Siemens kaufen
08.08.02 12:00
Kreissparkasse Pinneberg
Tomas Wolkenhauer, Analyst der Kreissparkasse Pinneberg belässt das Rating für die Aktien von Siemens (WKN 723610) bei "kaufen".
Siemens habe im dritten Quartal 2002 einen Umsatz von 20,5 Mrd. EUR (Vj. 21,4 Mrd. EUR) erzielt. Die Bruttomarge habe sich von 25,1 Prozent auf 28,0 Prozent gesteigert. Dieser Zuwachs sei zurückzuführen auf die aktuell höheren Margen bei PG (Kraftwerksgeschäft) und Med (Medizintechnik) sowie Sonderabschreibungen bei ICN und ICM in Q3 2001. Das Ergebnis nach Steuern habe bei 725 Mio. EUR gelegen (Vj. Verlust von 705 Mio. EUR). Der Gewinn pro Aktie betrage 0,81 EUR (Vj. 0,79 EUR Verlust). Die Mehrzahl der Geschäftsbereiche habe ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Cash Flow belaufe sich auf 1,5 Mrd. EUR (Vj. Abfluss von 2,8 Mrd. EUR) und habe damit das insgesamt positive Bild bestätigt, das im Wesentlichen über den Erwartungen gelegen habe.
Ein Haar in der Suppe gelte es dennoch besonders herauszustellen: Die sinkende Nachfrage in den wichtigsten Märkten von Siemens habe sich im dritten Quartal nicht nur leicht negativ auf den Umsatz niedergeschlagen - auch der Auftragseingang habe gelitten und sei um satte 20% zurückgegangen (z.T. allerdings Sondereffekte im Vj.).
Das Netto-Konzernergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2002 habe bei 2,544 Mrd. EUR gelegen (inkl. Netto-Sondererträge in Höhe von 936 Mio. EUR aus dem Verkauf von Infineon-Aktien) und damit bereits über den Erwartungen der Kreissparkasse Pinneberg für das Gesamtjahr, wobei man auch mit deutlich geringeren Sondererlösen gerechnet habe. Der Gewinn pro Aktie (ohne Sondereffekte) habe sich in den ersten neun Monaten auf 1,81 EUR (Vj. 0,74 EUR) erhöht. Das EBIT betrage 2,298 Mrd. EUR (Vj. 1,459 Mrd. EUR), der Umsatz sei leicht auf 62,726 Mrd. EUR (Vj. 64,460 Mrd. EUR) gestiegen.
Aller Voraussicht nach werde das Ergebnis von Q4 unter dem von Q3 liegen. Dies hätten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg in ihren bisherigen Projektionen zum Geschäftsverlauf nicht antizipiert. Das breite Marktumfeld scheine aber derzeit tatsächlich noch einmal Abstand von einer deutlichen konjunkturellen Erholung zu nehmen. Das mache es notwendig, die Schätzungen nach unten anzupassen. Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg erwarten nunmehr einen Umsatz von 83,5 Mrd. EUR, einen Jahresüberschuß von 3,2 Mrd. Euro und ein GpA von 2,52 EUR (vorher 2,69). Trotz dieser Revision liege das KGV aktuell bei ca. 18 und damit deutlich unter dem Wert des letzten Updates.
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg rechnen unverändert, aber naturgemäß auf nun niedrigerer Basis, mit einem weiter deutlichen Gewinnzuwachs in 2002/03 und sehen die Aktie von Siemens erneut als unter Wert gehandelt an, das Rating wird mit "kaufen" bestätigt.
Siemens habe im dritten Quartal 2002 einen Umsatz von 20,5 Mrd. EUR (Vj. 21,4 Mrd. EUR) erzielt. Die Bruttomarge habe sich von 25,1 Prozent auf 28,0 Prozent gesteigert. Dieser Zuwachs sei zurückzuführen auf die aktuell höheren Margen bei PG (Kraftwerksgeschäft) und Med (Medizintechnik) sowie Sonderabschreibungen bei ICN und ICM in Q3 2001. Das Ergebnis nach Steuern habe bei 725 Mio. EUR gelegen (Vj. Verlust von 705 Mio. EUR). Der Gewinn pro Aktie betrage 0,81 EUR (Vj. 0,79 EUR Verlust). Die Mehrzahl der Geschäftsbereiche habe ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Cash Flow belaufe sich auf 1,5 Mrd. EUR (Vj. Abfluss von 2,8 Mrd. EUR) und habe damit das insgesamt positive Bild bestätigt, das im Wesentlichen über den Erwartungen gelegen habe.
Das Netto-Konzernergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2002 habe bei 2,544 Mrd. EUR gelegen (inkl. Netto-Sondererträge in Höhe von 936 Mio. EUR aus dem Verkauf von Infineon-Aktien) und damit bereits über den Erwartungen der Kreissparkasse Pinneberg für das Gesamtjahr, wobei man auch mit deutlich geringeren Sondererlösen gerechnet habe. Der Gewinn pro Aktie (ohne Sondereffekte) habe sich in den ersten neun Monaten auf 1,81 EUR (Vj. 0,74 EUR) erhöht. Das EBIT betrage 2,298 Mrd. EUR (Vj. 1,459 Mrd. EUR), der Umsatz sei leicht auf 62,726 Mrd. EUR (Vj. 64,460 Mrd. EUR) gestiegen.
Aller Voraussicht nach werde das Ergebnis von Q4 unter dem von Q3 liegen. Dies hätten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg in ihren bisherigen Projektionen zum Geschäftsverlauf nicht antizipiert. Das breite Marktumfeld scheine aber derzeit tatsächlich noch einmal Abstand von einer deutlichen konjunkturellen Erholung zu nehmen. Das mache es notwendig, die Schätzungen nach unten anzupassen. Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg erwarten nunmehr einen Umsatz von 83,5 Mrd. EUR, einen Jahresüberschuß von 3,2 Mrd. Euro und ein GpA von 2,52 EUR (vorher 2,69). Trotz dieser Revision liege das KGV aktuell bei ca. 18 und damit deutlich unter dem Wert des letzten Updates.
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