Stinnes akkumulieren
15.11.01 16:38
Berenberg Bank
Die Analysten der Berenberg Bank raten nach wie vor die Aktien von Stinnes (WKN 726430) zu akkumulieren.
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Stinnes einen Umsatz von 9.388 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 4,1% yoy. Unter Berücksichtigung der Continuing Operations habe das Umsatzwachstum 17,7% betragen. Bezogen darauf habe sich das organische Umsatzwachstum auf ca. 4% belaufen. Das Konzern-EBIT habe im gleichen Zeitraum auf 243,7 Millionen Euro und damit überproportional zum Umsatz gesteigert werden (+14,3%) können. Bei Betrachtung der Continuing Operations habe der Anstieg bei 19,8% (organisch ca. 4%) gelegen. Positiven Einfluss auf das EBIT im dritten Quartal habe die Auflösung von Rückstellungen auf Share Options in Höhe von 4,5 Millionen Euro gehabt.
Im Vergleich zu der Analysten-Prognose von 9.581 Millionen Euro sei der Umsatz geringer ausgefallen. Die Abweichung resultiere im wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Verkehr, der deutlich unter den Erwartungen der Analysten gelegen habe. In diesem habe das Subsegment Europäischer Landtransport im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 8,4% verzeichnet. Zum einen habe das an der Entkonsolidierung des Bereichs der in das Joint Venture mit der Deutschen Bahn überführt werde gelegen(ca. 100 Millionen Euro), zum anderen habe die anhaltende Schwäche der Schwedischen Krone zu einem negativen Währungseffekt von 25 Millionen Euro geführt. Bereinigt um diese Effekte habe das Segment-Umsatzwachstum 5,5% betragen. Das Volumen im Europäischen Landtransport habe um mehr als 2,5% zugelegt. Das EBIT habe über der Analysten-Prognose von 237,1 Millionen Euro gelegen, demzufolge sei die angenommene EBIT-Rendite von 2,5% ebenfalls übertroffen worden, da sich der Geschäftsbereich Chemie besser entwickelt habe.
Stinnes halte an seinem Ziel fest, dass EBIT im Jahr 2001 um 25% aus den Continuing Operations zu steigern. In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeute das ein EBIT von 315 Millionen Euro. Nach neun Monaten sei ein Plus von 19,8% erreicht worden, so dass es angesichts des konjunkturellen Umfeldes erheblicher Anstrengungen bedürfe, dieses zu erreichen. Ähnlich wie die Deutsche Post bei der Veröffentlichung ihrer Zahlen sehe sich Stinnes aufgrund der geringen Visibility derzeit nicht in der Lage eine Prognose für das nächste Jahr abzugeben. Auf der anderen Seite weiche die Gesellschaft nicht von ihrer vor einem Jahr gegebenen EBIT-Rendite-Prognose für 2002 von 3,0% ab. Das Management schränke aber selber ein, dass dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein sehr ambitioniertes Ziel sei. Dagegen solle das selbst gesteckte CFROI-Ziel von 15,0% erreicht werden.
Für 2001 hätten die Analysten den Umsatz um 200 Millionen Euro im Geschäftsbereich Verkehr reduziert. Des weiteren senke man die EBIT-Rendite von 2,8% auf 2,6% für 2002. Die Senkung der Kosten stehe weiterhin im Mittelpunkt der Bemühungen von Stinnes. Die mit dem Budget 2002 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen seien nach Aussagen des Managements im Conference Call aber nicht als Krise sondern als kontinuierliche Verbesserung des globalen Netzwerkes zu sehen. Insgesamt betrachtet erwarte man nun einen Gewinn je Aktie von 1,71 Euro nach 2,06 Euro in 2001 und von 1,90 Euro nach 2,39 Euro in 2002. Das DCF-Modell ergebe einen fairen Wert von 28 Euro. Man senke das Kursziel von 33 auf 28 Euro.
Die Empfehlung der Analysten der Berenberg Bank für die Stinnes-Aktie lautet unverändert "akkumulieren".
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres habe Stinnes einen Umsatz von 9.388 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 4,1% yoy. Unter Berücksichtigung der Continuing Operations habe das Umsatzwachstum 17,7% betragen. Bezogen darauf habe sich das organische Umsatzwachstum auf ca. 4% belaufen. Das Konzern-EBIT habe im gleichen Zeitraum auf 243,7 Millionen Euro und damit überproportional zum Umsatz gesteigert werden (+14,3%) können. Bei Betrachtung der Continuing Operations habe der Anstieg bei 19,8% (organisch ca. 4%) gelegen. Positiven Einfluss auf das EBIT im dritten Quartal habe die Auflösung von Rückstellungen auf Share Options in Höhe von 4,5 Millionen Euro gehabt.
Stinnes halte an seinem Ziel fest, dass EBIT im Jahr 2001 um 25% aus den Continuing Operations zu steigern. In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeute das ein EBIT von 315 Millionen Euro. Nach neun Monaten sei ein Plus von 19,8% erreicht worden, so dass es angesichts des konjunkturellen Umfeldes erheblicher Anstrengungen bedürfe, dieses zu erreichen. Ähnlich wie die Deutsche Post bei der Veröffentlichung ihrer Zahlen sehe sich Stinnes aufgrund der geringen Visibility derzeit nicht in der Lage eine Prognose für das nächste Jahr abzugeben. Auf der anderen Seite weiche die Gesellschaft nicht von ihrer vor einem Jahr gegebenen EBIT-Rendite-Prognose für 2002 von 3,0% ab. Das Management schränke aber selber ein, dass dies zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein sehr ambitioniertes Ziel sei. Dagegen solle das selbst gesteckte CFROI-Ziel von 15,0% erreicht werden.
Für 2001 hätten die Analysten den Umsatz um 200 Millionen Euro im Geschäftsbereich Verkehr reduziert. Des weiteren senke man die EBIT-Rendite von 2,8% auf 2,6% für 2002. Die Senkung der Kosten stehe weiterhin im Mittelpunkt der Bemühungen von Stinnes. Die mit dem Budget 2002 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen seien nach Aussagen des Managements im Conference Call aber nicht als Krise sondern als kontinuierliche Verbesserung des globalen Netzwerkes zu sehen. Insgesamt betrachtet erwarte man nun einen Gewinn je Aktie von 1,71 Euro nach 2,06 Euro in 2001 und von 1,90 Euro nach 2,39 Euro in 2002. Das DCF-Modell ergebe einen fairen Wert von 28 Euro. Man senke das Kursziel von 33 auf 28 Euro.
Die Empfehlung der Analysten der Berenberg Bank für die Stinnes-Aktie lautet unverändert "akkumulieren".
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