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Fr, 17. April 2026, 21:58 Uhr

thyssenkrupp AG

WKN: 750000 / ISIN: DE0007500001

ThyssenKrupp Outperformer


19.09.03 08:53
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten von der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von ThyssenKrupp weiterhin mit "Outperformer" ein.

In den für ThyssenKrupp wichtigen Branchen habe sich die Entwicklung zum Teil ziemlich abgeschwächt. Die Nachfrageflaute in der EU und die durch die Euro-Aufwertung gestiegenen Importe hätten den Angebots- und Preisdruck in Deutschland und Westeuropa verschärft. Die Exportmöglichkeiten seien währungsbedingt eingeschränkt worden. Bisher zeige sich bei diesen Rahmenbedingungen noch keine klare Verbesserung. Entsprechend bestehe die Gefahr, dass die in Aussicht gestellte Prognose für das nächste Geschäftsjahr revidiert werden müsse.

Im wichtigsten Bereich Stahl, der rund die Hälfte zum Konzernergebnis beigetragen habe, schienen sich zudem Anzeichen eines Auslaufens des bisherigen Booms anzudeuten. So seien die Bestellungen um sieben Prozent auf 2,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Auch seien die Kapazitäten nicht mehr voll ausgelastet gewesen. Während zum Einen hier Produktionsdrosselungen in den nächsten Monaten im Gespräch sind, soll das China-Geschäft verstärkt werden und bis Ende 2004 die Fertigungskapazität für Stahl dort auf knapp 700.000 Tonnen verzehnfacht werden, so die Analysten der Frankfurter Sparkasse. Das Stahlgeschäft habe bei ThyssenKrupp in China im vorigen Jahr ein Drittel zum Umsatz von 1,09 Mrd. Euro beigetragen.

Weiterhin halte ThyssenKrupp an der Strategie fest, die einzelnen Sparten durch aktives Portfoliomanagement, internes Wachstum und verstärkte Dienstleistungsorientierung weiterzuentwickeln. Angestrebt werde dabei eine jährliche Produktivitätssteigerung von 2 bis 3%. Zur Disposition stünden 33 nichtstrategische Beteiligungen mit einem Gesamtumsatzvolumen von sieben Mrd. Euro und einem ausgeglichenen Ergebnis.

Positiver Effekt wäre bei Gelingen ein Abbau der hohen Verschuldung wie auch eine dann mögliche Bessereinstufung durch die Ratingagenturen. Eine Erholung der Weltwirtschaft sei die wichtigste Voraussetzung für die positive Fortsetzung der Ergebnisse im nächsten Geschäftsjahr. Sollte sich allerdings die US-Dollar-Schwäche noch weiter verstärken, dürfte dies negative Auswirkungen haben.

Die Chancen für ThyssenKrupp auf eine Ertragsbelebung und für das Einhalten der bisherigen Prognosen seien eng an eine weltweite konjunkturelle Erholung gekoppelt. Während die zu erwartenden Restrukturierungen und die Chinaphantasie für Impulse sorgen würden, blieben als große Unsicherheitsmomente die Entwicklung der Stahlpreise, die mögliche Wechselkursbelastung bei anhaltender Euro-Stärke sowie die Fortschritte beim Abbau der Verschuldung.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse sehen die ThyssenKrupp-Aktie aufgrund eines 2004er KGV's von rund 11 für ein zyklisches Unternehmen weiterhin als attraktiv bewertet an und belassen ihre Einschätzung auf "Outperformer". Das Stop-Loss erhöhe man auf 10,80 Euro.





 
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