UBS neutral
31.03.08 13:16
Minerva Investments
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Minerva Investments bewerten die UBS-Aktie mit dem Rating "neutral".
Und schon wieder würden über die UBS Gerüchte verbreitet. Diesmal sogar besonders zwei brisante:
Einerseits solle, so ein Gerücht, die kommende Generalversammlung mit dem Tagesordnungspunkt Kapitalerhöhung um rund 16 Mrd. CHF gewürzt werden.
Andererseits solle es an der Spitze des Verwaltungsrates zu einem Personalwechsel kommen, der es in sich habe. Denn niemand geringerer als der in der EU als Rechtsaußenpopulist titulierte Ex-Justizminster der Schweiz Blocher solle in das Gremium einziehen und auch gleich den Vorsitz übernehmen.
Beide Gerüchte hätten nach Meinung der Experten Sprengstoff: Eine Kapitalerhöhung um 16 Mrd. CHF, die die Tier 1-Ratio auf 12% hebe, werde nach Ansicht der Experten weder jemand brauchen noch wollen - also würden die Experten eine Bestätigung des Gerüchtes dahingegen werten, dass weitere massive Abschreibungen vorgenommen würden und das Geld zum Stopfen von Löchern verwendet werden müsse.
Sollte Blocher den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen, werde es sicherlich einen Medienrummel geben. Auch würden die Experten befürchten, dass die Generalversammlung seiner Wahl zum Spielplatz linksgerichteter Demonstranten degradiert werden könnte - und grundsätzlich stünden sie dazu, dass jeder Aktionär ja sowohl zur Hauptversammlung gehen könne als auch dort von seinem Rederecht Gebrauch mache - die Experten seien schon gespannt, wie viele "Ein-Aktien-Aktionäre" ihr Rederecht zum Tagesordnungspunkt Wahl von Blocher in den Verwaltungsrat in Anspruch nehmen würden - eine Ausdehnung der Generalversammlung auf zwei Tage wäre aber nicht unmöglich.
Die Experten würden weitere Milliardenabschreibungs-Horrormeldungen seitens der UBS erwarten. Weiters würden sie denken, dass die Generalversammlung auch gleich über einen weiteren Punkt abstimmen sollte: Die Festsetzung von Gehältern und Boni des Verwaltungsrates sei von der Generalversammlung zu genehmigen - der Selbstbedienungsladen, in dem sich der Verwaltungsrat selbst die Einkommen absegne, sollte nach derart katastrophalem Management nämlich ein Ende haben.
Die Aktie von UBS stufen die Experten von Minerva Investments auf "neutral". (Analyse vom 31.03.2008) (31.03.2008/ac/a/a)
Und schon wieder würden über die UBS Gerüchte verbreitet. Diesmal sogar besonders zwei brisante:
Einerseits solle, so ein Gerücht, die kommende Generalversammlung mit dem Tagesordnungspunkt Kapitalerhöhung um rund 16 Mrd. CHF gewürzt werden.
Beide Gerüchte hätten nach Meinung der Experten Sprengstoff: Eine Kapitalerhöhung um 16 Mrd. CHF, die die Tier 1-Ratio auf 12% hebe, werde nach Ansicht der Experten weder jemand brauchen noch wollen - also würden die Experten eine Bestätigung des Gerüchtes dahingegen werten, dass weitere massive Abschreibungen vorgenommen würden und das Geld zum Stopfen von Löchern verwendet werden müsse.
Sollte Blocher den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen, werde es sicherlich einen Medienrummel geben. Auch würden die Experten befürchten, dass die Generalversammlung seiner Wahl zum Spielplatz linksgerichteter Demonstranten degradiert werden könnte - und grundsätzlich stünden sie dazu, dass jeder Aktionär ja sowohl zur Hauptversammlung gehen könne als auch dort von seinem Rederecht Gebrauch mache - die Experten seien schon gespannt, wie viele "Ein-Aktien-Aktionäre" ihr Rederecht zum Tagesordnungspunkt Wahl von Blocher in den Verwaltungsrat in Anspruch nehmen würden - eine Ausdehnung der Generalversammlung auf zwei Tage wäre aber nicht unmöglich.
Die Experten würden weitere Milliardenabschreibungs-Horrormeldungen seitens der UBS erwarten. Weiters würden sie denken, dass die Generalversammlung auch gleich über einen weiteren Punkt abstimmen sollte: Die Festsetzung von Gehältern und Boni des Verwaltungsrates sei von der Generalversammlung zu genehmigen - der Selbstbedienungsladen, in dem sich der Verwaltungsrat selbst die Einkommen absegne, sollte nach derart katastrophalem Management nämlich ein Ende haben.
Die Aktie von UBS stufen die Experten von Minerva Investments auf "neutral". (Analyse vom 31.03.2008) (31.03.2008/ac/a/a)
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