TWINTEC kaufen
29.03.10 13:15
SES Research/ Warburg Gruppe
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Finn Henning Breiter, stuft die TWINTEC-Aktie (ISIN DE000A0LSAT7 / WKN A0LSAT) unverändert mit "kaufen" ein.
TWINTEC habe bereits am 16.03. Eckdaten zur GuV 2009 veröffentlicht. Der Jahresabschluss zeige, dass der Turnaround im Ergebnis mit einer überproportionalen Verbesserung des Cash Flows einhergehe.
Das EBIT sei in 2009 auf EUR 1,8 Mio. gestiegen (2008 EUR -6,0 Mio.), was in erster Linie auf das dynamische Umsatzwachstum (+39% yoy) zurückzuführen sei. Der operative Cash Flow habe in 2009 EUR 7,7 Mio. nach EUR -5,8 in 2008 erreicht, insbesondere weil der signifikante Vorratsabbau (Reduzierung um EUR 6,8 Mio.) den Forderungsaufbau (Erhöhung um EUR 2,6 Mio.) überkompensiert habe.
Die veröffentlichten Zahlen seien noch besser, als sie auf den ersten Blick erscheinen würden, denn das EBIT des nach HGB bilanzierenden Unternehmens werde durch das Aktivierungsverbot unentgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände belastet. In 2009 seien Entwicklungsaufwendungen in Höhe von EUR 2,9 Mio. (2008: EUR 2,3 Mio.) durch die GuV gelaufen, die nach IFRS aktivierungsfähig wären.
Weil ein Großteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 6,4 Mio.) und circa die Hälfte der 80 Angestellten (Personalaufwand EUR 6 Mio.) den Breichen F&E sowie Applikations-Engineering zuzurechnen seien, würden sich mit steigenden Absatzzahlen signifikante Skaleneffekte ergeben, was sich bereits in 2009 deutlich gezeigt habe.
Unter den gegebenen ordnungspolitischen Rahmenbedingungen (EU-Richtlinien zur Luftqualität) sei der grundlegende Wachstumspfad klar vorgezeichnet, wenngleich die Visibilität auf exakte Stückzahlen weiterhin vergleichsweise gering bleibe. TWINTEC verfüge über eine Produktpalette, die bis 2013 dynamisches Wachstum (CAGR 36%) ermöglichen sollte.
Die aktuellen Kernprodukte (Rußfilterkatalysatoren für Pkw und NfZ) sollten das Wachstum in 2010 und 2011 treiben, weil Umweltzonen, Mautspreizung und staatliche Fördermittel hochgradig zur Umrüstung incentivieren und für sehr kurze Amortisationszeiten (relevant für mautpflichtige Fahrzeuge) sorgen würden.
Neue Emissionsrichtlinien (Tier III B) für mobile Maschinen (Baufahrzeuge, Traktoren, Lokomotiven, etc.) würden dafür sorgen, dass derartige Fahrzeuge ab 2010/2012 erstmals Abgasnachbehandlung benötigen würden. Die aufwändigen Kleinserienlösungen würden es TWINTEC ermöglichen, diese Nische im OEM-Geschäft zu besetzen, was das Wachstum über 2011 hinaustreiben sollte.
Die Markteinführung einer Nachrüstlösung für Ottomotor-Fahrzeuge zum Betrieb mit Flüssiggas (LPG) dürfte ab 2011 für erste Umsätze sorgen und ab 2012 signifikante Beiträge liefern (TWINfuel). Darüber hinaus würden komplexere Nachrüstlösungen zur Reduktion von Stickoxiden (TWINblue) weiteres Potenzial bieten, um zukünftig Fahrzeuge für noch strengere Abgasnormen (Euro V) nachzurüsten. Zudem sollte TWINTEC langfristig signifikante Umsätze im Ersatzteilgeschäft für Partikelfilter generieren können.
Das Kursziel von EUR 17 werde bekräftigt.
Das Rating der Analysten von SES Research für die TWINTEC-Aktie lautet weiterhin "kaufen". (Analyse vom 29.03.2010) (29.03.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
TWINTEC habe bereits am 16.03. Eckdaten zur GuV 2009 veröffentlicht. Der Jahresabschluss zeige, dass der Turnaround im Ergebnis mit einer überproportionalen Verbesserung des Cash Flows einhergehe.
Das EBIT sei in 2009 auf EUR 1,8 Mio. gestiegen (2008 EUR -6,0 Mio.), was in erster Linie auf das dynamische Umsatzwachstum (+39% yoy) zurückzuführen sei. Der operative Cash Flow habe in 2009 EUR 7,7 Mio. nach EUR -5,8 in 2008 erreicht, insbesondere weil der signifikante Vorratsabbau (Reduzierung um EUR 6,8 Mio.) den Forderungsaufbau (Erhöhung um EUR 2,6 Mio.) überkompensiert habe.
Die veröffentlichten Zahlen seien noch besser, als sie auf den ersten Blick erscheinen würden, denn das EBIT des nach HGB bilanzierenden Unternehmens werde durch das Aktivierungsverbot unentgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände belastet. In 2009 seien Entwicklungsaufwendungen in Höhe von EUR 2,9 Mio. (2008: EUR 2,3 Mio.) durch die GuV gelaufen, die nach IFRS aktivierungsfähig wären.
Weil ein Großteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (EUR 6,4 Mio.) und circa die Hälfte der 80 Angestellten (Personalaufwand EUR 6 Mio.) den Breichen F&E sowie Applikations-Engineering zuzurechnen seien, würden sich mit steigenden Absatzzahlen signifikante Skaleneffekte ergeben, was sich bereits in 2009 deutlich gezeigt habe.
Die aktuellen Kernprodukte (Rußfilterkatalysatoren für Pkw und NfZ) sollten das Wachstum in 2010 und 2011 treiben, weil Umweltzonen, Mautspreizung und staatliche Fördermittel hochgradig zur Umrüstung incentivieren und für sehr kurze Amortisationszeiten (relevant für mautpflichtige Fahrzeuge) sorgen würden.
Neue Emissionsrichtlinien (Tier III B) für mobile Maschinen (Baufahrzeuge, Traktoren, Lokomotiven, etc.) würden dafür sorgen, dass derartige Fahrzeuge ab 2010/2012 erstmals Abgasnachbehandlung benötigen würden. Die aufwändigen Kleinserienlösungen würden es TWINTEC ermöglichen, diese Nische im OEM-Geschäft zu besetzen, was das Wachstum über 2011 hinaustreiben sollte.
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