Telefónica Outperformer
04.03.04 15:34
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Telefónica (ISIN ES0178430E18 / WKN 850775) mit "Outperformer" ein.
Telefónica habe nach einem sehr verlustreichen Vorjahr (Nettoverlust von 5,6 Milliarden Euro) in 2003 einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro ausweisen können. Der leicht über den Erwartungen liegende Gewinn sei von Kostensenkungen sowie einem verbesserten Finanzergebnis unterstützt worden.
Die Einnahmen in Höhe von 28,4 Milliarden Euro seien aufgrund des schwachen US-Dollar und des Einflusses einiger lateinamerikanischer Währungen unverändert geblieben. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen) sei um 7,5 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro gestiegen. Die EBITDA-Marge habe dank gestiegener Rentabilität um 3 Prozentpunkte auf 44,4 Prozent zulegen können.
Wiederholt habe sich die Mobilfunksparte Telefónica Móviles als Wachstumsmotor im Konzern dargestellt, die mit 1,6 Milliarden Euro den Großteil zum Nettogewinn habe beisteuern können. Neben Sondererträgen aus Veräußerungen von Immobilien sowie dem TV-Sender Antena 3 habe die starke Nachfrage nach Breitbandzugängen für das Internet in Spanien und Brasilien für Auftrieb gesorgt.
Erstmals habe die Mobilfunksparte den Festnetzbereich umsatzmäßig überholen können. Die zunehmende Konkurrenz im spanischen Festnetzmarkt sei hierbei für einen leichten Rückgang der Einnahmen verantwortlich gewesen, das EBITDA dieses Bereiches habe hingegen stabil gehalten werden können. Die Internet-Tochter Terra Lycos habe den Verlust gegenüber dem Vorjahr um 90 Prozent auf 173 Millionen Euro reduzieren können.
Der Cash-flow sei um 12 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gesteigert und die Verschuldung um 14 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro verringert worden. Aktuell seien Verhandlungen von Telefónica mit der US-amerikanischen BellSouth über die Presse bekannt gegeben worden. Gegenstand der Gespräche solle die Übernahme einiger lateinamerikanischer Aktivitäten von BellSouth sein. Eine Bewertung sei zur Zeit nicht möglich, auch sei eine derartige Transaktion mit Unwägbarkeiten verbunden.
Telefónica werde nach eigenen Angaben bis 2006 eigene Aktien im Gegenwert von mindestens vier Milliarden Euro zurückkaufen. Der Zeitplan für den Rückkauf werde sich hierbei nach der Entwicklung des Cash-flows, hier würden bis 2006 27 Milliarden Euro erwartet, sowie dem Aktienkurs richten. Zudem sollten bis 2006 weitere 7,2 Milliarden Euro für Dividendenausschüttungen aufgewendet werden, als Basis für die Dividende von 2004 bis 2006 seien 0,40 Euro genannt worden.
Im spanischen Mobilfunkbereich würden ambitionierte Wachstumsziele verfolgt. So solle das EBITDA jährlich zwischen sieben und elf Prozent zunehmen, die Zielmarge liege bei über 50 Prozent. Der Umsatzanstieg solle zwischen sieben und zehn Prozent liegen, beim Cash-flow gehe das Unternehmen von einer Steigerung in der Größenordnung von acht bis elf Prozent aus. Diesen Zielen liege die Annahme eines jährlichen Zuwachses der mobilen Nutzung von acht bis zehn Prozent zugrunde.
Telefónica zeichne sich trotz des Verlustes von Marktanteilen im Festnetzgeschäft weiterhin durch eine starke Stellung auf dem spanischen Heimatmarkt und eine marktführende Position im Mobilfunksektor in Spanien und Südamerika aus. Kursunterstützend dürften sich die erwarteten hohen Cash-flows sowie das geplante Aktienrückkaufprogramm auswirken. Hinsichtlich der Risiken seien sowohl die Gefahr weiterer politischer und ökonomischer Turbulenzen inklusive Währungsschwankungen in Lateinamerika als auch ein verschärfter Wettbewerbsdruck auf dem spanischen Festnetzmarkt anzuführen.
Aufgrund der eindrucksvollen Trendwende sowie der ehrgeizigen Ziele im wachstums- und gewinntreibenden Bereich Mobilfunk behalten die Analysten der Frankfurter Sparkasse trotz der bisherigen starken Performance ihre Einschätzung der Telefónica-Aktie als Outperformer bei. Das Stop-Loss werde bei 12,20 Euro festgelegt.
Telefónica habe nach einem sehr verlustreichen Vorjahr (Nettoverlust von 5,6 Milliarden Euro) in 2003 einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden Euro ausweisen können. Der leicht über den Erwartungen liegende Gewinn sei von Kostensenkungen sowie einem verbesserten Finanzergebnis unterstützt worden.
Die Einnahmen in Höhe von 28,4 Milliarden Euro seien aufgrund des schwachen US-Dollar und des Einflusses einiger lateinamerikanischer Währungen unverändert geblieben. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen) sei um 7,5 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro gestiegen. Die EBITDA-Marge habe dank gestiegener Rentabilität um 3 Prozentpunkte auf 44,4 Prozent zulegen können.
Wiederholt habe sich die Mobilfunksparte Telefónica Móviles als Wachstumsmotor im Konzern dargestellt, die mit 1,6 Milliarden Euro den Großteil zum Nettogewinn habe beisteuern können. Neben Sondererträgen aus Veräußerungen von Immobilien sowie dem TV-Sender Antena 3 habe die starke Nachfrage nach Breitbandzugängen für das Internet in Spanien und Brasilien für Auftrieb gesorgt.
Der Cash-flow sei um 12 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gesteigert und die Verschuldung um 14 Prozent auf 19,2 Milliarden Euro verringert worden. Aktuell seien Verhandlungen von Telefónica mit der US-amerikanischen BellSouth über die Presse bekannt gegeben worden. Gegenstand der Gespräche solle die Übernahme einiger lateinamerikanischer Aktivitäten von BellSouth sein. Eine Bewertung sei zur Zeit nicht möglich, auch sei eine derartige Transaktion mit Unwägbarkeiten verbunden.
Telefónica werde nach eigenen Angaben bis 2006 eigene Aktien im Gegenwert von mindestens vier Milliarden Euro zurückkaufen. Der Zeitplan für den Rückkauf werde sich hierbei nach der Entwicklung des Cash-flows, hier würden bis 2006 27 Milliarden Euro erwartet, sowie dem Aktienkurs richten. Zudem sollten bis 2006 weitere 7,2 Milliarden Euro für Dividendenausschüttungen aufgewendet werden, als Basis für die Dividende von 2004 bis 2006 seien 0,40 Euro genannt worden.
Im spanischen Mobilfunkbereich würden ambitionierte Wachstumsziele verfolgt. So solle das EBITDA jährlich zwischen sieben und elf Prozent zunehmen, die Zielmarge liege bei über 50 Prozent. Der Umsatzanstieg solle zwischen sieben und zehn Prozent liegen, beim Cash-flow gehe das Unternehmen von einer Steigerung in der Größenordnung von acht bis elf Prozent aus. Diesen Zielen liege die Annahme eines jährlichen Zuwachses der mobilen Nutzung von acht bis zehn Prozent zugrunde.
Telefónica zeichne sich trotz des Verlustes von Marktanteilen im Festnetzgeschäft weiterhin durch eine starke Stellung auf dem spanischen Heimatmarkt und eine marktführende Position im Mobilfunksektor in Spanien und Südamerika aus. Kursunterstützend dürften sich die erwarteten hohen Cash-flows sowie das geplante Aktienrückkaufprogramm auswirken. Hinsichtlich der Risiken seien sowohl die Gefahr weiterer politischer und ökonomischer Turbulenzen inklusive Währungsschwankungen in Lateinamerika als auch ein verschärfter Wettbewerbsdruck auf dem spanischen Festnetzmarkt anzuführen.
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