Tomra Reich durch Dosenpfand?
27.10.00 00:00
fnet.de Research
Nach zäher, monatelanger Diskussion einigten sich die Umweltminister der Länder - mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz - auf die Einführung eines Pfandes auf Einweg-Getränkeverpackungen ab dem kommenden Sommer. Passiert ein entsprechender Gesetzesentwurf den Bundesrat - wobei die Chancen nun ja ganz gut stehen -, dürften sich die Aktionäre der norwegischen Firma Tomra (WKN 872535) besonders freuen.
Die seit 1972 existierende Firma ist Weltmarktführer für Rücknahmeautomaten von Getränkeverpackungen. Die Produktpalette reiche von Rücknahmeautomaten für Mehrwegflaschen aus Glas und Kunststoff sowie Getränkekisten bis zu Automaten für Einwegflaschen und Getränkedosen. Dabei würden sich die Aktivitäten längst nicht mehr nur auf den skandinavischen Markt beschränken. Tomra verfüge über Repräsentanzen in 31 Ländern. Das Engagement in weiteren interessanten Regionen wie bspw. Südafrika und dem asiatisch-pazifischen Raum werde momentan geprüft. Insbesondere Japan biete ein vielversprechendes Potenzial.
Am 17.10.2000 hätten die Norweger die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr habe sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zweistellige Wachstumsraten verzeichnet werden können. Der Umsatz sei von 202,3 Millionen Euro um 23 Prozent auf 248,7 Millionen Euro angestiegen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe ebenfalls deutlich zu gelegt. 43,4 Millionen Euro würden einem Plus von knapp 19 Prozent im Vergleich zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum entsprechend. Nach Steuern würden 29,9 Millionen Euro, was einer Steigerung um 14 Prozent entspricht, verbeiben.
In Europa habe sich Deutschland zum wichtigsten Absatzmarkt. Der Umsatz habe hier um 26 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres gesteigert werden können. Die Entscheidung für eine Einführung eines Pfandes auf Einweg-Getränkeverpackungen dürfte im nächsten Jahr für deutlich höhere Wachstumsraten sorgen. Laut Vorstandsangaben würden die Norweger für die Zukunft jährliche Wachstumsraten von mindestens 30 Prozent anstreben.
Der Chart der Tomra-Aktie an der Heimatbörse (Oslo) sehe zudem sehr interessant aus. Die positiven Nachrichten aus Deutschland ließen den Kurs bei sehr hohen Umsätzen auf ein Allzeithoch klettern. Aktuell werde Tomra in Oslo zu 343 Norwegischen Kronen gehandelt. Kurzfristig könnte es zu einer technischen Gegenbewegung bis auf etwa 320 Kronen kommen. Spekulative Investoren nutzen schwächere Börsentage zum Einstieg. Die Aktie werde auch in Deutschland gehandelt. Die meisten Umsätze würden hier an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt zustande kommen. Größere Orders sollten jedoch an der Heimatbörse platziert werden.
Die seit 1972 existierende Firma ist Weltmarktführer für Rücknahmeautomaten von Getränkeverpackungen. Die Produktpalette reiche von Rücknahmeautomaten für Mehrwegflaschen aus Glas und Kunststoff sowie Getränkekisten bis zu Automaten für Einwegflaschen und Getränkedosen. Dabei würden sich die Aktivitäten längst nicht mehr nur auf den skandinavischen Markt beschränken. Tomra verfüge über Repräsentanzen in 31 Ländern. Das Engagement in weiteren interessanten Regionen wie bspw. Südafrika und dem asiatisch-pazifischen Raum werde momentan geprüft. Insbesondere Japan biete ein vielversprechendes Potenzial.
In Europa habe sich Deutschland zum wichtigsten Absatzmarkt. Der Umsatz habe hier um 26 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres gesteigert werden können. Die Entscheidung für eine Einführung eines Pfandes auf Einweg-Getränkeverpackungen dürfte im nächsten Jahr für deutlich höhere Wachstumsraten sorgen. Laut Vorstandsangaben würden die Norweger für die Zukunft jährliche Wachstumsraten von mindestens 30 Prozent anstreben.
Der Chart der Tomra-Aktie an der Heimatbörse (Oslo) sehe zudem sehr interessant aus. Die positiven Nachrichten aus Deutschland ließen den Kurs bei sehr hohen Umsätzen auf ein Allzeithoch klettern. Aktuell werde Tomra in Oslo zu 343 Norwegischen Kronen gehandelt. Kurzfristig könnte es zu einer technischen Gegenbewegung bis auf etwa 320 Kronen kommen. Spekulative Investoren nutzen schwächere Börsentage zum Einstieg. Die Aktie werde auch in Deutschland gehandelt. Die meisten Umsätze würden hier an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt zustande kommen. Größere Orders sollten jedoch an der Heimatbörse platziert werden.
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