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Fr, 17. April 2026, 9:52 Uhr

Stinnes

WKN: 726430 / ISIN: DE0007264301

Stinnes übergewichten


18.05.01 00:00
Aktienservice Research

Weiterhin empfehlen die Analysten von Aktienservice Research dem Anleger die Aktien von Stinnes (WKN 726430).

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001 habe die Stinnes AG in allen Kennzahlen deutliche Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt. So sei der Außenumsatz des Stinnes-Konzerns um 6,9 Prozent gestiegen. Bereinigt um Desinvestitionen, also um die im vergangenen Jahr veräußerten Baustoffaktivitäten, sei der Außenumsatz im Vergleich um bemerkenswerte 24,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro gestiegen. Der Zuwachs sei im wesentlichen auf die positive Entwicklung der Geschäftsbereiche Verkehr, Chemie sowie die erstmalige Konsolidierung der im vergangenen Jahr übernommenen Holland Chemical International (HCI) zurückzuführen.

Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei gegenüber dem Vergleichszeitraum um 53,3 Prozent auf 78,3 Millionen Euro gestiegen. Bereinigt um den Baustoffbereich sei ein Wachstum von 23,8 Prozent verzeichnet worden. Das Betriebsergebnis habe sich um 81,0 Prozent auf 56,7 Millionen Euro erhöht. Bereinigt um den Verkauf der Baustoffaktivitäten habe der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 17,3 Prozent betragen. Insbesondere die Bereiche Verkehr und Chemie hätten zur erfreulichen Ergebnisentwicklung beigetragen. Mit 71,9 Millionen Euro und einem Zuwachs um 97,4 Prozent habe sich das Konzern-Ergebnis vor Ertragssteuern gegenüber dem Vergleichszeitraum signifikant verbessert. Neben der positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses würden sich hier vor allem die Buchgewinne aus dem Verkauf des Hotels Nassauer Hof auswirken.

Der Konzernüberschuss sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 75,4 Prozent auf 39,7 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis je Aktie liege zum Ende des ersten Quartals bereits bei 0,52 Euro. Es übertreffe damit deutlich den Wert zum Ende des ersten Quartals 2000 in Höhe von 0,30 Euro. Im gesamten Geschäftsjahr 2000 habe Stinnes ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,98 Euro erwirtschaftet. Die Erstquartalszahlen von Stinnes hätten deutlich am oberen Ende der Erwartungen von Aktienservice Research und teilweise darüber gelegen. Insgesamt habe sich die letztjährige Akquisition von HCI sehr positiv ausgewirkt. So habe diese knapp 360 Millionen Euro zum Umsatz, 12 Millionen Euro zum EBIT und 6,5 Millionen Euro zum Betriebsergebnis beigetragen. Stinnes habe damit unter Beweis gestellt, dass man selektiv und erfolgreich akquiriere – ein wichtiger Faktor im Rahmen der logistischen Expansionspläne des Unternehmens.

Im Rahmen der internationalen Expansionsstrategie befinde sich der Konzern weiter auf der Suche nach geeigneten Akquisitionskandidaten. Dabei wolle der Konzern insbesondere das Logistikgeschäft in den USA forcieren, da der US-Markt im Bereich Logistik-Outsourcing mit lediglich 20 Prozent einen hohen Nachholbedarf gegenüber Europa mit derzeit 27 Prozent bei steigender Tendenz aufweise. In diesem Zusammenhang werde auch verständlich, weshalb der Stinnes-Konzern kaum unter der weltweiten Konjunkturschwäche leide. So würden sich die Unternehmen insbesondere in schwachen Marktphasen gezwungen sehen, ein Maximum an Kosteneinsparungspotenzialen beschleunigt zu realisieren. Während die Einsparungspotenziale in der Industrie bspw. durch Automatisierung bereits weitgehend ausgeschöpft seien, würden sich den Unternehmen durch Auslagerung ihrer gesamten Logistiksparte deutliche Einsparungspotenziale eröffnen, die bis zu rund 7 Prozent der Betriebskosten betragen würden. Vor diesem Hintergrund profitiere Stinnes in gewisser Weise sogar von der rückläufigen Konjunktur.

Bei einem weltweiten Marktvolumen für Logistikleistungen von einer Billion Euro sehe sich der Konzern in einem prosperierenden Wachstumsmarkt – wobei insbesondere der Bereich Logistik-Outsourcing hohe Wachstumsraten aufweise – aussichtsreich positioniert. Für 01e/02e erwarte Aktienservice Research einen Gewinn je Aktie von 2,02 und 2,41 Euro. Mit einem 02e-KGV von 11 (01e: 13) und einer PEG-Ratio von rund 0,5 halte Aktienservice Research den Titel nach wie vor auch in fundamentaler Hinsicht für attraktiv bewertet, so dass Aktienservice Research binnen der nächsten beiden Jahre ein Kurspotenzial von 35 Prozent sehe. Positiv müsse auch die aus vorgenannten Gründen bemerkenswert konjunkturresistente Geschäftsentwicklung des Unternehmens betrachtet werden.

Die Analysten von Aktienservice Research bestätigen ihr Fundamental-Rating mit übergewichten.





 
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