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Sa, 18. April 2026, 3:08 Uhr

Terrorangst drückt auf EUR


17.03.04 10:16
Bank von Ernst

Obwohl der Staatsfeind Nr. 1 für die arabische Welt nach wie vor die USA darstellt, wurde nun auch Europa, als Mitläufer im Irak-Krieg, in Mitleidenschaft gezogen, berichten die Analysten der Bank von Ernst.

Die Angst vor weiteren Terroranschlägen drücke auf den EUR, sodass dieser gegenüber dem USD in nächster Zeit wohl kaum große Avancen vorweisen werde. Zudem habe man begonnen, vermehrt auf Europäische Wirtschaftszahlen zu achten, welche auch nicht unbedingt pro EUR sprechen würden (vgl. z.B. ZEW-Index von gestern).

Aus diesen Konstellationen (USD/CHF und EUR/USD) werde nach Meinung der Analysten der CHF als "Sieger" hervorgehen. Es hätten sich aber bereits Gerüchte verbreitet, dass die SNB wohl bei einem EUR/CHF-Kurs unter 1,56 ihre Präsenz im Markt zeigen werde, da sie Kursausschläge, basierend auf dem Status als Fluchtwährung, bekämpfen werde. Die von Präsident Roth angedeutete Zinskorrektur dürfte deshalb noch etwas länger auf sich warten lassen.