Telesens kein Schnäppchen
18.10.00 00:00
fnet.de Research
Die Telekommunikationsbranche hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert, berichten die Analysten von fnet.de Research.
Die Liberalisierung dieses Sektors habe dazu geführt, dass viele neue Unternehmen in den Markt eingedrungen seien. Alle Anbieter würden jedoch funktionierende Billingsysteme brauchen, damit sie ihre Dienste den Verbrauchern auch in Rechnung stellen könnten. Für die Abrechnung von Breitband- und Internet-Diensten sowie die Verarbeitung von elektronischen Rechnungen, aber auch bei der Abrechnung unter Telekommunikations-Anbietern würden die Lösungen von Telesens (WKN 529970) zum Einsatz. kommen.
Das im Jahr 1995 gegründete Unternehmen agiere in einem großen Markt. Studien aus dem vergangenen Jahr seien zum Ergebnis gekommen, dass das Volumen für Abrechnungsysteme in den Jahren 2000 bis 2002 jährlich um 20 Prozent wachsen solle. Und die junge Firma habe ein ambitioniertes Ziel: Im Jahr 2001 wolle Telesens weltweit zu den fünf größten Unternehmen der Billing-Branche gehören.
Telesens habe Entwicklungszentren in Deutschland, Israel und der Ukraine. Außerdem würden Niederlassungen in Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden und den USA sowie Malaysia und Japan bestehen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Internationalisierung sei die Übernahme der schottischen KSCL, einem Anbieter von Abrechnungslösungen für Mobilfunk- und Festnetzkommunikation. Durch den Zusammenschluss mit KSCL sehe sich Telesens vor allem für Abrechnungssysteme zukünftiger Technologien wie UMTS gut positioniert.
Die Geschäftszahlen von Telesens hätten bisher immer überzeugen können. Im dritten Quartal 2000 habe die Gesellschaft mit 9,1 Mio. Euro einen Umsatzrekord erzielt. Der Umsatz habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 3,0 Mio. Euro betragen, während im zweiten Quartal ein Umsatz von 5,4 Mio. Euro erwirtschaftet worden wäre.
Mit diesen Zahlen habe die Unternehmung die Prognosen geschlagen. Im vierten Quartal dürfte sich der positive Trend fortsetzen. Beim Jahresumsatz habe die Firma bislang 27 Mio. Euro prognostiziert. Dieser Wert dürfte nach Ansicht der Analysten von fnet.de Reearch locker übertroffen werden, weil heuer insgesamt schon 17,5 Mio. Euro umgesetzt worden wären. Den Sprung in die Gewinnzone strebe der Vorstand nach wie vor für das zweite Quartal 2001 an.
Die geplanten Übernahmen von KSCL und SBK, ein deutsches Unternehmen mit umfassendem Know-How in der Erstellung und Abwicklung elektronischer Rechnungsverarbeitung, seien in den obigen Daten nicht berücksichtigt. Über beide Akquisitionen werde auf der außerordentlichen Hauptversammlung von Telesens am 23. Oktober abgestimmt. Durch die Übernahmen dürfte der Jahresumsatz bei 40 Mio. Euro liegen.
Die Billing-Lösungen von Telesens würden die genauen Daten für Rechnungen liefern. Zu den wichtigsten Kunden und Entwicklungspartner gehöre die Deutsche Telekom. An der Börse werde Telesens derzeit mit knapp 1,1 Mrd. Euro bewertet. Damit sei die Aktie kein Schnäppchen. Angesichts der hervorragenden Wachstumsaussichten sollten Anleger die Aktie beobachten, aber erst bei einer weiteren Kursschwäche kaufen. Beim aktuellen Kursniveau besteht kein Handlungsbedarf.
Die Liberalisierung dieses Sektors habe dazu geführt, dass viele neue Unternehmen in den Markt eingedrungen seien. Alle Anbieter würden jedoch funktionierende Billingsysteme brauchen, damit sie ihre Dienste den Verbrauchern auch in Rechnung stellen könnten. Für die Abrechnung von Breitband- und Internet-Diensten sowie die Verarbeitung von elektronischen Rechnungen, aber auch bei der Abrechnung unter Telekommunikations-Anbietern würden die Lösungen von Telesens (WKN 529970) zum Einsatz. kommen.
Das im Jahr 1995 gegründete Unternehmen agiere in einem großen Markt. Studien aus dem vergangenen Jahr seien zum Ergebnis gekommen, dass das Volumen für Abrechnungsysteme in den Jahren 2000 bis 2002 jährlich um 20 Prozent wachsen solle. Und die junge Firma habe ein ambitioniertes Ziel: Im Jahr 2001 wolle Telesens weltweit zu den fünf größten Unternehmen der Billing-Branche gehören.
Die Geschäftszahlen von Telesens hätten bisher immer überzeugen können. Im dritten Quartal 2000 habe die Gesellschaft mit 9,1 Mio. Euro einen Umsatzrekord erzielt. Der Umsatz habe in den ersten drei Monaten dieses Jahres nur 3,0 Mio. Euro betragen, während im zweiten Quartal ein Umsatz von 5,4 Mio. Euro erwirtschaftet worden wäre.
Mit diesen Zahlen habe die Unternehmung die Prognosen geschlagen. Im vierten Quartal dürfte sich der positive Trend fortsetzen. Beim Jahresumsatz habe die Firma bislang 27 Mio. Euro prognostiziert. Dieser Wert dürfte nach Ansicht der Analysten von fnet.de Reearch locker übertroffen werden, weil heuer insgesamt schon 17,5 Mio. Euro umgesetzt worden wären. Den Sprung in die Gewinnzone strebe der Vorstand nach wie vor für das zweite Quartal 2001 an.
Die geplanten Übernahmen von KSCL und SBK, ein deutsches Unternehmen mit umfassendem Know-How in der Erstellung und Abwicklung elektronischer Rechnungsverarbeitung, seien in den obigen Daten nicht berücksichtigt. Über beide Akquisitionen werde auf der außerordentlichen Hauptversammlung von Telesens am 23. Oktober abgestimmt. Durch die Übernahmen dürfte der Jahresumsatz bei 40 Mio. Euro liegen.
Die Billing-Lösungen von Telesens würden die genauen Daten für Rechnungen liefern. Zu den wichtigsten Kunden und Entwicklungspartner gehöre die Deutsche Telekom. An der Börse werde Telesens derzeit mit knapp 1,1 Mrd. Euro bewertet. Damit sei die Aktie kein Schnäppchen. Angesichts der hervorragenden Wachstumsaussichten sollten Anleger die Aktie beobachten, aber erst bei einer weiteren Kursschwäche kaufen. Beim aktuellen Kursniveau besteht kein Handlungsbedarf.
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