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Telefonica SA

WKN: 850775 / ISIN: ES0178430E18

Telefonica Outperformer


25.04.03 12:54
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Telefonica auf "Outperformer" hoch.

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica habe im Gesamtjahr 2002 einen um 8,5 Prozent auf 28,4 Milliarden Euro reduzierten Umsatz generiert. Diese Entwicklung sei von Sondereinflüssen, vor allem jedoch von Währungseinflüssen geprägt gewesen, ohne diese wäre ein Umsatzplus von 6,1 Prozent zu verzeichnen gewesen. Sehr stabil sei die Entwicklung am heimischen Markt gewesen, mit dem Geschäft im nationalen Festnetz hätten rückläufige Tendenzen in Rest-Europa ausgeglichen werden können. Sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich seien die EBITDA-Margen mit 44,0 bzw. 51,6 Prozent stabil geblieben.

Das Geschäft in Lateinamerika sei im Wesentlichen von der Währungsentwicklung geprägt gewesen. Der Umsatz sei hierbei währungsbedingt um 31 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro eingebrochen. Das Gesamt-EBITDA sei um 8,4 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro rückläufig gewesen. Aufgrund hoher Abschreibungen im Mobilfunkbereich (UMTS-Aktivitäten in Europa) sowie beim Internetunternehmen Terra-Lycos sei ein Rekordverlust von 5,6 Milliarden Euro angefallen. Trotz des hohen Nettoverlustes werde eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro ausgeschüttet. Die Schulden hätten bis Ende 2002 um 6,4 auf 22,5 Milliarden Euro zurückgeführt werden können.

Das Management habe sich kürzlich sehr ehrgeizige Ziel für die kommenden Jahre gesetzt. Diese umfassen einen kompletten Abbau der Verschuldung bis 2006, eine Erhöhung der währungsbereinigten Umsätze um 50 Prozent auf rund 42,6 Milliarden Euro, ein Cashflow-Zielergebnis von 20 Milliarden Euro sowie eine Steigerung der Kundenzahl von 90 auf 100 Millionen. Zudem werde die Marktführerschaft sowohl im spanischen als auch im portugiesischen Sprachraum angestrebt. Die Aussichten für das laufende Jahr würden sich mit einem angestrebten Umsatzplus von maximal acht Prozent sowie einer EBITDA-Steigerung von sechs bis neun Prozent positiv darstellen.

Telefonica sollte weiterhin sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich von einem starken nationalen Umfeld profitieren. Trotz einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Kundenbindungen an den mobilen Sektor sowie Wettbewerbsdruck auf die Tarife habe der Festnetzbereich einen stabilen positiven Trend aufweisen können. Dieser Bereich scheine eine höhere Stabilität als bei den meisten europäischen Wettbewerbern aufzuweisen.

Telefonica verfüge über ein hohes Cash-Generierungspotenzial, wie die Reduzierung der Nettoverschuldung von 28,9 auf 22,5 Milliarden Euro aufzeige. Die Dividendenzahlung deute an, dass eine Cash-Ausschüttung Vorrang vor Investitionen in Assets mit geringem Ertragspotenzial habe. Als weiteren Vorteil sehe man, dass die Verschuldung schon heute deutlich niedriger als z. B. bei der Deutschen Telekom oder France Télécom liege. Als Risikofaktoren würden sich, verbunden mit hohem Wachstumspotenzial, weiterhin die Engagements in Lateinamerika darstellen.

Anhaltende Währungseffekte, der erhebliche Anteil der Unternehmens-Cashflows und der damit verbundene, in Lateinamerika liegende Unternehmenswert sowie der Ausbau des Mobilfunkgeschäfts in Mexiko seien hierbei anzuführen. Insgesamt würden die angestrebten Ziele bis 2006 zwar sehr ehrgeizig erscheinen, aber die Entwicklung, wie z. B. der Abbau der Verschuldung, zeige trotz eines erwarteten schwächeren 1. Quartals im Jahresvergleich in die richtige Richtung.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse gehen von einer anhaltenden relativen Stärke der Aktie aus und stufen die Aktie von Telefonica von "Marketperformer" auf "Outperformer" herauf. Das Stop-Loss setze man bei 8,40 Euro.





 
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