Stinnes akkumulieren
01.02.02 15:54
Commerzbank
Die Analysten der Commerzbank raten die Aktien von Stinnes (WKN 726430) zu akkumulieren.
Stinnes habe sich seit 1998 in einer tiefgreifenden Umstrukturierung als europaweit führendes Transportunternehmen und weltweit führender Distributor für Chemikalien etabliert. Die Analysten gingen davon aus, dass der Konzern seine Marktposition im Jahr 2002 weiter ausbauen und seine EBIT -Marge kontinuierlich von 2,2% im Jahr 2000 auf 2,8% im Jahr 2003e verbessern werde, während er gleichzeitig seine Servicepalette ausweite. Basierend auf einer EV/EBIT-Bewertung werde Stinnes derzeit mit einem Abschlag von 6,7% gegenüber den Hauptwettbewerbern gehandelt. Auf Basis der Sum-of-the-Parts-Bewertung ermitteln die Analysten der Commerzbank einen fairen Wert von 25 Euro.
Stinnes verfolge eine globale Expansion im Transportgeschäft. Heute sei Stinnes ein fokussiertes Distributions- und Logistikunternehmen. Da der Konzern den Großteil seines Umsatzes in Europa erwirtschafte, werde davon ausgegangen, dass er mit dem Ausbau seiner globalen Präsenz, insbesondere durch Akquisitionen, fortfahre.
Stinnes werde Geschäftsmodell wahrscheinlich weiter anpassen. Die Analysten gingen davon aus, dass Stinnes weiterhin Randaktivitäten ausgliedere, und hielten sogar eine Veräußerung der dritten Unternehmenssäule, der Werkstofflogistik, auf mittlere Sicht für möglich. Aus Sicht der Analysten würde hierdurch das Unternehmen stärker fokussiert sowie seine finanzielle Flexibilität zur Expansion in den Kernbereichen Transport und Chemikalien erhöht.
Es werde ein Anstieg der Rendite auf das eingesetzte Kapital von 6,6% im Jahr 2000 auf 8,5% im Jahr 2003e erwartet, bei einer Erhöhung der EBIT-Marge von 2,2% auf 2,8% im selben Zeitraum. Die Haupttriebkräfte hinter dieser Entwicklung seien zunehmende Skaleneffekte, ein sinkender Kapitaleinsatz aufgrund der Auslagerung von Fuhrparkkapazitäten sowie eine schrittweise Verlagerung des Geschäftsmodells hin zu einem höheren Anteil von höherwertigen Diensten (Kontraktlogistik).
Die Analysten der Commerzbank glauben, dass im Zuge von E.ONs Ankündigung, den 65-prozentigen Anteil an Stinnes im Jahr 2002 zu verkaufen, ein Trade Sale an einen strategischen Investor - d.h. eine Übernahme - immer wahrscheinlicher werde. Sollte jedoch E.ON andererseits einen Teil seiner Aktien am Markt platzieren, würde man die erhöhte Liquidität der Aktie zusammen mit dem zunehmenden Fokus von Stinnes auf seine Kernaktivitäten als Katalysatoren für eine Neubewertung im Jahr 2002 ansehen.
Die Analysten der Commerzbank beginnen ihre regelmäßige Analyse von Stinnes mit der Empfehlung, die Aktie bei einem Kursziel von 25 Euro zu akkumulieren.
Stinnes habe sich seit 1998 in einer tiefgreifenden Umstrukturierung als europaweit führendes Transportunternehmen und weltweit führender Distributor für Chemikalien etabliert. Die Analysten gingen davon aus, dass der Konzern seine Marktposition im Jahr 2002 weiter ausbauen und seine EBIT -Marge kontinuierlich von 2,2% im Jahr 2000 auf 2,8% im Jahr 2003e verbessern werde, während er gleichzeitig seine Servicepalette ausweite. Basierend auf einer EV/EBIT-Bewertung werde Stinnes derzeit mit einem Abschlag von 6,7% gegenüber den Hauptwettbewerbern gehandelt. Auf Basis der Sum-of-the-Parts-Bewertung ermitteln die Analysten der Commerzbank einen fairen Wert von 25 Euro.
Stinnes verfolge eine globale Expansion im Transportgeschäft. Heute sei Stinnes ein fokussiertes Distributions- und Logistikunternehmen. Da der Konzern den Großteil seines Umsatzes in Europa erwirtschafte, werde davon ausgegangen, dass er mit dem Ausbau seiner globalen Präsenz, insbesondere durch Akquisitionen, fortfahre.
Es werde ein Anstieg der Rendite auf das eingesetzte Kapital von 6,6% im Jahr 2000 auf 8,5% im Jahr 2003e erwartet, bei einer Erhöhung der EBIT-Marge von 2,2% auf 2,8% im selben Zeitraum. Die Haupttriebkräfte hinter dieser Entwicklung seien zunehmende Skaleneffekte, ein sinkender Kapitaleinsatz aufgrund der Auslagerung von Fuhrparkkapazitäten sowie eine schrittweise Verlagerung des Geschäftsmodells hin zu einem höheren Anteil von höherwertigen Diensten (Kontraktlogistik).
Die Analysten der Commerzbank glauben, dass im Zuge von E.ONs Ankündigung, den 65-prozentigen Anteil an Stinnes im Jahr 2002 zu verkaufen, ein Trade Sale an einen strategischen Investor - d.h. eine Übernahme - immer wahrscheinlicher werde. Sollte jedoch E.ON andererseits einen Teil seiner Aktien am Markt platzieren, würde man die erhöhte Liquidität der Aktie zusammen mit dem zunehmenden Fokus von Stinnes auf seine Kernaktivitäten als Katalysatoren für eine Neubewertung im Jahr 2002 ansehen.
Die Analysten der Commerzbank beginnen ihre regelmäßige Analyse von Stinnes mit der Empfehlung, die Aktie bei einem Kursziel von 25 Euro zu akkumulieren.
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