Topix nach unten übertrieben
05.07.12 09:41
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Wenig Freude bereitet Investoren nach wie vor der Topix (ISIN XC0009694107 / WKN 929694), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zuletzt hätten die japanischen Standardwerte mit 692 Punkten sogar den tiefsten Stand seit den 1980er Jahren verkraften müssen. Aus technischer Sicht liege aber genau hierin ein Hoffnungsschimmer, denn das Abgleiten unter die Tiefstände des vergangenen Jahres sowie vom März 2009 bei 704 bzw. 698 Punkten sei sofort mit einem "reversal"-Muster konterkariert worden. Damit würden Hoffnungen wach, dass es sich bei dem neuerlichen Mehrdekadentief um eine Übertreibung nach unten handle. In diese Richtung würden verschiedene quantitative Indikatoren deuten. So würden sowohl der MACD als auch der RSI positive Divergenzen ausweisen, indem das jüngste Kurstief nicht mehr von Indikatorenseite bestätigt worden sei.
Nicht zuletzt spreche die Auffächerung der Abwärtstrends für nachlassende Baissekräfte. Vor diesem Hintergrund könnten Anleger kurzfristig durchaus auf eine technische Aufwärtsreaktion setzen, die in Form der Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 850 Punkten) und dem bisherigen Jahreshoch bei 872 Punkten auf eine erste ernstzunehmende Hinderniszone stoße. Freilich könnte erst oberhalb der angeführten Hürden von einer nachhaltigen Bodenbildung des Topix gesprochen werden. Auf der Unterseite gelte es dagegen, die oben genannten Tiefs bei rund 700 Punkten nicht mehr zu unterschreiten. (05.07.2012/ac/a/m)
Zuletzt hätten die japanischen Standardwerte mit 692 Punkten sogar den tiefsten Stand seit den 1980er Jahren verkraften müssen. Aus technischer Sicht liege aber genau hierin ein Hoffnungsschimmer, denn das Abgleiten unter die Tiefstände des vergangenen Jahres sowie vom März 2009 bei 704 bzw. 698 Punkten sei sofort mit einem "reversal"-Muster konterkariert worden. Damit würden Hoffnungen wach, dass es sich bei dem neuerlichen Mehrdekadentief um eine Übertreibung nach unten handle. In diese Richtung würden verschiedene quantitative Indikatoren deuten. So würden sowohl der MACD als auch der RSI positive Divergenzen ausweisen, indem das jüngste Kurstief nicht mehr von Indikatorenseite bestätigt worden sei.
Nicht zuletzt spreche die Auffächerung der Abwärtstrends für nachlassende Baissekräfte. Vor diesem Hintergrund könnten Anleger kurzfristig durchaus auf eine technische Aufwärtsreaktion setzen, die in Form der Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 850 Punkten) und dem bisherigen Jahreshoch bei 872 Punkten auf eine erste ernstzunehmende Hinderniszone stoße. Freilich könnte erst oberhalb der angeführten Hürden von einer nachhaltigen Bodenbildung des Topix gesprochen werden. Auf der Unterseite gelte es dagegen, die oben genannten Tiefs bei rund 700 Punkten nicht mehr zu unterschreiten. (05.07.2012/ac/a/m)
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