Stinnes halten
17.05.02 16:18
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der im MDAX notierten Stinnes AG (WKN 726430) weiterhin auf "halten" ein. Das Kursziel sehe man bei 26 Euro.
Stinnes, ein europäisches Transportunternehmen und das global führende Unternehmen in der Chemiedistribution, habe sein Ergebnis für das 1. Quartal 2002 vorgelegt, das den Markterwartungen entsprochen habe.
Der Umsatz sei um 8,4% gegenüber Vorjahr auf 2.927 Mio. Euro zurück gegangen, was sich in erster Linie auf geringere Frachttarife, geringere Rohstoffpreise und einen Ertragseinbruch im Bereich Werktstoffe zurückführen lasse. Das EBIT sei durch zusätzliche Rückstellungen in Höhe von 4,9 Mio. Euro für das Aktienoptionsprogramm reduziert und sei um 9,1% von 78,3 Mio. auf 71,2 Mio. Euro zurück gegangen. Die EBIT-Marge bleibe unverändert bei 2,4%. Der Nettozinsaufwand sei aufgrund eines erheblichen Schuldenabbaus im Jahr 2001 von 21,6 Mio. auf 13,4 Mio. Euro gefallen und habe den EBIT-Rückgang mehr als ausgeglichen. Der operative Cashflow sei jedoch infolge eines höheren Betriebskapitals, bedingt durch das negative Zahlungsverhalten der US-Kunden, von 55 Mio. auf 18 Mio. Euro zurückgefallen.
Der Geschäftsbereich Schenker (Transport) weise eine solide Performance auf, und das EBIT verzeichne trotz des Umsatzrückgangs von 3,4% einen Zuwachs um 4,3% – vor allem aufgrund der Erholung am Luftfrachtmarkt. Im Geschäftsbereich Brenntag (Chemie) sei der Umsatz aufgrund der geringeren Rohstoffpreise und der schwächeren Nachfrage seitens der US-Kunden um 7,7% gegenüber Vorjahr zurück gegangen. Dennoch bleibe die Rentabilität stabil. Interfer (Werkstoffe) erreiche einen neuen Tiefstand, wobei der Umsatz um 29,1% und das EBIT um 69,4% gegenüber Vorjahr zurück gegangen sei.
Stinnes bereite sich zur Zeit darauf vor, dass E.ON seinen Anteil am Unternehmen veräußere. Die solide Aktienperformance von Stinnes in den vergangenen Monaten erschwere die Suche nach potentiellen Investoren, die bereit seien, den von E.ON voraussichtlich geforderten Aufschlag zu zahlen, vor allem da keine Wettbewerber in den Geschäftsbereichen von Stinnes aktiv seien. Aufgrund der wachsenden Schwierigkeiten im Geschäftsbereich Werkstoffe erscheine der Verkauf unwahrscheinlich. Folglich dürfe eine Kapitalerhöhung anstehen. Nach Ansicht der Commerzbank-Analysten würden die anfänglichen "zweispurigen" Verhandlungen (Übernahme und SPO) zwischen E.ON und potentiellen Investoren bis Ende Juni/Anfang Juli zu Ende gehen.
Das Management habe ermutigende Aussichten für das Gesamtjahr veröffentlich. Das 2. Quartal werde durch zusätzliche Rückstellungen in Höhe von 16 Mio. Euro für das Aktienoptionsprogramm von Stinnes (davon seien ca. 5 Mio. Euro in den ursprünglichen Plänen enthalten gewesen) beeinträchtigt. Das Management bestätige sein Ziel eines EBIT-Wachstums von 9% im Jahr 2002 angesichts eines günstigeren Wirtschaftsumfelds. Dies entspreche der Commerzbank-Erwartung. Stinnes werde ab dem zweiten Halbjahr dieses Jahres an Momentum gewinnen.
Bei eine EV/Umsatz-Verhältnis von 25% und einem EpA von 11,8x 2003e sei Stinnes angemessen bewertet. Nach der beeindruckenden Rallye der Aktie seit September vergangenen Jahres sei weiteres Upside begrenzt.
Bei der Commerzbank wird der Stinnes-Aktie mit Kursziel 26 Euro ein unverändertes "halten"-Rating verliehen.
Stinnes, ein europäisches Transportunternehmen und das global führende Unternehmen in der Chemiedistribution, habe sein Ergebnis für das 1. Quartal 2002 vorgelegt, das den Markterwartungen entsprochen habe.
Der Umsatz sei um 8,4% gegenüber Vorjahr auf 2.927 Mio. Euro zurück gegangen, was sich in erster Linie auf geringere Frachttarife, geringere Rohstoffpreise und einen Ertragseinbruch im Bereich Werktstoffe zurückführen lasse. Das EBIT sei durch zusätzliche Rückstellungen in Höhe von 4,9 Mio. Euro für das Aktienoptionsprogramm reduziert und sei um 9,1% von 78,3 Mio. auf 71,2 Mio. Euro zurück gegangen. Die EBIT-Marge bleibe unverändert bei 2,4%. Der Nettozinsaufwand sei aufgrund eines erheblichen Schuldenabbaus im Jahr 2001 von 21,6 Mio. auf 13,4 Mio. Euro gefallen und habe den EBIT-Rückgang mehr als ausgeglichen. Der operative Cashflow sei jedoch infolge eines höheren Betriebskapitals, bedingt durch das negative Zahlungsverhalten der US-Kunden, von 55 Mio. auf 18 Mio. Euro zurückgefallen.
Stinnes bereite sich zur Zeit darauf vor, dass E.ON seinen Anteil am Unternehmen veräußere. Die solide Aktienperformance von Stinnes in den vergangenen Monaten erschwere die Suche nach potentiellen Investoren, die bereit seien, den von E.ON voraussichtlich geforderten Aufschlag zu zahlen, vor allem da keine Wettbewerber in den Geschäftsbereichen von Stinnes aktiv seien. Aufgrund der wachsenden Schwierigkeiten im Geschäftsbereich Werkstoffe erscheine der Verkauf unwahrscheinlich. Folglich dürfe eine Kapitalerhöhung anstehen. Nach Ansicht der Commerzbank-Analysten würden die anfänglichen "zweispurigen" Verhandlungen (Übernahme und SPO) zwischen E.ON und potentiellen Investoren bis Ende Juni/Anfang Juli zu Ende gehen.
Das Management habe ermutigende Aussichten für das Gesamtjahr veröffentlich. Das 2. Quartal werde durch zusätzliche Rückstellungen in Höhe von 16 Mio. Euro für das Aktienoptionsprogramm von Stinnes (davon seien ca. 5 Mio. Euro in den ursprünglichen Plänen enthalten gewesen) beeinträchtigt. Das Management bestätige sein Ziel eines EBIT-Wachstums von 9% im Jahr 2002 angesichts eines günstigeren Wirtschaftsumfelds. Dies entspreche der Commerzbank-Erwartung. Stinnes werde ab dem zweiten Halbjahr dieses Jahres an Momentum gewinnen.
Bei eine EV/Umsatz-Verhältnis von 25% und einem EpA von 11,8x 2003e sei Stinnes angemessen bewertet. Nach der beeindruckenden Rallye der Aktie seit September vergangenen Jahres sei weiteres Upside begrenzt.
Bei der Commerzbank wird der Stinnes-Aktie mit Kursziel 26 Euro ein unverändertes "halten"-Rating verliehen.
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