TUI reduzieren
23.05.03 09:55
Falkenbrief
Die Analysten vom "Falkenbrief" empfehlen die Aktien der TUI AG zu reduzieren.
Die TUI AG (bis Ende Juni 2002 firmierend als Preussag AG) habe in den Jahren 1999 und 2000 den Wandel vom Grundstoff- hin zum dienstleistungs- und technologieorientierten Konzern vollzogen. Mit dem Erwerb der Thomson Travel Group sei die Gesellschaft in dieser Zeit zum größten integrierten Touristik-Konzern weltweit aufgestiegen. Thomson Travel habe der Unternehmensgruppe neben der Marktführerschaft in Großbritannien, dem zweitgrößten Touristikmarkt Europas, führende Positionen in den nordischen Ländern gebracht, in denen der Konzern mit seiner Touristik-Sparte bisher nicht vertreten gewesen sei. Die ebenfalls zum Konzern gehörende TUI Group, die im Zentrum Europas engagiert sei, und Thomson Travel Group würden gemeinsam mehr als zwei Drittel des europäischen Reisemarktes abdecken.
Die Gesellschaft habe im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 9,4% hinnehmen müssen. Der operative Gewinn habe sich um 23,2% auf 855,6 Mio. Euro ermäßigt. Der Nachsteuergewinn sei sogar um 90% auf 41 Mio. Euro eingebrochen. Allerdings würden aus dem Verkauf des Energiebereiches hohe außerordentliche Gewinne von 800 Mio. Euro erwartet. Verbunden mit dem Verkauf der Energie-Aktivitäten und der geplanten Veräußerung des Bereiches Handel werde die Nettoverschuldung weiter abgebaut. Die Eigenkapitalquote habe zwar im vergangenen Geschäftsjahr von 17,4 % auf 20,5 % verbessert werden können, allerdings sei dies immer noch sehr bescheiden.
Langfristig habe die Aktie sicher einen gewissen Charme, selbst wenn die nach wie vor angestrebte Eigenkapitalquote von 25 Prozent schwer Realität werden sollte. Aber so konjunkturabhängig wie TUI sei, könne es eben auch viel schlimmer kommen.
Daher raten die Analysten vom "Falkenbrief" vorerst Hände weg und die weitere Entwicklung abwarten, das Rating lautet "reduzieren" für die Aktien der TUI AG.
Die TUI AG (bis Ende Juni 2002 firmierend als Preussag AG) habe in den Jahren 1999 und 2000 den Wandel vom Grundstoff- hin zum dienstleistungs- und technologieorientierten Konzern vollzogen. Mit dem Erwerb der Thomson Travel Group sei die Gesellschaft in dieser Zeit zum größten integrierten Touristik-Konzern weltweit aufgestiegen. Thomson Travel habe der Unternehmensgruppe neben der Marktführerschaft in Großbritannien, dem zweitgrößten Touristikmarkt Europas, führende Positionen in den nordischen Ländern gebracht, in denen der Konzern mit seiner Touristik-Sparte bisher nicht vertreten gewesen sei. Die ebenfalls zum Konzern gehörende TUI Group, die im Zentrum Europas engagiert sei, und Thomson Travel Group würden gemeinsam mehr als zwei Drittel des europäischen Reisemarktes abdecken.
Langfristig habe die Aktie sicher einen gewissen Charme, selbst wenn die nach wie vor angestrebte Eigenkapitalquote von 25 Prozent schwer Realität werden sollte. Aber so konjunkturabhängig wie TUI sei, könne es eben auch viel schlimmer kommen.
Daher raten die Analysten vom "Falkenbrief" vorerst Hände weg und die weitere Entwicklung abwarten, das Rating lautet "reduzieren" für die Aktien der TUI AG.
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