Suez kaufen
16.01.03 10:23
Sparkasse Essen
Die Analysten der Stadtsparkasse Essen empfehlen die Aktie von Suez (WKN 852491) zu kaufen.
Suez sei ein führender Multi-Service-Utility mit den Kerngeschäftsfeldern Strom (Tractabel), Wasser (Ondeo) und Abfallwirtschaft (Sita). Suez sei 1997 durch die Übernahme der Compagnie de Suez durch Lyonnaise des Eaux entstanden und habe sich mit dem französischen Konkurrenten Vivendi Environmental ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Weltmarktführerschaft bei Wasserdienstleistungen geliefert. Mit über 115 Mio. Kunden habe zuletzt der Vorsprung vor Vivendi und RWE jedoch weiter ausgebaut werden können.
Nach außerordentlichen Abschreibungen und Rückstellungen im Umfang von 2,1 Mrd. Euro weise Suez gemäß vorläufigen Zahlen einen Verlust von 900 Mio. Euro aus. Die endgültigen Zahlen würden voraussichtlich am 06. März veröffentlicht. Nun wolle Suez - auch auf Druck der Großaktionäre - Tabula rasa machen. Verschiedene Beteiligungen sollten verkauft werden, unter anderem der 10%-ige Anteil an dem belgisch-französischen Finanzdienstleister Fortis. Und auch der Ausstieg aus dem Mediengeschäft sei vorgesehen.
Suez besitze Beteiligungen an den Fernsehsendern M6 und Paris Premiere sowie am Kabelfernsehbetreiber Noos. Käufer seien zur Zeit noch nicht an der Hand, auch werfe der Restrukturierungsplan noch einige Fragen auf. An der Börse würden als Interessenten für Fortis verschiedene Adressen genannt, unter anderem BNP Paribas, Societe General, ABN Amro sowie die beiden Spanier SCH und BBVA.
Die Restrukturierung sei dringend erforderlich, um die Verschuldung von 27 Mrd. Euro um ein Drittel zu reduzieren. Schuldenreduzierung liege im Trend der Zeit und werde vom Markt eindringlich gefordert. Auch Beteiligungen in den Schwellenländern sollten abgebaut werden, um Risiken zu mindern. Der Fokus solle künftig auf Frankreich, Belgien, Europa und Nordamerika liegen. So hätten auf die Aktivitäten in Argentinien in 2002 Abschreibungen von 500 Mio. Euro vorgenommen werden müssen, in der zweiten Jahreshälfte 2002 seien bereits 800 Mio. Euro auf das Beteiligungsportfolio abgeschrieben worden, nun sollten weitere 600 Mio. Euro folgen.
Auch für die geplanten Verkäufe seien bereits 250 Mio. Euro zurückgestellt worden. Neben den Bereinigungen plane Suez auch ein Kostenreduzierungsprogramm von 500 Mio. Euro in 2003. Nach Erachten der Analysten sollte die schwierige Lage am Aktienmarkt sowie die Situation beim Unternehmen ausreichend im Kurs der Aktie eingepreist sein, ein KGV von knapp 12 erscheine noch nicht zu teuer und es biete sich Turn-around-Potenzial. Nach Berechnungen von HSBC Trinkaus verfüge die Aktie in 2003 über einen 25%-igen Abschlag gegenüber der Branche beim Verhältnis EV/EBITDA (Enterprise Value / Gewinn vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen).
Nach Ankündigung des Restrukturierungspakets sei der Aktienkurs bereits kurzfristig um 10% gestiegen. Die Analysten würden eine Beruhigung in dem Wert und etwas schwächere Börsenkurse zum langfristigen Einstieg in die Aktie nutzen. Seit Ende Oktober bilde sich charttechnisch ein Rechteck (Seitwärtstrend) zwischen ca. 16 und 20 Euro aus. Aktuell spreche das Gesamtmarktumfeld noch nicht für einen Ausbruch, zudem sei Suez technisch übergekauft. Komme es später zu einem Ausbruch, dürfte sich die Kursentwicklung dynamisieren.
Die Suez-Aktie wird von den Analysten der Sparkasse Essen zum "Kauf" empfohlen.
Suez sei ein führender Multi-Service-Utility mit den Kerngeschäftsfeldern Strom (Tractabel), Wasser (Ondeo) und Abfallwirtschaft (Sita). Suez sei 1997 durch die Übernahme der Compagnie de Suez durch Lyonnaise des Eaux entstanden und habe sich mit dem französischen Konkurrenten Vivendi Environmental ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Weltmarktführerschaft bei Wasserdienstleistungen geliefert. Mit über 115 Mio. Kunden habe zuletzt der Vorsprung vor Vivendi und RWE jedoch weiter ausgebaut werden können.
Nach außerordentlichen Abschreibungen und Rückstellungen im Umfang von 2,1 Mrd. Euro weise Suez gemäß vorläufigen Zahlen einen Verlust von 900 Mio. Euro aus. Die endgültigen Zahlen würden voraussichtlich am 06. März veröffentlicht. Nun wolle Suez - auch auf Druck der Großaktionäre - Tabula rasa machen. Verschiedene Beteiligungen sollten verkauft werden, unter anderem der 10%-ige Anteil an dem belgisch-französischen Finanzdienstleister Fortis. Und auch der Ausstieg aus dem Mediengeschäft sei vorgesehen.
Die Restrukturierung sei dringend erforderlich, um die Verschuldung von 27 Mrd. Euro um ein Drittel zu reduzieren. Schuldenreduzierung liege im Trend der Zeit und werde vom Markt eindringlich gefordert. Auch Beteiligungen in den Schwellenländern sollten abgebaut werden, um Risiken zu mindern. Der Fokus solle künftig auf Frankreich, Belgien, Europa und Nordamerika liegen. So hätten auf die Aktivitäten in Argentinien in 2002 Abschreibungen von 500 Mio. Euro vorgenommen werden müssen, in der zweiten Jahreshälfte 2002 seien bereits 800 Mio. Euro auf das Beteiligungsportfolio abgeschrieben worden, nun sollten weitere 600 Mio. Euro folgen.
Auch für die geplanten Verkäufe seien bereits 250 Mio. Euro zurückgestellt worden. Neben den Bereinigungen plane Suez auch ein Kostenreduzierungsprogramm von 500 Mio. Euro in 2003. Nach Erachten der Analysten sollte die schwierige Lage am Aktienmarkt sowie die Situation beim Unternehmen ausreichend im Kurs der Aktie eingepreist sein, ein KGV von knapp 12 erscheine noch nicht zu teuer und es biete sich Turn-around-Potenzial. Nach Berechnungen von HSBC Trinkaus verfüge die Aktie in 2003 über einen 25%-igen Abschlag gegenüber der Branche beim Verhältnis EV/EBITDA (Enterprise Value / Gewinn vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen).
Nach Ankündigung des Restrukturierungspakets sei der Aktienkurs bereits kurzfristig um 10% gestiegen. Die Analysten würden eine Beruhigung in dem Wert und etwas schwächere Börsenkurse zum langfristigen Einstieg in die Aktie nutzen. Seit Ende Oktober bilde sich charttechnisch ein Rechteck (Seitwärtstrend) zwischen ca. 16 und 20 Euro aus. Aktuell spreche das Gesamtmarktumfeld noch nicht für einen Ausbruch, zudem sei Suez technisch übergekauft. Komme es später zu einem Ausbruch, dürfte sich die Kursentwicklung dynamisieren.
Die Suez-Aktie wird von den Analysten der Sparkasse Essen zum "Kauf" empfohlen.
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