Deleveraging habe dem Unternehmen 58 Mrd. USD Assets gekostet - mehr als die Hälfte des Neugeldabgangs resultiere also auf der Rückzahlung von Lombardkrediten und sei daher klar ein Einmaleffekt. Vor allem in Asien sei Leverage zurückgefahren worden.
Im Januar seien Neugeldeingänge verzeichnet worden, das Management sehe also bereits eine Trendwende in den Abwanderungstendenzen der Kunden.
Die Experten sähen keine Goodwill-Abschreibungen im Q4 - die Bank verfüge über Goodwill in der Höhe von 13 Mrd. CHF. Alleine der Goodwill Investmentbank betrage 4,3 Mrd. CHF.
Die Aussage des Managements, das Unternehmen werde in Zukunft nach den drei Prinzipien manageable, fundable and profitable geführt werden, verwirre zumindest.
Die Investmentbank habe das Chaos verursacht, selbst das Management rechne damit, dass es drei bis fünf Jahre dauern werde, bis die Investmentbank wieder Beiträge liefere, die über den Cost of Equity lägen. Die Experten sähen den Goodwill in der Höhe von 4,3 Mrd. CHF daher nicht als gerechtfertigt an. Das Eigenkapital abzüglich Goodwill und abzüglich der 4,2 Mrd. USD aus der reclassification betrage noch 22 Mrd. CHF (im Vergleich zu rund 30 Mrd. CHF Market Cap).
Die Experten von Minerva Investments gehen in Summe davon aus, dass es etliche Bankaktien gibt, die sich eher als Investment anbieten und bewerten die UBS-Aktie mit "neutral". (Analyse vom 12.02.2009) (12.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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