SoftM unterbewertet
23.10.01 13:18
GMB Research & Consulting
Nach Meinung der Analysten von GMB Research & Consulting ist die Aktie der SoftM Software und Beratung AG (WKN 724910) unterbewertet.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2001 habe SoftM von IBM Deutschland die Rechte an der Finanzsoftware DKS übernommen. Dies beinhalte neben allen Softwarerechten auch die laufenden Lizenzverträge mit rund 2.000 Kunden sowie Verträge mit Entwicklungs- und Vertriebspartnern, die weiterhin die Wartung und Pflege der Software übernehmen würden. Der Kaufpreis solle unter 10 Mio. DM betragen und zur Hälfte kreditfinanziert und bar bezahlt worden sein.
Durch diese Transaktion würden SoftM zukünftig ca. 7 Mio. DM fest kalkulierbarer Umsatz aus den vertraglich gesicherten Wartungseinnahmen zufließen. Diesem würden ca. 4 Mio. DM an Kosten durch die von den Servicepartnern erbrachten Leistungen gegenüberstehen. Hieraus ergebe sich ein jährlicher positiver Ergebnisbeitrag auf EBITDA-Basis von ca. 3 Mio. DM.
Die Analysten hätten ihre Planung aufgrund der DKS-Übernahme leicht angehoben, wodurch sich der faire Wert von zuvor rund 19 Euro auf nun rund 21 Euro erhöhe. Allerdings habe man nur die direkt ertrags-wirksamen Einflüsse einbezogen. Dementsprechend rechne man in 4. Quartal 2001 noch mit einem zusätzlichen Umsatz von 2 Mio. DM und 1,1 Mio. DM Kosten aus bezogenen Leistungen.
In 2002 und 2003 gehe man von 7,5 bzw. 8 Mio. DM zusätzlichen Umsatz aus, dem 4,3 bzw. 4,6 Mio. DM an Kosten gegenüberstünden. In der Bilanz gehe man von einem hypothetischen Kaufpreis von 9 Mio. DM aus, der als immaterielles Vermögen linear über drei Jahre abgeschrieben werde. Da diese Abschreibungen Ende 2004 auslaufen würden, habe man den geschätzten mittelfristigen Return auf das eingesetzte Vermögen um 4 Prozent von 13 auf 17% angehoben.
Da die Analysten mögliche Cross selling-Potenziale nicht eingerechnet hätten, dürfte es zusätzliches Aufwärtspotenzial bei ihrer Wertschöpfungsanalyse geben. Voraussetzung hierfür sei die Nennung der Ergebnisse aus der Analyse der 2.000 Neukunden und erste Resultate aus der Kontaktaufnahme zu den insgesamt 65 neuen Vertriebspartnern. Außerdem sollten die verbleibenden Quartalsergebnisse in diesem Jahr innerhalb der Erwartungen ausfallen. Von SoftM seien bisher keine negativen Einflüsse der sich abschwächenden Konjunktur auf die Geschäftsaussichten für 2001 genannt worden.
Die Analysten von GMB Research & Consulting halten die Aktie SoftM für unterbewertet.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2001 habe SoftM von IBM Deutschland die Rechte an der Finanzsoftware DKS übernommen. Dies beinhalte neben allen Softwarerechten auch die laufenden Lizenzverträge mit rund 2.000 Kunden sowie Verträge mit Entwicklungs- und Vertriebspartnern, die weiterhin die Wartung und Pflege der Software übernehmen würden. Der Kaufpreis solle unter 10 Mio. DM betragen und zur Hälfte kreditfinanziert und bar bezahlt worden sein.
Durch diese Transaktion würden SoftM zukünftig ca. 7 Mio. DM fest kalkulierbarer Umsatz aus den vertraglich gesicherten Wartungseinnahmen zufließen. Diesem würden ca. 4 Mio. DM an Kosten durch die von den Servicepartnern erbrachten Leistungen gegenüberstehen. Hieraus ergebe sich ein jährlicher positiver Ergebnisbeitrag auf EBITDA-Basis von ca. 3 Mio. DM.
In 2002 und 2003 gehe man von 7,5 bzw. 8 Mio. DM zusätzlichen Umsatz aus, dem 4,3 bzw. 4,6 Mio. DM an Kosten gegenüberstünden. In der Bilanz gehe man von einem hypothetischen Kaufpreis von 9 Mio. DM aus, der als immaterielles Vermögen linear über drei Jahre abgeschrieben werde. Da diese Abschreibungen Ende 2004 auslaufen würden, habe man den geschätzten mittelfristigen Return auf das eingesetzte Vermögen um 4 Prozent von 13 auf 17% angehoben.
Da die Analysten mögliche Cross selling-Potenziale nicht eingerechnet hätten, dürfte es zusätzliches Aufwärtspotenzial bei ihrer Wertschöpfungsanalyse geben. Voraussetzung hierfür sei die Nennung der Ergebnisse aus der Analyse der 2.000 Neukunden und erste Resultate aus der Kontaktaufnahme zu den insgesamt 65 neuen Vertriebspartnern. Außerdem sollten die verbleibenden Quartalsergebnisse in diesem Jahr innerhalb der Erwartungen ausfallen. Von SoftM seien bisher keine negativen Einflüsse der sich abschwächenden Konjunktur auf die Geschäftsaussichten für 2001 genannt worden.
Die Analysten von GMB Research & Consulting halten die Aktie SoftM für unterbewertet.
