Smartone Telecom Holdings
WKN: 907444 / ISIN: BMG8219Z1059Smartone nicht billig
20.03.01 00:00
Bluebull
Smartone (WKN 907444) ist ein Anbieter von mobilen und internationalen Telekommunikationsdiensten sowie von Internet- und vergleichbaren Diensten, berichten die Börsenexperten von Bluebull.
Im Fiskaljahr 2001 dürfte das Unternehmen einen konstanten Marktanteil von 19% erzielt haben, allerdings sei das weitere Wachstumspotential in Hong Kong begrenzt. In diesem hart umkämpften Markt gebe es derzeit 5,2 Mio. Handynutzer, womit die Marktdurchdringung bei 77% liege. Die Zahl der Neukunden im gesamten Markt dürfte von 94.000 im Fiskaljahr 2001 auf 26.000 im Geschäftsjahr 2003 fallen, wobei der Marktanteil von Smartone allerdings konstant bleiben dürfte. Die Zahl der Neukunden von Smartone dürfte von monatlich 19.693 im Geschäftsjahr 2001 auf monatlich 5.559 in 2003 zurückgehen. Smartones durchschnittlicher Umsatz je Nutzer dürfte bereits im Geschäftsjahr 2000 von 289 HKD auf 259 HKD zurückgegangen sein.
Dieser Trend solle sich fortsetzen, obwohl Smartone die Prämien für Neukunden im Januar um 20 HKD erhöht habe. Im Geschäftsjahr 2001 dürfte der durchschnittliche Umsatz je Nutzer nur noch bei 229 HKD liegen, in 2003 sogar nur noch bei 183 HKD. Dazu würden Ängste kommen, dass der Preiskampf wieder angefacht werde. So habe der Konkurrent PCCW seine Preise auf 0,12 HKD je Minute gesenkt. Obwohl Smartone einen solchen Schritt derzeit nicht geplant habe, könne ein ausbrechender Preiskrieg das Unternehmen dazu zwingen.
Es werde geschätzt, dass sich die Lizenzgebühren für das UMTS-Netz in Hong Kong auf 0,5% des Bruttoinlandsprodukts, oder 0,88 USD pro Megahertz je Einwohner belaufen würden. Damit müsse jeder UMTS-Betreiber etwa 1,7 Mrd. HKD bezahlen. Diesen Preis könne Smartone relativ einfach entrichten, da man einen Cash-Bestand von 3,5 Mrd. HKD habe. Dies ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass das UMTS- Geschäftsmodell umstritten bleibe. Jüngst habe es Gerüchte gegeben, wonach es bei Unternehmen wie Qualcomm, Motorola und Alcatel zu Verzögerungen bei der Auslieferung von UMTS-Chips und –Endgeräten komme. Lediglich Nokia zeige sich weiterhin optimistisch, dass man die Lieferungen in vollem Umfang im zweiten Halbjahr 2002 aufnehmen könne. Der UMTS-Markt in Hong Kong dürfte ebenso umkämpft sein wie der bisherige Mobilfunkmarkt, da die bisherigen sechs Netzbetreiber auch eine UMTS-Lizenz erhalten würden.
Die Lock-up-Frist für den 20%-Anteil von British Telecom an Smartone laufe am 3. Mai aus. British Telecom habe bereits mitgeteilt, dass man seine Anteile an asiatischen Telekommunikationsunternehmen außerhalb Japans abbauen wolle. Man suche bereits einen neuen strategischen Partner, der den Anteil übernehmen wolle. Da die UMTS-Netze in Hong Kong zu 30% offen sein müssten, dürfte die Konsolidierung in diesem Markt weiter auf sich warten lassen. Somit sei es wahrscheinlich, dass Hong Kong der umkämpfteste Markt Asiens bleibe. Die Herausforderung für Smartone bestehe nun darin, neue Umsatzquellen zu erschließen und gleichzeitig seine Kosten unter Kontrolle zu halten.
Die Bewertung von Smartone sei nicht billig. Trotzdem dürfe man vorsichtig optimistisch sein, da das Risiko, dass die Ergebnisse schlechter ausfallen würden als erwartet, relativ niedrig sei. Wenn es zu einem deutlichen Aufschwung der Smartone-Aktie kommen solle, so werde dies weniger an dem Unternehmen selbst als mehr an einem globalen Stimmungsumschwung zugunsten der Telekommunikationswerte liegen. Daneben könne es aber auch Impulse durch eine mögliche Konsolidierung des Mobilfunkmarktes in Hong Kong sowie durch verbesserte Umsätze aus den Bereichen Werbung und eCommerce geben.
Im Fiskaljahr 2001 dürfte das Unternehmen einen konstanten Marktanteil von 19% erzielt haben, allerdings sei das weitere Wachstumspotential in Hong Kong begrenzt. In diesem hart umkämpften Markt gebe es derzeit 5,2 Mio. Handynutzer, womit die Marktdurchdringung bei 77% liege. Die Zahl der Neukunden im gesamten Markt dürfte von 94.000 im Fiskaljahr 2001 auf 26.000 im Geschäftsjahr 2003 fallen, wobei der Marktanteil von Smartone allerdings konstant bleiben dürfte. Die Zahl der Neukunden von Smartone dürfte von monatlich 19.693 im Geschäftsjahr 2001 auf monatlich 5.559 in 2003 zurückgehen. Smartones durchschnittlicher Umsatz je Nutzer dürfte bereits im Geschäftsjahr 2000 von 289 HKD auf 259 HKD zurückgegangen sein.
Es werde geschätzt, dass sich die Lizenzgebühren für das UMTS-Netz in Hong Kong auf 0,5% des Bruttoinlandsprodukts, oder 0,88 USD pro Megahertz je Einwohner belaufen würden. Damit müsse jeder UMTS-Betreiber etwa 1,7 Mrd. HKD bezahlen. Diesen Preis könne Smartone relativ einfach entrichten, da man einen Cash-Bestand von 3,5 Mrd. HKD habe. Dies ändere jedoch nichts an der Tatsache, dass das UMTS- Geschäftsmodell umstritten bleibe. Jüngst habe es Gerüchte gegeben, wonach es bei Unternehmen wie Qualcomm, Motorola und Alcatel zu Verzögerungen bei der Auslieferung von UMTS-Chips und –Endgeräten komme. Lediglich Nokia zeige sich weiterhin optimistisch, dass man die Lieferungen in vollem Umfang im zweiten Halbjahr 2002 aufnehmen könne. Der UMTS-Markt in Hong Kong dürfte ebenso umkämpft sein wie der bisherige Mobilfunkmarkt, da die bisherigen sechs Netzbetreiber auch eine UMTS-Lizenz erhalten würden.
Die Lock-up-Frist für den 20%-Anteil von British Telecom an Smartone laufe am 3. Mai aus. British Telecom habe bereits mitgeteilt, dass man seine Anteile an asiatischen Telekommunikationsunternehmen außerhalb Japans abbauen wolle. Man suche bereits einen neuen strategischen Partner, der den Anteil übernehmen wolle. Da die UMTS-Netze in Hong Kong zu 30% offen sein müssten, dürfte die Konsolidierung in diesem Markt weiter auf sich warten lassen. Somit sei es wahrscheinlich, dass Hong Kong der umkämpfteste Markt Asiens bleibe. Die Herausforderung für Smartone bestehe nun darin, neue Umsatzquellen zu erschließen und gleichzeitig seine Kosten unter Kontrolle zu halten.
Die Bewertung von Smartone sei nicht billig. Trotzdem dürfe man vorsichtig optimistisch sein, da das Risiko, dass die Ergebnisse schlechter ausfallen würden als erwartet, relativ niedrig sei. Wenn es zu einem deutlichen Aufschwung der Smartone-Aktie kommen solle, so werde dies weniger an dem Unternehmen selbst als mehr an einem globalen Stimmungsumschwung zugunsten der Telekommunikationswerte liegen. Daneben könne es aber auch Impulse durch eine mögliche Konsolidierung des Mobilfunkmarktes in Hong Kong sowie durch verbesserte Umsätze aus den Bereichen Werbung und eCommerce geben.
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