Telefónica Outperformer
12.12.03 12:17
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von Telefónica (ISIN ES0178430E18 / WKN 850775) nach wie vor mit "Outperformer" ein.
Telefónica habe mit den Zahlen zum 3. Quartal die Erwartungen übertreffen können. Aufgrund der Stabilisierung der lateinamerikanischen Währungen sowie einer Geschäftsbelebung, im Wesentlichen auf dem brasilianischen Markt, habe der Umsatz um 6,4 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro gesteigert werden können. Das EBITDA sei gegenüber dem Vorjahr um 17,0 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Die EBITDA-Marge sei um vier Prozentpunkte auf 46 Prozent gestiegen. Per Saldo sei ein Nettogewinn in Höhe von 589 Millionen Euro erzielt worden, dies entspreche einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Neben sinkenden Kosten habe Telefónica hauptsächlich von der starken Entwicklung der Mobilfunksparte profitiert. Damit hätten der rückläufige Festnetzbetrieb im heimischen Markt und die nach wie vor negativen, sich jedoch sukzessive verbessernden lateinamerikanischen Aktivitäten abgefedert werden können. Die Krise in Lateinamerika und das rückläufige Festnetzgeschäft im Inland hätten die Mobilfunktochter Telefónica Móviles zum Wachstumsmotor des Konzerns werden lassen, diese erwirtschafte mittlerweile 62 Prozent des Konzerngewinns.
Im Festnetzgeschäft sei der Marktanteil in Spanien um 3,5 Prozentpunkte auf 78,5 Prozent zurückgegangen. Trotz der Trendwende im 3. Quartal habe das Unternehmen auf Neun-Monats-Basis noch einen Umsatzrückgang um drei Prozent auf 20,8 Milliarden Euro hinzunehmen. Der Überschuss im Dreivierteljahr habe sich auf zwei Milliarden Euro belaufen, nachdem im Vorjahr aufgrund von Abschreibungen auf die UMTS-Lizenzen ein Verlust von fünf Milliarden Euro entstanden gewesen sei.
Das Gesamtjahresergebnis 2003 werde von Kosten für den angelaufenen Stellenabbau (insgesamt über 21.000 Arbeitsplätze bis 2007) im spanischen Festnetz und in Lateinamerika belastet. Im 4. Quartal werde das Unternehmen dafür 895 Millionen Euro aufbringen. Telefónica habe auf der Jahreskonferenz vor Analysten und Investoren erklärt, von 2003 bis 2006 eigene Aktien für mindestens vier Milliarden Euro zurückzukaufen. Der Zeitplan für den Rückkauf werde sich hierbei nach der Entwicklung des Cash-flows, hier würden bis 2006 27 Milliarden Euro erwartet, sowie dem Aktienkurs richten.
Zudem sollten bis 2006 weitere 7,2 Milliarden Euro für Dividendenausschüttungen aufgewendet werden, als Basis für die Dividende von 2003 bis 2005 seien 0,40 Euro genannt worden. Im spanischen Mobilfunkbereich würden ambitionierte Wachstumsziele verfolgt. So solle das EBITDA jährlich zwischen sieben und elf Prozent zunehmen, die Zielmarge liege bei über 50 Prozent. Der Umsatzanstieg solle zwischen sieben und zehn Prozent liegen. Diesen Zielen liege die Annahme eines jährlichen Zuwachses der mobilen Nutzung von acht bis zehn Prozent zugrunde.
Telefónica zeichne sich trotz des Verlustes von Marktanteilen im Festnetzgeschäft weiterhin durch eine starke Stellung auf dem spanischen Heimatmarkt und eine marktführende Position im Mobilfunksektor in Spanien und Südamerika aus. Kursunterstützend dürften sich die erwarteten hohen Cash-flows sowie das geplante Aktienrückkaufprogramm auswirken. Hinsichtlich der Risiken seien sowohl die Gefahr weiterer politischer und ökonomischer Turbulenzen inklusive Währungsschwankungen in Lateinamerika als auch ein verschärfter Wettbewerbsdruck auf dem spanischen Festnetzmarkt anzuführen.
Aufgrund der eindrucksvollen Trendwende sowie der ehrgeizigen Ziele im wachstums- und gewinntreibenden Bereich Mobilfunk belassen die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre Einschätzung für die Aktie von Telefónica auf "Outperformer". Außerdem stelle sich die Aktie unter charttechnischen Aspekten zur Zeit als recht interessant dar. Das Stop-Loss setze man bei 9,80 Euro.
Telefónica habe mit den Zahlen zum 3. Quartal die Erwartungen übertreffen können. Aufgrund der Stabilisierung der lateinamerikanischen Währungen sowie einer Geschäftsbelebung, im Wesentlichen auf dem brasilianischen Markt, habe der Umsatz um 6,4 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro gesteigert werden können. Das EBITDA sei gegenüber dem Vorjahr um 17,0 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen. Die EBITDA-Marge sei um vier Prozentpunkte auf 46 Prozent gestiegen. Per Saldo sei ein Nettogewinn in Höhe von 589 Millionen Euro erzielt worden, dies entspreche einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Neben sinkenden Kosten habe Telefónica hauptsächlich von der starken Entwicklung der Mobilfunksparte profitiert. Damit hätten der rückläufige Festnetzbetrieb im heimischen Markt und die nach wie vor negativen, sich jedoch sukzessive verbessernden lateinamerikanischen Aktivitäten abgefedert werden können. Die Krise in Lateinamerika und das rückläufige Festnetzgeschäft im Inland hätten die Mobilfunktochter Telefónica Móviles zum Wachstumsmotor des Konzerns werden lassen, diese erwirtschafte mittlerweile 62 Prozent des Konzerngewinns.
Das Gesamtjahresergebnis 2003 werde von Kosten für den angelaufenen Stellenabbau (insgesamt über 21.000 Arbeitsplätze bis 2007) im spanischen Festnetz und in Lateinamerika belastet. Im 4. Quartal werde das Unternehmen dafür 895 Millionen Euro aufbringen. Telefónica habe auf der Jahreskonferenz vor Analysten und Investoren erklärt, von 2003 bis 2006 eigene Aktien für mindestens vier Milliarden Euro zurückzukaufen. Der Zeitplan für den Rückkauf werde sich hierbei nach der Entwicklung des Cash-flows, hier würden bis 2006 27 Milliarden Euro erwartet, sowie dem Aktienkurs richten.
Zudem sollten bis 2006 weitere 7,2 Milliarden Euro für Dividendenausschüttungen aufgewendet werden, als Basis für die Dividende von 2003 bis 2005 seien 0,40 Euro genannt worden. Im spanischen Mobilfunkbereich würden ambitionierte Wachstumsziele verfolgt. So solle das EBITDA jährlich zwischen sieben und elf Prozent zunehmen, die Zielmarge liege bei über 50 Prozent. Der Umsatzanstieg solle zwischen sieben und zehn Prozent liegen. Diesen Zielen liege die Annahme eines jährlichen Zuwachses der mobilen Nutzung von acht bis zehn Prozent zugrunde.
Telefónica zeichne sich trotz des Verlustes von Marktanteilen im Festnetzgeschäft weiterhin durch eine starke Stellung auf dem spanischen Heimatmarkt und eine marktführende Position im Mobilfunksektor in Spanien und Südamerika aus. Kursunterstützend dürften sich die erwarteten hohen Cash-flows sowie das geplante Aktienrückkaufprogramm auswirken. Hinsichtlich der Risiken seien sowohl die Gefahr weiterer politischer und ökonomischer Turbulenzen inklusive Währungsschwankungen in Lateinamerika als auch ein verschärfter Wettbewerbsdruck auf dem spanischen Festnetzmarkt anzuführen.
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