Stinnes nicht zeichnen
07.06.99 00:00
EURO am Sonntag
Nur geringes Anlegerinteresse erwarten die Experten der Zeitschrift EURO am Sonntag für die Aktien der Stinnes AG (726430).
Eine Zeichnung des Papiers dränge sich deshalb nicht auf. Dies liege unter anderem daran, dass der komplette Emissionserlös ausschließlich Großaktionär VEBA zukomme. Insgesamt werde sich VEBA von 49 Prozent seiner Anteile trennen. Mit insgesamt 37,24 Millionen Aktien handle es sich um die drittgrößte Emission in diesem Jahr. Am 14. Juni werde die 1. Notiz im Amtlichen Handel erfolgen. Da Stinnes zu den 30 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zähle, werde auch eine Aufnahme in den MDAX angestrebt.
Mittlerweile habe Stinnes die erfolgreiche Umstrukturierung zum modernen Logistikunternehmen erfolgreich abgeschlossen. Dazu habe auch die Trennung von rund 6,9 Milliarden Mark Umsatz (Baumärkte und Reifendienst) gehört. Es seien allerdings auch rund 5,5 Milliarden Mark Umsatz eingekauft worden, darunter die schwedische Transport- und Logistik-Gruppe BTL. Insgesamt komme das Unternehmen auf rund 24 Milliarden Mark Umsatz. Gut 10 Milliarden trage dabei der Geschäftsbereich Verkehr zum Konzernumsatz bei. Dieses Geschäftsfeld fahre auch den größten Teil des Konzerngewinns ein. Daneben gebe es noch die Sparten Chemie, Baustoffe, Werkstoffe und Sortimente.
Profitieren werde Stinnes von der zunehmenden Bedeutung des weltweiten Warenaustausches. Dieser solle rund 2,5 mal schneller wachsen als das Weltwirtschaftswachstum. Die Wachstumsrate für ausgegliederte Logistikleistungen betrage in den wichtigsten Märkten für Stinnes durchschnittlich 10 Prozent.
Die Preisspanne betrage 15,50 bis 18,50 Euro. Diese liege bereits fünf Euro unter dem ermittelten "Fair Value". Damit solle ein Fehlstart vermieden werden, so EURO am Sonntag weiter.
Eine Zeichnung des Papiers dränge sich deshalb nicht auf. Dies liege unter anderem daran, dass der komplette Emissionserlös ausschließlich Großaktionär VEBA zukomme. Insgesamt werde sich VEBA von 49 Prozent seiner Anteile trennen. Mit insgesamt 37,24 Millionen Aktien handle es sich um die drittgrößte Emission in diesem Jahr. Am 14. Juni werde die 1. Notiz im Amtlichen Handel erfolgen. Da Stinnes zu den 30 umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands zähle, werde auch eine Aufnahme in den MDAX angestrebt.
Mittlerweile habe Stinnes die erfolgreiche Umstrukturierung zum modernen Logistikunternehmen erfolgreich abgeschlossen. Dazu habe auch die Trennung von rund 6,9 Milliarden Mark Umsatz (Baumärkte und Reifendienst) gehört. Es seien allerdings auch rund 5,5 Milliarden Mark Umsatz eingekauft worden, darunter die schwedische Transport- und Logistik-Gruppe BTL. Insgesamt komme das Unternehmen auf rund 24 Milliarden Mark Umsatz. Gut 10 Milliarden trage dabei der Geschäftsbereich Verkehr zum Konzernumsatz bei. Dieses Geschäftsfeld fahre auch den größten Teil des Konzerngewinns ein. Daneben gebe es noch die Sparten Chemie, Baustoffe, Werkstoffe und Sortimente.
Profitieren werde Stinnes von der zunehmenden Bedeutung des weltweiten Warenaustausches. Dieser solle rund 2,5 mal schneller wachsen als das Weltwirtschaftswachstum. Die Wachstumsrate für ausgegliederte Logistikleistungen betrage in den wichtigsten Märkten für Stinnes durchschnittlich 10 Prozent.
Die Preisspanne betrage 15,50 bis 18,50 Euro. Diese liege bereits fünf Euro unter dem ermittelten "Fair Value". Damit solle ein Fehlstart vermieden werden, so EURO am Sonntag weiter.
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